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Leselupe.de > Gereimtes
Sturm
Eingestellt am 25. 11. 2011 17:19


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HerbertKalk
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2011

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Wellen, durch die Schlangen schnellen,
ein Rascheln im Gezweige,
Flüsse, über Ufer schwellend,
Weiden, die sich neigen;

roter Mohn auf feuchter Narbe,
zittriges Getier,
das im nassen Gras sich windet,
aufseufzt, sich verliert.

Ein Knistern, dann wird alles laut,
die Urgewalten brunften,
ein Wildbach, der sich langsam staut,
Wiesen, die versumpfen.

Der Berg vermengt sich mit dem Tal
und schleift die weichen Wälder,
die Erde röhrt ihr Guttural,
der Himmel kommt hernieder.

Blitzen zucken übers Land,
krachen in der Schwärze,
die sich immer dichter drängt,
das Hämmern zweier Herzen.

Ein Beben geht durch das Terrain
und rüttelt an den Festen,
Sturm tobt in der Fern und nah,
lässt alle Wälle bersten.

Aus den Wolken bricht herab
ein hagelschwerer Guss,
wühlt sich in sein Weltengrab
und stirbt in ihrem Schoß.

+++

Endlich legen sie sich nieder,
schweigen Berg und Tal,
ein Windhauch streift die heißen Kuppen,
zischt ein letztes Mal …

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Version vom 25. 11. 2011 17:19

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