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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Stressfrei
Eingestellt am 25. 11. 2007 01:31


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kio
AutorenanwÀrter
Registriert: Oct 2000

Werke: 19
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Draußen der Sturm. Innen wohlige WĂ€rme und ich liege auf meinem stressfreien Sessel. Sanft schmiegt sich das angenehme, braune Leder an meinen Lendenwirbeln entlang. Ein wenig vorm' Fernseher eingedöst. Dann wieder hellwach, als Bob Marley "no woman, no cry" in einer Revival-SpĂ€tausgabe vor sich hin röhrt. "Wie wahr", denke ich relaxt und schlĂŒrfe genĂŒsslich meinen Zitronentee. Der Daumen springt langsam ĂŒber die Fernbedienung meines TV's und die Abfolge der Bilder wiegen mich wieder sanft in den Schlaf.

FĂŒnf vor Zwölf wache ich auf. Irgendetwas hat mich beunruhigt. Da ich nicht trĂ€ume, weiß ich auch nicht so genau, was es war. Der Sturm da draußen kann es nicht gewesen sein. Es fĂŒhlt sich wie ein innerer Sturm an. Mein einziger Freund ist in diesem Moment mein Kleiner, der mir die Richtung nach oben zeigt, doch ich habe heute keine rechte Lust, mit ihm zu kommunizieren und stĂŒlpe ihm die rationale Decke ĂŒber. Dass dies' der einzig richtige Weg war, merke ich, als ich zu schreiben anfange. Ich schreibe und schreibe und schreibe mir alles von der Seele. Es wird keinen EmpfĂ€nger geben, außer mich ganz alleine, doch die Wirkung der Worte an mich selbst werden alles verĂ€ndern.
Zwei Morgen dĂ€mmern, zwei Tage kommen und gehen und noch immer schreibe ich alles auf, was mich jemals bewegt hat. Am dritten Morgen falle ich völlig leer ins Bett, es folgt ein traumloser Tag und eine traumlose Nacht. Danach ist nichts mehr so, wie vorher und ich fĂŒhle mich leer, aber glĂŒcklich und wie neu und obwohl der Alltag weiterlĂ€uft und ich meinen stressfreien Sessel genieße, ist alle Last von mir gewichen und die Zeit der schlaflosen NĂ€chte fĂŒr immer vorbei.

__________________
so einfach, wie möglich, aber nicht einfacher. A. Einstein

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