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Leselupe.de > Gereimtes
Strassenbahn (Ferdinand erklaert, es sei ein Segen)
Eingestellt am 13. 03. 2001 14:19


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Bernd
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Registriert: Aug 2000

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Ferdinand erklaert, es sei ein Segen,
taeglich mit der Strassenbahn zu fahren,
sich auf Schienen vorwaerts zu bewegen.

Ferdinand fuhr Bahn in vielen Jahren,
ihre Strecken kann er mehr zu finden,
und versucht, ihr Bild in sich zu wahren.

Ferdinand beginnt im Garten hinten
jetzt den Mangel endlich mit dem Hammer
und Geschick geschwind zu ueberwinden.

Dunkler wird es, nebliger und klammer,
Ferdinand entfacht ein starkes Feuer
und holt zwanzig Naegel aus der Kammer

und den Ziegelstein aus dem Gemaeuer.
und schlaegt daraus Schwellen fuer die Schienen
und die Naegel klopft er ungeheuer

flach und formt ein Zugmodell aus ihnen,
die Signale muss er auch noch pressen,
und ein Schaltpult, um sie zu bedienen.

Ferdinand muss noch die Spannung messen,
Griffe putzen und ein Rad justieren,
und er hat zwei Tage nichts gegessen,

und er kraucht schon fast auf allen vieren,
holt ein Brot und teilt es mit drei Dachsen;
Ferdinand beginnt zu programmieren,

und die Strassenbahn beginnt zu wachsen,
sich zu dehnen, strecken und zu regen,
Ferdinand steigt ein und faehrt durch Sachsen.

__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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