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Leselupe.de > Ungereimtes
Sturm
Eingestellt am 18. 06. 2004 07:58


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Vera-Lena
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Sturm

Wenn der Wind verzehnfacht sich,
macht er alles liederlich.
Schindeln hat er abgerissen,
Tisch und St├╝hle umgeschmissen,
r├╝ttelt an dem Kellerfenster.
Dort erschreckt er die Gespenster,
die bei seinem Heulen, Brausen
├Ąngstlich auf die Stiege sausen.

Ach, jetzt h├Ârst du ihr Gejammer
schon ganz nah an deiner Kammer.
„Huhuhu! Ihr dunklen Geister!“
rufst du, „ich bin Zaubermeister!“
Knips, schon strahlt das Lampenlicht:
Kein Gespenst ist jetzt in Sicht.
An die Mauer schl├Ągt klapp, klapp,
noch ein Ast, schwebt auf und ab.







__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Stoffel
gesperrt
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Registriert: Jun 2002

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guten Morgen Vera-Lena,

finde ich gut eingefangen...den Sturm

Iregdnwie aber habe ich am Ende das Gef├╝hl..da m├╝sste noch eien Strophe kommen.
Vielleicht, wenn er sich wieder legt..die Stille beschreiben kurz, oder ├Ąhnlich?

lG
sch├Ânen Tag
Stoffel

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe stoffel,

danke f├╝rs Lesen und f├╝r Deine R├╝ckmeldung!

Ich denke es mir so: Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Kind, und wenn es herausgefunden hat, dass auch das "Klapp,Klapp" nur von dem Ast kommt, der gegen die Mauer schl├Ągt, dann sind alle beunruhigenden Ger├Ąusche aufgekl├Ąrt, und das Gedicht ist zu Ende.

Dir auch noch einen sch├Ânen Nachmittag!
Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena,
ja, ich kann mich noch an meine Kinderzeit erinnern -
bei Wind oder Sturm hatte meine Fantasie auch gleich
an Gespenster gedacht. Das ist das Sch├Âne und zugleich Be├Ąngstigende an der Kinerzeit, da├č die Vorstellungskraft
oft mit einem durchgeht. Man hat viel Freude, aber auch
sehr viel Furcht
Dieses Gedicht ist Dir schon wieder so gut gelungen -
nicht zu kurz, nicht zu lang und es endet genau
an der richtigen Stelle, denn sobald man rausgekriegt hat,
da├č ein Ast Geist gespielt hat, dann ist man beruhigt.
Alles weiters w├Ąre nur doppelt-gemoppelt und man w├╝rde
den Lesenden mit zu vielen weiteren Erkl├Ąrungen vielleicht
nerven.
Ich glaube, eines Tages bringst Du noch ein Kinderbuch
heraus - die Bilder dazu entstehen bereits im Kopf
des Lesenden, sofern er eine bildliche Fantasie besitzt
Jetzt m├╝├čte man noch jemanden haben, der gut zeichnen kann.

Dir ein Wochenende
ohne Geister und Sturm
w├╝nscht Irene
ganz lieb gr├╝├čend

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Liebe Irene,

vor Gewitter hatte ich noch nie wirklich Angst, aber ein richtiger Sturm kann mich bis heute ├Ąngstigen, wenn auch nicht mehr in der Art und Weise wie als Kind.

Es freut mich, dass Du es auch so sehen kannst, wie ich es gemeint hatte. Der kleine Junge rei├čt sich zusammen und findet alle furchteinfl├Â├čenden Dinge heraus.

Danke f├╝r Deinen Kommentar!

Auch Dir ein Wochenende, an dem alle es gut mit Dir meinen, auch die guten Geister.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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