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Leselupe.de > Gereimtes
Sulamith
Eingestellt am 22. 11. 2005 21:19


Autor
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Sohn der Illussion
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2005

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Sulamith

Die Finger meiner Hand
ertasten ein sch├Ânes Gesicht,
doch f├╝hl ich nur mit dem Verstand
mit Worten in meinem Gedicht.

Deine Haut ist das Paradies
duftend nach Honig und Zimt
Von Dir benommen, schreibe ich dies
w├Ąrmst mich wie der Sommerwind

Deine Augen, gleichen denen von Tauben.
Rein und leuchtend, lachen sie mich an.
Ja sie entf├╝hren und sie rauben
mir das Herz und auch den Verstand.

Du hast mir Herzklopfen bereitet,
durch die Ges├Ąnge deiner Lippen.
Mit Anmut und Sch├Ânheit bist Du begleitet
Lass mich nicht warten, noch ewig bitten

Deine Liebe sei ein Siegel auf mein Herz,
auf das es niemals mehr bricht.
Teil mit mir Gl├╝ck, teil mit mir Schmerz.
H├Âr doch, die Stimme meines Herzens spricht


__________________
Letztendlich bleibt doch nur noch die Hoffnung.

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Sohn der Illussion
Wird mal Schriftsteller
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Bitte in Gereimtes verschieben, danke
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lapismont
Foren-Redakteur
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Registriert: Jul 2001

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Hallo Sohn der Illussion,

habs verschoben.

Zu Deinem Gedicht.
Es ist ein Liebesgedicht, das durchaus an einigen Stellen den gewohnten Rahmen der Bilder durchbricht, um dann aber mit typischen Utensilien aufzuwarten, wie der ber├╝hmte Herz-Schmerz Reim.

Einige Reime sind zudem unrein, etwa Zimt-Wind oder Lippen-bitten.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Sohn der Illussion
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Nov 2005

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Das verstehe ich nicht, was meinst du mit unrein?
LG Andy
__________________
Letztendlich bleibt doch nur noch die Hoffnung.

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

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Hallo Andy

Statt derart dumme Fragen zu stellen solltest Du lieber mal ein wenig ├╝ber's Gedichte-Handwerk googeln oder Dich der im Forentext enthaltenen Links bedienen....

Danke!

J├╝rgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo jote s,
statt derart dumme antworten zu geben, bohre doch
besser in der nase. oder so.
vg, denschie

oh, zum gedicht: der titel machte mich neugierig,
allerdings kann ich mit der umsetzung nicht allzu
viel anfangen.
"unreine" reime sind solche, die sich nur dem klang
nach reimen, siehe die beispiele, welche lapismont
gebracht hat.
ein echter reim ist im gegensatz dazu haus/maus.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
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Hallo SdI, hallo Denschie, lieber JoteS, lieber Lapi,

der Liebesgedichte zarter Schmelz! Ist auch hier zu bewundern. Es mu├č, wie ich finde, erlaubt sein, sich dabei auch im Fundus der vielen anderen Herzschmerzgedichte zu bedienen. Letztlich kommt alles wieder, und das Internet macht die Sache ja nur noch schlimmer, seien wir ehrlich. Irgendwann werden wir dastehen und feststellen, das hat doch alles irgendeine/r schon einmal geschrieben.

Zum Text. In der Tat ist das Metrum holprig, damit ist gemeint, da├č die Zahl der Silben der sich reimenden Verse nicht gleich ist (wobei zur ganzen Thematik ja dann auch noch der Rhythmus, also die Hebungen und Senkungen hinzukommen). Da es viele solche kleineren (und gr├Â├čeren) Holperer gibt, schlage ich vor, lieber SdI, da├č Du Dir den Text vorliest und dabei die Silben auf dem Papier "durchz├Ąhlst". Mache ich selbst immer, bevor ich was poste (und verhaue mich dann immer noch gelegentlich, aber seit ich das tue, ist die Zahl der Holperer um ca. 500% gesunken).

Unreine Reime. Hier mu├č ich mir eine Anmerkung gestatten, die eine Kritik der Kritik ist. Man wird von mir selten unreine Reime sehen, weil ich sie nicht so gerne benutze. Sie haben allerdings im deutschen/germanischen Sprachraum eine lange Tradition aus den fr├╝hen Gedichten des Mittelalters. Wahrscheinlich ist sie noch ├Ąlter, allerdings fehlen leider Aufzeichnungen in deutscher/germanischer Sprache, die das belegen k├Ânnten. Daher sind sie erlaubt und auch zu akzeptieren.

Zum Inhalt. Ich will nicht verhehlen, da├č ich kein Freund von zuviel Textkonserve bin, und Liebesgedichte haben immer etwas Schmonzettenhaftes an sich, die meisten jedenfalls. Bei der/dem Angebeteten erzeugen sie dennoch gerade deshalb ihre Wirkung, n├Ąmlich gl├Ąnzende Augen. Da nicht nur ich dabei auch immer ein wenig in den Schmalztopf greife, sollten wir hier Gnade vor Recht ergehen lassen.

Was nicht hei├čt, da├č Originalit├Ąt der Sprachbilder nicht ein wesentliches Qualit├Ątsmerkmal guter Lyrik w├Ąre. Aber an dieser Stelle sollten wir erst einmal die Technik diskutieren, an der viel zu verbessern w├Ąre.

Zum Enjambement. Ein Enjambement ist, wenn ein Satz Verse und Strophen ├╝bergreifend gestaltet ist. Du, lieber SdI, setzt dieses Mittel nicht sehr sparsam ein. Es ist allerdings Vorsicht geboten bei solch schwierigen Mitteln, die man deshalb sehr sparsam setzen und bewu├čt nutzen sollte.

Was ich sagen will: Das Gedicht ist f├╝r mich ein Fall f├╝r die Schreibwerkstatt. Es ist noch sehr viel Feinarbeit zu leisten, damit sprachlich ein brauchbarer Text daraus wird. Daher gibt es von mir auch keine Benotung, weil ich der Auffassung bin, da├č der Text durchaus noch viel besser werden k├Ânnte, wenn man sich ein wenig M├╝he damit g├Ąbe.

Nichts f├╝r ungut, aber die Allgemeinpl├Ątze hier haben nach Hinweisen f├╝r die M├Ąngelbeseitigung gerufen. Bitte verzeih mir die klare Sprache dieser Anmerkungen. Ich habe nichts gegen Dich und Deine Werke. Allerdings kann alles besser werden mit ein bi├čchen M├╝he und Feilarbeit, auch das Gute. Und f├╝r diese "Besserungsarbeit" sind wir in der LeLu f├╝r einander da.

Ich w├╝nsche Dir also und allen frohes Dichten und Werken und verbleibe

herzlich gr├╝├čend, besonders Denschie, Lapi, JoteS,

der W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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