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Leselupe.de > Rund um den Literaturbetrieb
Studie: Verlage bauen Digitalgeschäft aus
Eingestellt am 29. 01. 2003 20:02


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Tim
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Studie: Verlage bauen Digitalgeschäft aus

Trotz der New Media-Euphorie der 90er dümpelt der Umsatzanteil elektronischer Medien am Verlagsgeschäft vor sich hin. Nach einer Umfrage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels geht der E-Business-Boom in der Branche erst jetzt richtig los. Die Mehrzahl der befragten Verlage rehnet damit, in fünf Jahren zwischen fünf und 20 Prozent mit Digital-Plattformen zu erwirtschaften. In zehn Jahren sollen es bereits bis zu 50 Prozent sein. Derzeit liegt der Anteil zwischen null und fünf Prozent.

Schon jetzt sind die New Media-Aktivitäten bei über 20 Prozent der Verlage profitabel. Weitere 44 Prozent bewerten die Kosten-Erlös-Situation als ausgeglichen. Für das Jahr 2008 erwarten 60 Prozent der befragten Unternehmen "deutliche Gewinne", weitere 20 Prozent wollen bis 2013 schwarze Zahlen beim E-Publishing schreiben. Wichtigster Umsatzbringer sind derzeit kostenpflichtige Abonnements. Weitere Informationen zur Studie gibt es unter Hier klicken

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Guest
Registriert: Not Yet

sehr guter beitrag. es wird wirklich zeit sich auf dem gebiet mal etwas umzusehen. was freilich noch fehlt ist das gerät - vielleicht sind es ja nun die tablet-pc's

euer walter

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Parsifal
Guest
Registriert: Not Yet

Der Bösenverein kommt mir vor wie der kleine Junge, der im Dunkeln singt, um sich Mut zu machen.

Es ist noch nicht lange her, daß eBooks und die dazugehörigen Lesegeräte als "die" Zukunft im Buchgeschäft angepriesen wurden. Ich habe mich in Buchhandlungen meiner Stadt umgehört: nachladbare Bücher werden nicht angeboten, da es keine Nachfrage gibt. Wer mag schon Bücher in schlechter Schrift auf kleinen, blendenden Monitoren lesen, wenn er für das Original fast den gleichen Preis bezahlt? Solche Geräte brauchen nur Leute, die jeden elektronischen Humbug haben müssen, um "in" zu sein.

Ein Buch muß nicht ständig mit Batterien gefüttert werden. Wenn es hinfällt, bekommt es vielleicht ein paar Eselsohren; ob ein Lesegerät einen Sturz überlebt, ist noch die Frage.

Und der wichtigste Punkt: Bücher kann man noch nach hundert Jahren lesen, sie können sogar noch an Wert gewinnen. Wenn die Lesegaräte bei mangelndem Interesse nicht mehr gebaut werden, kümmert es die Induestrie einen Dreck, ob sich jemand eine ganze Bibliothek damit aufgebaut hat.

Wenn man Computerzeitschriften liest, findet man gelegentlich ein Gejammer von Journalisten darüber, daß Bekleidungsgeschäfte so selten "Cyber-weare" anbieten, nach der angeblich so großer Bedarf herrscht (das sind Klamotten - z.B. mit Tastatur auf dem Ärmel -, mit denen man, wo man geht und steht, ins Internet gehen kann).

Vor nicht allzu langer Zeit wurden Geräte für paarungsbereite Disco-Besucher angeboten: bei Annäherung eines/einer anderen Paarungswilligen piepte oder blinkte das Gerät. Ob das doch zu peinlich war? Jedenfalls kennt heute kein Verkäufer mehr diesen Schnickschnack.

Zeitungsabonnements (die ich ohne Lesegerät auf den PC laden kann) halte ich für sinnvoll. Ich erinnere mich noch daran, als ich DIE ZEIT abonniert hatte: unhandliches Format, Berge von Papier; und wenn die neue Ausgaben kam wurden schnell Artikel ausgeschnitten, die man aufheben wollte, wobei man noch Glück hatte, wenn auf der Rückseite nicht auch ein wichtiger Artikel stand (natürlich nicht an der gleichen Stelle und im gleichen Format).

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