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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Superdichter - die Langfassung
Eingestellt am 23. 10. 2003 18:10


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urte
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Die Erschaffung von 1 Superdichter. Achtung, Satire!

Kurzfristig eine Ausschreibung: „Deutschland sucht den Superdichter 2003“. Ein Augenzwinkern hinüber zum Fernseh-„Superstar“-Rummel, in glücklicher Anlehnung an jenes Medienereignis? Gedanke: Und oh, in Weimar! Ein ehrwürdiger, ein klassischer Ort. Tag der deutschen Sprache. Schreibende Freunde aktiviert: musst du mitmachen, vielleicht eine Chance, treffen wir uns mal wieder, wird ein Spaß sein. Literatur, Weimar – muss doch allemal seriös sein, das hieße: ernst zu nehmen – ja ja, ernst wurde es sehr bald, wie ernst – niemand hätte das für denkbar gehalten.
Aus dem Ablauf des Ganzen kann man viel lernen. Deshalb erzähle ich euch davon; fürnehmlich sei dies aber eine Anleitung für interessierte Nachahmer:
Erstmal gründe man einen Verein und versichere sich eines beliebten älteren Politikers als Schirmherrn, anderer Protektoren sowie einiger klingender Namen als Jurymitglieder und etlicher Geldgeber.
Man wähle einen einfach perfekten Titel für seinen Wettbewerb. Um Gedichte zu bitten, macht weniger Arbeit, als wenn man längere Texte zuließe – also: Gedichte. (Man höre: ein einziges Gedicht als Basis für einen Super-Titel – vormerken!)
Man lege die Veranstaltung an einen attraktiven Ort, der am besten nicht nur einen einzigen Genius loci besitze, sondern deren viele, lege sie in ein hübsches Ambiente, draußen vor ein bezauberndes Schlösschen auf einem Hügel zum Beispiel. Wenn es dortselbst an einem kalten Herbstabend keine Heizstrahler gibt, keine Bänke oder Stühle bereitstehen, so mache man sich nichts daraus.
Einer von 25 Eingeladenen zu werden – wer hätte damit gerechnet? Alles war längst vergessen, aber dann: Der Freund soll dabei sein. Siehst du, wir wussten es. Vorbereitungen, mehrere Bekannte wollen hinfahren. Am Telefon erklärt jemand schon, unser Freund sei sein Favorit. Wem mag er das noch alles gesagt haben, denke ich jetzt. Sie sollten nur alle kommen – auch das muss man sich merken: Strategie!
Komisch nur: Auf der Homepage der Stadt – Veranstaltungsliste – ist der Termin nicht zu finden. Mehrere Nachfragen, aber nichts tut sich. Nur auf seiner Homepage zählt der ausschreibende Verein die restlichen Tage.
Zu der 5 Euro teuren Eintrittskarte erhält man ein Faltblatt mit den Namen der 25 Auserwählten und den Titeln ihrer Gedichte, in Fünfergruppen geblockt, und Logos von zwölf „Partnern“, wohl Sponsoren? (Das wäre aber englisch, hier jedoch sind wir deutsch).
Dann schon bald der Anfang des grandiosen Ereignisses. Aber nein, erst noch eine Lektion für euch: denn es ist als vorbildliches Verhalten eines guten Veranstalters weiters zu empfehlen, nicht etwa nach der Anwesenheit der ausgewählten Teilnehmer zu fragen oder die Beteiligten persönlich oder etwa gar öffentlich zu begrüßen.
In der Folge werden sich die Angereisten gern stundenlang die eisigen Beine bibbernd in den Bauch stehen. Schließlich sind sie selbst schuld, denn alle wollen ja mit ihrer Begleitung mindestens das eigene Werk abwarten. Man fessele sie durch wiederholte zündende Reden an den Ort: dass es einem bald warm werden wird, wo man ja in dieser wunderschönen Umgebung noch bis Mitternacht feiern werde.
Übrigens sollte man denn doch nicht aktiv verhindern, dass sich die insgesamt etwa 100 Zuhörer in Eigeninitiative Bänke und Stühle aus dem Umfeld heranholen. Wenn aber dann die Fassaden- und Brunnenbeleuchtung an ist und alle schon längere Zeit sitzen oder rumstehen, kann es irgendwann losgehen.
Doch doch, plötzlich fängt es an – keine Vorrede, die ersten fünf Gedichte werden verlesen. Das Hören ist erschwert bis unmöglich: Lautsprecherprobleme, Doppelhall, unklare Aussprache, schlechte Betonung durch die versprochenen Schauspieler. Nur einer davon ist sehr gut, dies aber später.
Nach den zwei-drei ersten Gedichten kommt das Klatschen spärlich, aber freundlich. Wir können das nächste – uns gut bekannte – Gedicht des Freundes infolge der schlechten Sprechqualität und dito Wiedergabe selbst nur bruchstückhaft verstehen. Der trotzdem stärkere Beifall wird plötzlich vom Moderator durch energisches Abwinken ausgebremst: Stop, ihr da, das reicht, haha, die Fan-Gruppe von Herrn Freund! Das Verdikt des Moderators schlägt massiv ein – und dies nach Nennung des vollen Namens des Autors, was, zugegeben, bei keinem späteren Fall mehr vorkommt, warum aber ausgerechnet hier? Abgebügelt. (Na, was gelernt? Wer Macht will: bitteschön, ein Moderator ist allmächtig. Er hat das Sagen. Aber woher nur kannte er Herrn Freund? Sein Bild steht zwar im Internet – er hat ihn aber sonst nicht begrüßt; stattdessen nur mal eben seine vermutete Gruppe abgestraft. Moderieren heißt mäßigen – also auch den Beifall?)
Kurz noch was für die Nachahmer: Eher nur bei Veranstaltungsbeginn sollte man die Zuhörer filmen, bevorzugt die vorn sitzenden, wobei die beste Blendung erzielt werden kann, wenn man die Handleuchte auf deren Augenhöhe hält. Von späterem Filmen ist eher abzuraten, weil die Bildschärfe durch das Kältezittern des Publikums zunehmend abnehmen würde.
Nun aber, nach den ersten fünf Gedichten plötzlich: So, aus diesen fünf wird das Gedicht mit dem meisten Beifall gewählt, das kommt in die Endausscheidung. Aha, dafür also die Fünfer-Gruppierung? Dann kommen also fünf Gedichte in eine „Endausscheidung“? So soll das Ganze gehen? (Und wieder was gelernt: einen Plan oder Bedingungen bitte nicht vorher bekanntgeben!).
Es kommt also ein nicht ausgebremstes Gedicht zum Zuge: das erste für die Endausscheidung. Und das also war’s, für Herrn Freund ist es gelaufen. Das darf nicht wahr sein, diese Bedingungen in einem Wettbewerb? Deutschland (wer ist das eigentlich?) sucht den Superdichter. Freund hat nicht ernsthaft auf den Preis gezählt, bei den vielen Bewerbern, es war ein Spiel. Aber der bescheidene Herr Freund, seine Begleiter noch mehr, alle sind erstmal fassungslos. Dachte ich jemals, eine bestimmte Moderation wo immer sei nicht die gelungenste gewesen? Hier auf dem Podium: das Meistervorbild. Wie wird es weitergehen?
So geht es weiter:
Die Qualität der Lautsprecherübertragung wird verbessert. Keine Wiederholung trotz Einwurfs, der untergeht, es sei ja nichts zu verstehen gewesen, und man habe die Regeln überhaupt nicht vorher erfahren - nächste Fünfergruppe. Beifall mehr oder weniger lahm. Bei Nummer sieben oder acht dann das Stichwort fürs Ende der Mäßigung: Ihr könnt aber auch kreischen oder johlen. Und dann geht es eben los. Klar erkennbare Fangruppen, warum nicht, johlen ungebremst bei ihren Favoriten.
Ein Spiel? Aber verdammt noch mal, das wissen wir seit Kindertagen: Spiele haben Regeln zu haben, die müssen für alle gleich sein, die kann man nicht mittendrin ändern. Also doch kein Spiel.
Nachträglich eine kleine Erinnerung an die Ausschreibung: „Änderungen im Ablauf sowie aller weiteren Umstände sind in jeder Hinsicht vorbehalten.“ Aha. Das entlastet wohl den Veranstalter. Es heißt aber auch, die Teilnehmer bedrohend: „Etwaige Verfehlungen oder unrechtmäßige Beeinflussungsversuche zögen Preisentzug und öffentliche Brandmarkung nach sich.“ Einige sind eben gleicher.
Der „Moderator“ und eine „Moderatorin“ produzieren sich weiterhin selbstgefällig, führen ab und zu mal neue Bedingungen ein, feuern matten Beifall an oder feuern ihn nicht an, sie wiederholt „saftige“ Stellen. Auch die Favoriten der beiden werden aufs deutlichste erkennbar und erhalten die besten Werte auf einem ominösen „Applausmesser“. Ja, der kann immer noch mal durch neu angeforderten Beifall aktiviert werden, wenn er denn akut „zu wenig“ anzeigt. Interessant, nicht wahr, der Fortschritt? Nachahmenswert. Aber es handelt sich um ein vorgeblich – oder muss es heißen: tatsächlich? – sehr zuverlässiges Instrument. Da kommt raus, wie laut man reinruft, doch doch! Wenn ich nun aber mal sehr laut Buuuh gerufen hätte!?
Ach ja, übrigens noch was für euch zum Lernen: Selber vortragen lassen solltet ihr die Autoren lieber nicht, wer weiß, der Nuschelfaktor, der Sympathiefaktor! Auch könnt ihr dann nämlich euren Favoriten den besten Sprecher zuteilen, besonders der einen Favoritin; die anderen Sprecher sollen ruhig schlecht betonen oder nuscheln, ist unwichtig – alles klar?
Was war vorher? Die Zahl der Einsendungen, na ja, sollte man nicht zu wichtig nehmen – sicher weniger direkt beeinflussbar als der so objektive Applausometer, sollte man meinen. Aber es ist nur seltsam, als letzter Wert „nach Einsendeschluss“ standen 4500 Einsendungen im Internet, am Abend selbst war von 25 aus über 5000 die Rede, an dpa soll später die Zahl 3000 übermittelt worden sein. Ich weiß auch nicht, hätte man doch mal einen Mathematiker fragen sollen? Aber macht nix, man wollte ja ohnehin nur 25 in die engere Wahl ziehen.
Und was kommt aus wieviel Tausenden bis zum Ende durch? Und wie hat die Jury das bloß geschafft? Vom Ende der Ausschreibung bis zur Bekanntgabe der 25 Auserwählten im Internet waren es 27 Tage. Die meisten Gedichte sind ja kurz. Aber man bedenke doch – das Lesen, Abwägen, Vergleichen, Abstimmen. Wenn ihr so was nachmachen wollt, müsst ihr euch schon sputen.
Die Inhalte? Man bevorzugte hier offenbar: viele Persiflagen, mal was Heiteres, was Besinnliches, was Nervendes, was Ernstes, auch mal Todernstes, insgesamt leider wenig Originelles – alles nach meiner unmaßgeblichen Meinung.
Wenn es darunter ein Gedicht in die engere Wahl der 25 aus vielleicht 5000 schaffte, das den veranstaltenden Verein (nicht: „Gesellschaft“!) für „deutsche Sprache, schöne Sprache“ in den höchsten Tönen preist – das muss doch wirklich gut sein, oder? Zufall?
Aber was anderes. Nicht zu vergessen: der Rahmen des Ganzen, denn so was sollte ja – ein weiterer Rat an interessierte Lernende – nicht zu dröge ablaufen, so bloß mit Gedichten. Daher engagiere man ein kleines Kammerorchester und eine Bänkelsängerin mit ausladendem rotem Hut. Man achte darauf, dass die Geiger gut in unsauberem Spiel geübt sind; ist das für ein Orchester zu schwer, empfiehlt es sich hilfsweise, die Instrumente nicht zu stimmen, was aber hier nicht erforderlich war, auch Eiseskälte trägt zur Verstimmung bei. Da sich offenbar keine Sängerin auffinden ließ, die bereit war, nur gelegentlich einen kunstvoll schrägen Ton einfließen zu lassen – dafür möchte die Rezensentin mit ihren empfindlichen Ohren allerdings für die Zukunft plädieren – hat man sich hier weise für eine solche entschieden, die gar keinen Ton richtig traf und damit das unter anderem auch kältebedingte Schaudern sehr erfolgreich verstärkte.
Ich habe vergessen zu sagen, kurz vor Schluss sollte es dem “Moderator“ übrigens doch noch einfallen, sich selbst und die mitwirkende "Moderatorin" namentlich vorzustellen.
Und dann wäre da vielleicht immer noch ein kleiner Punkt, kaum der Rede wert, zu dem jemand noch Fragen haben könnte, nämlich die Bewerbung der Teilnehmer unter ihrem richtigen Namen. Sollte man andere Wettbewerbe, die sehr strikt auf anonymer Einreichung und Kodierungen bestehen, etwa wirklich ernstnehmen? Codes – das ist aber ein englisches Wort, für uns Deutsche irrelevant.
Und, ach so – wenn nachher das eine Gedicht, das von den fünf „besten“ der fünf Fünfergruppen übrigbleibt, das eine, welches „das beste Gedicht“ geworden ist, von einer (guten?) Bekannten des Moderators stammt – was wäre doch das wieder für ein Zufall, neenee, das muss ja erst mal gut sein! Auch wenn ihr das nicht glauben könnt – den "Klapprechner" (na? deutsch!) und eine Büste zugesprochen bekam tatsächlich eine junge Frau, zu welcher der "Moderator" sagte, dass sie sich ja kennten. Es sei ihr erstes und einziges Gedicht, teilte sie alsbald mit. Warum hätte sie lügen sollen? Aber, hm, waren dafür nicht doch einzelne Passagen ein bisschen zu – sagen wir – gekonnt, also ohne die größeren Brüche und Macken, wie wir sie in Kreisen von Internetdichtern so allfällig antreffen? Gewiss, der gute Sprecher hat vieles ausgebügelt – erst beim Nachlesen werden die vielen Unsicherheiten im Rhythmus und peinlich erzwungenen Reime erkennbar. Aber sie hat ein wenn auch viel zu langes, so doch dramaturgisch relativ gut aufgebautes Gedicht eingereicht. Wäre so am Ende wirklich eine Superdichterin entdeckt worden, ein echtes Zukunftspotential? Aber sie will das gar nicht, sie gibt an, einen Beruf zu haben. Ich grübele nur noch, wieso mir die etwas altväterliche Idee des Gedichts irgendwie doch bekannt vorkommt. Wie auch immer, es gibt halt schon Zufälle, stimmt’s?
Ganz nebenbei wurde nach dem Ende noch sehr richtig mitgeteilt, dass es hinter dem Schlösschen ein Büfett gebe. Aber die warmen Speisen waren kalt, bevor man sie aufessen konnte, nur die Mousse au Chocolat mit Früchten tröstete ein ganz klein wenig. Ein freundlicher Mann, extra angereist aus Dresden mit Frau und Baby, fragte sich noch zu Herrn Freund durch, und man konnte sich wenigstens noch etwas über Literatur und die Literaturplattform im Internet unterhalten, auf der man sich zuerst begegnet war. Auch traf man am Stehtisch einen anderen feinsinnigen und zurückhaltenden, bass erstaunten Herrn, der sicher auch ein Dichter war und der meiner schon sofort einsetzenden unwiederholbar groben Schimpftirade ohne Worte mit zartem Nicken zustimmte. Dichter übrigens, Dichter würden keinen Superdichter wählen.
Jedenfalls scheint mir, bei aller wünschenswerten Publicity, die vielleicht hätte resultieren können, es wäre für die düpierten Teilnehmer nicht sehr erstrebenswert, mit dieser Super-Titel-Farce in Verbindung gebracht zu werden. Ein Glück, der Freund kommt beim Publikum sowieso schon hervorragend an, gerade eben mit seinem fünften Buch namens „Meyer“, ganz ohne so einen Titel. Das tröstet mich ungemein. (Werbung? – ja, bitte!)
Und: Ja, Weimar ist wunderschön, wie es vom Belvedere aus da unten leuchtend im Tal zu sehen war, und überhaupt.

© Urte Skaliks 2003






__________________
(C)Urte Skaliks-Wagner

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niclas van schuir
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Urte,
die Geschichte wäre wahrlich eine tolle Satire, wenn sie nicht der Wahrheit entspräche.
Aber wird nicht immer wieder festgestellt, dass das Leben die schönsten Geschichten schreibt?
Nur dumm dieses Mal fĂĽr die vielen vera...ten Beteiligten.
Liebe GrĂĽĂźe,
Nic

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urte
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2000

Werke: 3
Kommentare: 221
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... die schönsten Geschichten

Hallo, Nic,
es freut mich, dass Du es genieĂźen konntest. Jetzt grĂĽbele ich, ob Satire erst wahre Satire ist, wenn der Inhalt nicht unbedingt der "Wahrheit" entspricht? Mein Begriff davon war wohl: lustige Darstellung von Wahrem mit Warnung davor (zur Sicherheit), es nicht allzu ernst zu nehmen - oder so.
Liebe GrĂĽĂźe, Urte
__________________
(C)Urte Skaliks-Wagner

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niclas van schuir
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Urte,
jetzt hast du mich auch ans GrĂĽbeln gebracht. "Wahr oder nicht wahr ... das ist hier die Frage?"
Ich denke, das Wahre kann man sehr wohl satirisch verpacken (siehe meine ewigen Versuche, der letzte Hofnarr zu bleiben), damit's erträglicher wird, und das Unwahre kann man eh beschreiben, wie man will.
Also ... doch keine Frage? Lasst uns weiter nachdenken, denn das hält jung und kopfgeschmeidig!
Liebe GrĂĽĂźe,
Nic

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