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Leselupe.de > Kurzprosa
Straßenlaterne. Auszug aus "Bruchstück-Haft"
Eingestellt am 17. 12. 2004 08:46


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Alpha
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Registriert: Feb 2004

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Straßenlaterne

Du müsstest eigentlich wissen, dass Vorwürfe da noch nie was gebracht haben. Auch wenn eher tiefe Besorgnis aus deinen Worten klang, diese Kritik habe ich nicht überhört. Ich überhöre nie etwas, Kritik am allerwenigstens, und aus deinem Schweigen höre ich nichts, was ich nicht als Kritik und Vorwürfe deuten könnte.
Für mich wird das nun auch keinen Unterschied mehr machen. Schrei mich an, oder schweige. Ein glücksbringendes Mittelmaß würde ich wohl eh nicht mehr erkennen, so wie man den Duft von Rosen vergisst, wenn man keine mehr geschenkt bekommt.

Ich bewegte mich einen Schritt, um aus dem künstlichen Licht in die Nacht zu treten. Noch einige Schritte die verdreckte Straße entlang, und ich hätte nicht zurück gefunden zu der Straßenlaterne, die mir eben noch mütterliche Obhut gewährte. Das war eine eigens antrainierte Schutzfunktion. Vergessen schützt vor Erinnern. Diese Erkenntnis trug ich bei mir wie das Kondom, dass ich nicht benutzen würde.

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"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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