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Leselupe.de > Gereimtes
Süßes Leid
Eingestellt am 22. 04. 2006 22:22


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AndreLinke
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Apr 2006

Werke: 3
Kommentare: 10
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Du besitzt sie, die ehrliche Moral;
Lockst mich mit deinem Finger an.
Für mich aber ist es eine Qual,
Weil ich dir nicht widerstehen kann.
Denn während du nur den Spaße willst,
Bin ich ein perverser Terrorist,
Der mehr als deinen Körper braucht
Und sich nun in die Ecken traut.

Ich bin auf Romantik spezialisiert,
Möcht\' mich an deinem Herz vergreifen.
Ich weiß, dass es nie passiert;
Du wirst nicht mal daran denken.
Stattdessen krallst du deine Nägel an mir fest,
Auf dass es mich vergessen lässt
Jenen nach Liebe strebenden Egoisten in mir.
Und fortan öffne ich dir meine Tür.

Bald hast du mich erreicht, meine Liebste,
Die nicht wissen möchte, dass sie meine Liebste ist.
Bald bin ich voll im Gange, im Getriebe,
Will weitermachen, bis ich in dir bin.
Geh\' besser einen Schritt nach hinten,
Bevor meine letzten Hemmungen schwinden!
Geh\' besser auf Distanz,
Bevor ich mich nicht mehr halten kann!

Ich sehe es vor mir, mich selbst,
Wie ich deine Gestalt packe,
Wie du meine Minute erhellst,
Wie ich dich feste an mich drücke!
Wahrlich erhellst du mein Gemüt,
Du heißes Süß!
Wahrlich würd ich dich gerne ganz nehmen,
Doch ich mag dich nicht erschecken sehen.

In Gedanken frage ich dich gespannt,
Ob es mir erlaubt sei, dich zu lieben.
ICH WILL DICH LIEBEN DÜRFEN, VERDAMMT NOCH MAL!
ICH LIEBE DICH! ICH LIEBE DICH!
Selbst habe ich mir die Antwort genannt:
Von uns bin ich der einzige, der schwebt auf Wolke Sieben.
Mein Verlangen sagt, ich soll dich verschlingen.
Mein Körper sagt, ich soll weiterdringen.
Mein Kopfe sagt, ich darf es nicht übertreiben.
Meine Seele sagt, ich darf dich nicht entzürnen.

Da liegen wir, auf dem weißen reinen Bett,
Setzen fleißig fort.
Du merkst nichts von meinem Leid;
Bist an einem ganz anderen Ort.
Ich spür\' dich Krallen und ich hör\' dich Stöhnen.
Du willst dich und mich in höchster Form verwöhnen.
Vielmehr prügelst du auf mein Ergehen ein -
Ich beiße die Lippen zusammen und schaue verstört drein.

Da liegen wir, auf dem weißen reinen Bett.
Setzen fleißig fort, fleißig fort, fort.
Schneller und schneller bis es tritt.
Du Liebste reitest heftigst vor.
Plötzlich schaust du nach unten und lächelst mich an.
Gegen meinen Seelenschmerz tue ich, was ich kann.
Gelastet und befriedigt scheinst du zu sein.
Es mein Inneres auf brutalste Weise zerreißt.

Schneller und schneller bis es tritt -
So machst du stets weiter zu mir.
Lange machen wir`s nicht mehr mit!
Ich muss kämpfen, dass ich mich nicht ganz verlier.
Geh\' besser einen Schritt nach hinten,
Bevor meine letzten Hemmungen schwinden!
Geh\' besser auf Distanz,
Bevor ich mich nicht mehr halten kann!
ICH SPRECHE NICHT VON DER EXPLOSION.
ICH SPRECHE VON MEINER GIER NACH DIR!

In Gedanken frage ich mich jetzt allseits allein,
Ob es mir erlaubt wäre, dich zu lieben.
In solch einer vibrierenden Nacht, wir Zwei,
Sollte es schönlich viel mehr Zauber geben.
Du genießt es, du wirst stärker,
Du willst immer mehr, verlässt deinen Kerker.
Dein langes schwarzes Haar peitscht mir ins Gesicht.
Du drehst und wiegst dich ganz schlicht.

Oh, Mädchen, liebliches Mädchen, du machst mich ganz verrückt!
Auf dass ich nicht mehr weiß, wo hier oben ist!
Schon beim ersten Anblick, was hast du mich entzückt!
Und was hatt\' ich dich seither vermisst!
Mehr... Schneller... dein Gesicht soll weilen...
Bitte lass mich ich selbst bleiben!
Wie viele Morgen stellt doch diese Szene in den Schatten!
Wie intensiv kann es doch diese Nacht da stoppen!

Oh, Mädchen! Mädchen! Ganz verrückt! Ich in dir! Ganz ermessen!
Die Welt erdreht sich zu einem wirbelnden Kreise!
Der furchterregende Himmel, er sei mal vergessen!
Rosen umgeben uns... rote, schwarze, weiße!
Ich habe einen Engel gesehen, eben doch!
Ich bin deine Biene, der man die Flügel broch!
Es ist doch fast erschreckend, nicht wahr?
Ich bin für dich gefallen, meine Muse, mein Tal!

Auf und ab, stets, beständig, aneinander,
Meine unendliche Liebe zu dir ist alles, woran ich dabei denk\'!
Unsere zwei wütenden Lippen verschmelzen ineinander,
Als ich dir meinen feuchten Segen schenk\', oh, als ich dir den Segen schenk\'.
Mein ernüchterter Segen gehört dir schon allemal...
Und da wären wir wieder bei meiner Qual!
Zu gerne würde ich dich nun umarmen und sanft küssen.
Nur zu gerne würd\' ich dich bis morgen früh vergessen.
DU BIST ALLES ANDERE ALS MEIN ERRETTER!
DU BIST MEIN HENKER, MEIN RICHTER!

In Gedanken frage ich dich gespannt,
Ob es mir erlaubt sei, dich zu lieben.
ICH WILL DICH LIEBEN DÜRFEN, VERDAMMT NOCH MAL!
ICH LIEBE DICH! ICH LIEBE DICH!
Selbst habe ich mir die Antwort genannt:
Von uns bin ich der einzige, der schwebt auf Wolke Sieben.
__________________
Der Stift ist die schönste Waffe der Welt.

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