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Leselupe.de > Feste Formen
Systemwechsel (EDV-Sonett)
Eingestellt am 23. 01. 2007 14:54


Autor
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JoteS
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Neue EDV

Ein jedes Ding hat seine Zeit, gewiss!
Nun ist die Zeit sich neu zu integrieren,
Vorbei das Testen und Implementieren,
Der Fortschritt war zum gr├Âssten Teil Beschiss.

Nun muss man sich in neue Schemen pressen,
Es ist wie's ist, da hilft nun mal kein Jammern,
Es w├Ąre dumm, ans Gestern sich zu klammern,
Ob praktisch oder nicht, man muss es fressen.

Noch gestern war'n wir stark, wir war'n Experten,
Doch wenn wir uns auch stets nach Kr├Ąften wehrten,
Die alte Welt, die konnten wir nicht halten.

Ab heute sind wir alle Vollidioten,
Das Chaos herrscht und ist nun auszuloten,
Doch morgen schon sind wir wieder die Alten.

__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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flammarion
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nun,

wenn du schon ein paar Kommas drin hast, dann kannst du auch Punkte setzen oder andere Satzzeichen, was deinem Gedicht auch gleich mehr Ausdruck verschaffen w├╝rde.
Dein Gedicht und meine Sammeltasse lassen sich kaum vergleichen, weder inhaltlich noch sonst wie.
lg
__________________
Old Icke

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JoteS
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Hallo Flammarion

Grunds├Ątzlich k├Ânntest Du Recht haben: Es w├Ąre wahrscheinlich geschickter, die Interpunktion in einem Gedicht entweder ganz oder gar nicht stattfinden zu lassen.
Zwar entsteht allein durchs Zeilenende schon eine kleine Sprechpause (die man als Interpuntions-Ersatz gelten lassen k├Ânnte), aber man sollte wohl keine halben Sachen machen.

LG

J├╝rgen
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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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strolch
???
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ok du willst sagen, dass neues, auch schon wieder altes bedeutet, alles ist in bewegung st├Ąndig erneuerung.

aber so richtig gl├╝cklich ausgedr├╝ckt ist es nicht.

das sagst du schon in der ersten strophe, da konntest du schon schlu├č machen.

ja noch ein gedanke - das ist nicht ein systemwechsel. vielleicht denkst du noch mal ├╝ber den titel nach. denn der passt nicht zum inhalt.

lg brigitte
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"Ich will nicht, da├č Frauen Macht ├╝ber die M├Ąnner, sondern ├╝ber sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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Walther
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Hallo Doska,

obwohl wir vom Inhalt her uns einig sind: Das mit dem Holpern ist leider nicht richtig. Der Rhtythmus stimmt. Allenfalls im letzten Vers k├Ânnte das "Wieder", mit einer Betonung auf den zweiten Wortsilbe etwas gegen den deutschen Sprachflu├č schwimmend, st├Âren.

Sonst aber stimmen alle Verse: 5 hebiger Jambus, mit einer Auftaktsenkung, eigentlich formal perfekt. Besser jedenfalls als manche andere Reimversuche hier. Da bei├čt die Maus keine Faden ab.

Nun k├Ânnen wir dem Streit um die Interpunktion und den Inhalt einen breiten Raum einr├Ąumen (tun wir ja schon ). Allerdings bleibt dabei erhalten, da├č die Form als Stil├╝bung jedenfalls ├╝ber den Durchschnitt hinausreicht.

Ich will mich hier nicht zur Thematik, was ist originell und was nicht, verbreiten. Das ist, weil sehr durch pers├Ânliches Empfinden bestimmt und wenig eindeutig "me├čbar", echtes Glatteis in meinen Augen. Vieles, was manche als originell bezeichnen, halte ich doch h├Ąufiger f├╝r aufgeblasen, verk├╝nstelt, ├╝berdreht und hingedrechselt. Man sollte einen Text als normaler Sterblicher verstehen k├Ânnen, ohne da├č f├╝r die Metaphern ein Bedienungs- bzw. Entschl├╝sselungshandbuch nachgereicht werden mu├č.

Aber das ist eine Einzelmeinung, die, wie ein LeLulianer mal in seiner Fu├čzeile so sch├Ân vermerkte, eben mangels Anzahl keine Mehrheitsmeinung darstellt.

Gru├č W.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Ach Brigitte

So gesehen sagen hier manche st├Ąndig nur, dass sie frustriet sind. Dazu gen├╝gten drei Worte. (Nee, Dich meine ich jetzt nicht.)

Ein klein wenig mehr sagt das Gedicht dann schon aus.

Die Quartette sind eine Standortbestimmung, die Terzette der R├╝ck- und Ausblick. Es ist fast alles so, wie es sich im Sonett geh├Ârt, einzig These und Antithese in den Quartetten konnte ich nicht gen├╝gend herausarbeiten - die Synthese in den Terzetten allerdings sehr wohl.
├ťberhaupt die Terzette: Die Gegens├Ątze darin sind, dass wird hoffentlich niemand ernsthaft bestreiten wollen, sogar besonders gut gelungen.

Da ich mir aber recht sicher bin, dass Du von all diesen Dingen bisher noch nie etwas geh├Ârt hast, verzeihe ich Dir hiermit Dein offensichtlich laienhaftes Urteil gern.

Gruss

J├╝rgen
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Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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strolch
???
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wei├čt du was dein fehler ist?
du untersch├Ątzt die leute. du teilst ziemlich aus, bei anderen, und wenn es dich trifft, dann bist du in deinem ego arg verletzt.

es ist ja nur gut, dass auch andere nicht mit deinem werk "zurecht" kommen. es geht um den inhalt und dem titel. der titel verspricht etwas, aber er h├Ąlt es nicht. darum geht es.

du schreibst: "Die Quartette sind eine Standortbestimmung, die Terzette der R├╝ck- und Ausblick" ok aber du versprichst mir ein systemwechsel, wo ist dieser?

es geht nicht um die form, sondern um den inhalt. was n├╝tzt mir eine gute form und der inhalt ist...?
gut ist, wenn beides passt. f├╝r mich ist es eben nicht gelungen.

du stellst doch hohe anspr├╝che, nur bei anderen und nicht bei dir?

lg brigitte
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