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Leselupe.de > Kurzprosa
Szene
Eingestellt am 06. 08. 2008 16:36


Autor
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Odilo Plank
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

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Szene

Der Vorhang
hat sich gehoben.
Ich stehe allein auf der B├╝hne
und habe meine Rolle vergessen.
Das St├╝ck kenne ich nicht.
Ich zwinge meinen zitternden Leib
hierhin und dorthin.

Vor der B├╝hne ist es still.
Das Publikum sucht noch den Regieeinfall.
In der Zeit, die mir bleibt,
beginne ich stumm den letzten schweren Tanz.
├ťber mir die Keule
des Gel├Ąchters,
die mich erschl├Ągt.


__________________
Odilo P.
"Wer ├╝ber sein Leid spricht, tr├Âstet sich bereits." A. Camus

Version vom 06. 08. 2008 16:36

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
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aber

ohne das reclamheft kannst du das werk auf sooo viele bereiche ausdehnen, es ist nicht mehr an die b├╝hne gebunden, eher an die weltb├╝hne.

waaas - w├Ąhrend der vorstellung ins spickheft gucken? wie blamabel! entweder man beherrscht seinen part oder man sollte das schauspielern bleiben lassen. ich hab dann auch nur noch lesungen gemacht . . .
kichernd gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Hakan Tezkan
Guest
Registriert: Not Yet

hi odilo,

eigentlich sch├Âne metapher, aber nicht allzu neuartig. ich mach wieder mal ein paar anmerkungen:

quote:
Szene

Der Vorhang
hat sich gehoben.
Ich stehe allein auf der B├╝hneKomma
und habe meine Rolle vergessen.
Das St├╝ck kenne ich nicht.
Ich zwinge meinen zitternden Leib
hierhin und dorthin.

Vor der B├╝hne ist es still.
Das Publikum sucht noch den Regieeinfall.
In der Zeit, die mir bleibt,
beginne ich stumm den letzten schweren Tanz.hier wird nicht ganz ersichtlich, was du meinst. ich verstehe es so, dass in der zeit, die dem lyr.ich noch bleiben wird, es versucht, sie mit einem schweren, letzten tanz zu f├╝llen. ich w├╝rde k├╝rzen und einfach so schreiben: "regieeinfall, w├Ąhrend ich stumm den letzten tanz beginne" wie du siehst habe ich auch das "schweren" gestrichen, wiels mir zu viel war...
├ťber mir die Keule
des Gel├Ąchters,
die mich erschl├Ągt.wenn sie ├╝ber dem lyr.ich ist, wie erschl├Ągt die keule es dann? m├╝sste es nicht eher hei├čen: "├╝ber mir die keule des gel├Ąchters, die zum Schlag ausholt/die mich bald erschlagen wird"?


so weit, so gut...

lg,
hakan

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