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Leselupe.de > Kindergeschichten
Susanka und die Wassergeister
Eingestellt am 11. 02. 2003 20:01


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zedertochter
AutorenanwÀrter
Registriert: May 2002

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Dies ist ein schon bekanntes nacherzÀhltes MÀrchen mit verÀndertem Schluss. Dies war eine Hausaufgabe in der Schule.

Susanka und die Wassergeister

Es war einmal ein armes fleißiges MĂ€dchen, das hieß Susanka und arbeitete fĂŒr einen geizigen reichen Bauern. Susanka bekam von ihrem Herrn fĂŒr ihre viele Arbeit nur ein StĂŒckchen Brot und etwas Wasser. Sie konnte auch nie gut schlafen, weil sie nur einen Sack, der mit Stroh gefĂŒllt war, dafĂŒr hatte.
Eines Tages, als sie die GĂ€nse und die KĂŒhe hĂŒtete, hörte sie ein Jammern. Sie lief dahin, wo sie es hörte. Unter den KleeblĂ€ttern verdeckt saß der König der Wassergeister!
Er sah aus wie eine alte hÀssliche Kröte mit einer wunderbar glÀnzenden Krone auf dem Kopf.
„Was ist denn mit Dir los?“ ,fragte Susanka.
„Ich bin beim Schein des Vollmonds im Klee, der mit Tau bedeckt war, spazieren gegangen, aber die Sonne hat den Tau getrocknet“, antwortete der König.
Susanka brachte den Wassergeist zurĂŒck in die Oisa, das war ein Fluss, der in der NĂ€he floss.
Der König fragte sie, was sie dafĂŒr haben wolle und sie sagte: „Nichts!“
Da wurde sie von dem König zu einem Fest eingeladen. Das Fest wurde gefeiert, weil der König einen Sohn bekommen hatte.
Susanka wurde Patin des Kindes.
SpĂ€ter ging sie wieder zurĂŒck.
Am nĂ€chsten Morgen merkte sie, dass aus ihrem Stroh GoldstĂ€be geworden waren. Als der Bauer das hörte wurde er neidisch. Nun ging der Bauer jede Nacht auf die Weide. Einmal fand er auch den Wassergeist. Er nahm ihn mit grĂ¶ĂŸtem Ekel, warf ihn zurĂŒck in die Oisa und rief:“ Als Belohnung will ich das Gleiche wie Susanka!“
Er hatte nĂ€mlich auch einen Sack voll Stroh vorbereitet, der war so dick und fett wie nichts anderes. Man konnte ĂŒberhaupt nicht darauf schlafen! Aber am nĂ€chsten Tag spĂŒrte der Bauer ein hartes Pieksen und Stechen und dachte sich:
“Ach was pieksen und stechen meine StĂ€be!“
Und er guckte in seinen Sack hinein. Aber es waren Stöcke, die in seinem Sack steckten. Er dachte sich, dass der König sich vertan hÀtte und stand die Qualen noch ein paar Tage durch. Am vierten Tag aber brach er tot zusammen!
Das MĂ€dchen war nun allein.
Eines Tages aber kam ein Prinz geritten und fragte: „Was ist denn mit dir los?“
Susanka antwortete: „Ich bin ganz allein.“
Der Prinz fand sie sehr schön und nahm sie zur Frau. Sie lebten noch lange glĂŒcklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute.

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Rote Socke
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo sina,

ich staune! Da kann die olle Socke ja nur lernen von Dir. Genau diese kindgerechte Sprache ist es, die ich als Erwachsener gar nicht mehr richtig hin bekomme.

Dickes Lob! Uns schreibe weiter so.

Schöne GrĂŒĂŸe vom roten Prinz

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Alexander Kongegaard
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 13
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Hi,

Also, ich hab das MĂŠrchen noch nicht gekannt. GefĂŠllt mir aber auch sehr gut. Klingt absolut wie ein echtes VolksmĂŠrchen - auch der Schluss, auch wenn der ein wenig aus heiterem Himmel kommt.


GrĂŒssle
Alex

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Tinchen66
Festzeitungsschreiber
Registriert: Mar 2003

Werke: 2
Kommentare: 5
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Hallo Sina!

Auch ich finde Dein MĂ€rchen wirklich toll. Ich habe es vorher noch gar nicht gekannt (oder wieder vergessen - bin schon eine Weile aus der Schule heraus :-) ...), aber ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Du schreibst wirklich sehr gut!
Ich habe Deine Geschichte meinem Sohn als "Gute-Nacht-Geschichte" vorgelesen - und er meinte: Was, das war's schon? Hat diese Sina noch eins geschrieben? Ich möchte noch etwas von ihr vorgelesen bekommen!
Ich fand das toll ...

Daran sieht man ja auch, dass Dein Werk Zugang zu den Kindern findet - und das ist doch wirklich schön!

Mach weiter so!
Bin schon mÀchtig gespannt auf Deinen nÀchsten Beitrag!

Liebe GrĂŒĂŸe aus Weimar

Katrin
(Tinchen66)

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soleil
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: May 2001

Werke: 5
Kommentare: 169
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Hallo Sina,

ich habe schon lange kein MĂ€rchen mehr gelesen und jetzt denke ich, dass ich es wieder öfter tun sollte, weil mir deines sehr gut gefallen hat: Es hat einen klaren, gut gegliederten Aufbau, die Sprache ist prĂ€zise und dein Stil flĂŒssig und mit Freude zu lesen.

Zwei Kleinigkeiten fielen mir auf:
Susanka bekam von ihrem Herrn fĂŒr ihre viele Arbeit nur ein StĂŒckchen Brot und etwas Wasser.

„Was ist denn mit Dir los?“, fragte Susanka.

Viele GrĂŒĂŸe
Soleil

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zedertochter
AutorenanwÀrter
Registriert: May 2002

Werke: 4
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danke

Hallo an alle,
ich bedanke mich herzlich fĂŒr die guten RatschlĂ€ge von Euch.
Und an Dich Tinchen: Du findest noch eine meiner Geschichten ganz weit hinten die "Das Monster und die Prinzessin" heißt.

Viele GrĂŒĂŸe,

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