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Leselupe.de > Kurzprosa
Südlich von Rom
Eingestellt am 19. 08. 2002 12:50


Autor
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habicht
Junior Mitglied
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Oct 2001

Werke: 19
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Leben

einmalig
einzigartig

Leben

Ein Wunder
Aus dem Schoß der Frau
Aus dem Samen des Mannes
immer wieder aufs Neue
unverwüstlich

Leben

und unter Zuckungen
das Gesicht verzerrt
Fliegen auf der Haut
ausgelaugt... überall krabbelnd
Die Augen angeschwollen
Eitrig
Stirbt das 7 Monate alte Mädchen
in den dürren Armen einer schwarzen Frau
weit, weit südlich von Rom

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

Das nennt man dann wohl

Betroffenheitslyrik, oder?


LG
Elsa

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habicht
Junior Mitglied
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Oct 2001

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tja...

denke auch das muß es geben...

ab und zu zumindestens und wenn sie Betroffen macht, dann hat dieser Text wohl sein Ziel erreicht - nur leider sind meistens immer die Falschen, die er Betroffen macht ;-).

gruß habicht

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo habicht,

"nur leider sind meistens immer die Falschen, die er Betroffen macht ;-)."
Wenn Du damit mich meinst - ja, ich bin tief betroffen über die schriftstellerischen/poetischen Mängel dieses Textes,
absolut

LG
Elsa

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habicht
Junior Mitglied
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Oct 2001

Werke: 19
Kommentare: 37
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kannst...

...du dies auch irgendwie begründen?

Oder ist das nur eine allgemeine Festellung?

oder ist es zuwenig abgehoben? Zu gewöhnlich? für jemanden wie dich?

kann schon sein - ich halte es für eines meiner bessern

gruß habicht

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ElsaLaska
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo habicht,

also ich werd mal genauer ausführen, was mir nicht gefällt, damit es nachher nicht wieder heisst, ich sei zu abgehoben

1. Thema:
Das Nord-Süd-Gefälle und die Wertigkeit von menschlichem Leben
Hier geht es schon los: Muss man die Wertigkeit von menschlichem Leben überhaupt noch betonen?
Würde das Gedicht nicht stärker wirken, wenn Du das menschliche Leben nicht mit solch verbrauchten Vokabeln wie
"einmalig, einzigartig" belegen würdest?
2. Ausführung
In der ersten Strophe: "einmalig, einzigartig" - jaja, wissen wir.

In der zweiten Strophe dann eine Belehrung, wie schön. Nur leider wissen wir das ja auch schon alles, ich mein , das mit Mann und Frau etc...
In der dritten Strophe dann Schwenk zu einem Leben, das einzigartig und einmalig ist, wir haben es ja begriffen, aber gerade dabei ist, sehr gewöhnlich und schockierend, im Dreck eben, zu verrecken. Brauchen wir die Info: 7 Monate alt? Nein.

Mir hätte besser gefallen, wenn Du zwei Bilder nebeneinander stellst, in der ersten und zweiten eben nicht nur beschreibst, warum "Leben" einzig und einmalig, etwas Wunderbares ist, sondern ein Bild setzt.
Das Bild in der letzten Strophe sollte dann ganz lakonisch dagegengesetzt werden, "ein Kind", "ein Baby" oder ähnlich hätte mir da genügt und käme intensiver als "7 Monate altes Mädchen".

Die letzte Zeile sehr gut, die kannst Du lassen;-)

Hoffe, Dir meinen Standpunkt halbwegs erklärt zu haben.
Schönen Gruss
Elsa

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