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Leselupe.de > Horror und Psycho
Subobscurus, der Dunkle (gelöscht)
Eingestellt am 12. 12. 2011 01:14


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HerbertKalk
Festzeitungsschreiber
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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo Herr Kalk,

du hast einen guten Stil, die Idee ist auch irgendwie nicht schlecht, aber irgendwas funkt da bei mir nicht. Wahrscheinlich weil die Hauptfigur und die Intentionen etwas platt gezeichnet sind - dass irgendwer sterben muss, weil mal aufgeräumt werden muss ist einfach blöd, genauer kann ich es nicht sagen.
Trotzdem ist die Geschichte in sich natürlich kohärent, wie man so schön sagt, aber sie würde für mich erst gut, wenn die Figuren einen ernsteren Hintergrund erführen, dadurch echte Spannung aufgebaut würde und man dann am Ende wirklich verblüfft wäre, wenn der "Dämon" sich im Spiegel sieht. So, wie die Geschichte jetzt ist, sind die Figuren ziemlich unglaubwürdig und für eine schräge Verarsche einer Horrorgeschichte reicht es auch nicht.

Aber wie gesagt, dein Stil ist gut, und die Geschichte ist hinreichend unterhaltsam.

Mit freundl. Grüssen, Marcus
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

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HerbertKalk
Festzeitungsschreiber
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Ich würde sagen, du hast einfach noch nicht alles entdeckt! ;D Die "platte" Intention ist ja nur die Oberfläche dessen, was sich da eigentlich abspielt.

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Charmaine
One-Hit-Wonder-Autor
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Hallo Herbert,

deine Geschichte hinterlässt mich etwas unzufrieden. Zum Teil liegt es an der - wie Marcus bereits schrieb - schwachen Figurenzeichnung, aber auch am etwas halbgaren Plot, der ganz anregende Details über den Vater enthält, aber nicht näher darauf eingeht. Wie etwa die im Arbeitszimmer herum hängenden Pinguine. Du verpulverst da ein paar Geistesblitze, scheint mir. Man überliest so etwas schnell, was ein wenig Beleuchtung in die Vater/Sohn-Konstellation bringen könnte.
Die Beschreibung der Szenerie im Keller gefällt mir.

Grüße von Charmaine
__________________
Dann eines Tages regt sich dieser gebrechliche Leib in Gottes Bauch. (Marguerite Duras)

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Marcus Richter
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Hallo Herb,

nur, damit wir uns über den Inhalt einig sind: ein Typ wird von seiner Freundin genötigt, das Haus aufzuräumen, er findet ein Medaillon, erfährt etwas über den Subobscurus und wird am Ende von seiner Freundin in den Kopf geschossen - der letzte Absatz gibt dann einen Hinweis darauf, dass die Geschichte "in Wirklichkeit" ganz anders abgelaufen ist, als wir es durch den Erzähler erfahren. Wie gesagt, dieses Grundkonstrukt ist Ok, und wenn man mich jetzt fragen würde, na was ist denn in Wirklichkeit passiert, würde ich sagen, da würde mir schon so einiges einfallen, aber leider bleibt mir vom Inhalt der Geschichte nicht genug in Erinnerung, dass ich eindeutige Querverweise heranziehen könnte, um zu sagen, da geschah das und dort dies. Ich versteh schon, was du andeuten willst, und du haust es dem Leser ja mit dem letzten Absatz auch quasi um die Ohren, aber mir reicht das nicht. Ich glaube, was da vonnöten wäre, wären detailgenaue Beschreibungen und Dialoge, die sich erst so und schließlich ganz anders lesen lassen.
Wie gesagt, Idee und Stil sind gut aber die Umsetzung ist mir nicht raffiniert genug, als dass sie der doch recht anspruchsvollen Idee(die natürlich nicht neu ist) gerecht werden könnte. Die Geschichte könnte hinreichend in Ordnung sein, wenn der letzte Absatz nicht so überkonstruierte Verwirrung stiften wollte - manchmal ist ja weniger mehr - dann noch jede Menge Textarbeit, um dem Text seine Beiläufigkeit zu nehmen und es wäre eine kleine, gute Horrorgeschichte.

Ich freu mich auf anderes,
Grüsse, Marcus
__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs Grünbein

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HerbertKalk
Festzeitungsschreiber
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Die Sache is halt auch die: Ich hab die Geschichte geschrieben, da war ich gerade mal 10, 11 Jahre alt. Ich hab jetzt nur die Fehler verbessert und den einen oder anderen Satz umgestellt, dafür aber auch vieles zu Gunsten des Leseflusses gelöscht.
Mir war beim Überarbeiten schon klar, dass Sven nicht böse genug ist, um so eine Strafe zu verdienen. Aber böser konnt ich ihn nicht machen. Dann wären die ganzen Witze rausgefallen, und die fand ich auch irgendwie bezeichnend für die Story.
Diese Querverweise hab ich meiner Meinung nach drin. Zum Beispiel, als der Subobscurus Bea würgt und sie ihn nur aus überdrehten Augen anstarrt und sich fragt: "Sven!?"
Die Idee war dahingehend: Ich wollte sein Über-Ich von seinem Es trennen. Die ganze Zeit ist er Ich. Dann kommt das Medaillon ins Spiel, er interessiert sich für Wissenschaft, räumt auf, ab dem Moment ist er nur Über-Ich, während sein fettes, sexgieriges Es (Ich wollte eigentlich noch einen Satz einbaun, in dem der dicke, erregierte Penis des Ungetüms erwähnt wird, aber ich habe keinen Platz gefunden ...) erst im Keller, im Unterbewusstsein sozusagen, in Erscheinung tritt. Gegen das seine gespaltene Persönlichkeit dann kämpft. Zu böse darf er also auch nicht sein. Aber es wird ja angedeutet: Er kommt heim, bettelt um Sex, und ist auch sonst ziemlich egoistisch.
Dass man die Personen nicht wirklich kennenlernt, das stimmt schon irgendwie. Aber wenn ich das ändern wollen würde, müsste ich alles neu schreiben, und das will ich einer so alten Geschichte eigentlich nicht antun.
Aber meinst du, wenn ich die letzten "verwirrenden" Absätze streichen würde, dass die Geschichte dann besser wäre?
Ich finde übrigens nicht, dass die Geschichte sooo schlecht ist, wie sie hier bewertet wird. Find ich ein bisschen übertrieben. Kommt eher rüber wie: Mir hat jemand ne schlechte Bewertung verpasst, jetzt geh ich hin und geb wem anders auch eine. Wenn sogar zugegeben wird, dass die Geschichte gute Stellen hat und bla bla bla, und wenn nur diese eine Sache nicht wäre, aber das zieht sie doch nicht gleich dermaßen runter!?

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