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Leselupe.de > Erotische Geschichten
TRIO
Eingestellt am 12. 11. 2002 14:27


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farbe
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Trio

TRIO

Ich habe mich geschm├╝ckt, Du siehst, dass ich meinen B├╝stenheber trage unter dem seidenen grauen Shirt, ber├╝hrst meine Knospen, noch kurz bevor wir gehen, ein kurzer Blickwechsel, ein hastiger, verlangender Kuss best├Ątigt unser Wollen, meine S├Ąfte flie├čen, ich drehe mich um, hin zum K├╝chenschrank, dort habe ich Halt, streife die hohen Schuhe ab, damit unsere Lust sich auf gleicher Ebene leichter begegnen kann, ich sp├╝re in mir den lustvollen Widerstand, als Du in mich hinein dr├Ąngst, Deine H├Ąnde halten meine Br├╝ste, und Deine Fingerkuppen tanzen auf meinen Knospen ...
Nur kurz w├Ąhrt unser Spiel, denn wir haben einen Tisch bestellt in dem kleinen italienischen Restaurant, nicht weit von hier, im Eingang fl├╝stere ich Dir ins Ohr „Dein Saft tropft aus mir“.

Beim ersten vollen Schluck des dunklen Rotweins schlie├če ich die Augen, lasse den erdigen Geschmack auf meiner Zunge wirken, dann rei├če ich das herrlich duftende Wei├čbrot und greife mit den Fingern in die Schale mit den schwarzen Oliven, wir wollen nur Vorspeisen essen, und unser kleiner Tisch ist voller K├Âstlichkeiten, Du siehst mich gespielt kritisch an, grinst wissend, als ich mir die Finger abschlecke, das ermutigt mich, und ich dehne dieses Tun gerne aus, vor Deinen Augen, denn sie sind voller Bewunderung und Liebe, Du bist gl├╝cklich und stolz, ja, man sieht „es“ uns an, ab und zu begegnen uns neugierige Blicke, auch der Mann am Nachbartisch schaut ├╝ber Zeitung und Lesebrille, ich l├Ąchle ihn an, sehe auf der R├╝ckseite einen Artikel ├╝ber den Abriss des Z├╝richhochhauses, frage ihn, ob er es kennt, ein angeregtes Gespr├Ąch um F├╝r und Wider beginnt, zwischen ihm und mir, Du bist zuerst ruhig, wei├čt nicht so recht, was das soll, doch dann brillierst Du mit einem kurzen, sehr treffenden Satz ├╝ber die Reduzierung auf das Wesentliche, der auch noch eine Aufforderung zum Weiterplaudern enth├Ąlt, der Mann wirkt charmant, intelligent, hat Witz und sieht gut aus, wir haben das Hauptgericht ausgelassen, sind gleich zum Dessert ├╝bergegangen und ordern zur selben Zeit wie er den Espresso, der Mann blickt etwas sinnierend und herausfordernd auf meinen Obstteller, ich biete ihm meine Fr├╝chte an, sichere Schritte, und er ist an unserem Tisch, der Kellner bringt den Kaffee und wei├č nicht so recht, wo er nun die Tasse des Gastes hinstellen soll, doch dieser zeigt selbstbewusst auf den dritten Stuhl, seine Finger greifen nach meinen Trauben, wir freuen uns, das Gespr├Ąch belebt zudem, die M├Ąnner entdecken ihre Gemeinsamkeiten, ein euphorischer, liebensw├╝rdiger Schlagabtausch beginnt, unter dem Tisch bist Du bei mir, Dein Knie presst sich an meines, dann schauen Deine Augen mich fragend an. Willst Du mir ein Zeichen geben?!?





Ich l├Ąchle Dich an, wissend, l├Ąchle auch ihm zu, sehr bewusste Augenblicke zu lang, wir schlagen vor, noch einige Schritte in die n├Ąchtliche Stadt zu gehen, landen vor unserem Haus, ob er noch etwas mit uns trinken wolle und eine gute CD h├Âren, die Treppen hinauf geht er hinter mir her, ich wei├č, dass ich wirke, in dem engen, langen, schimmernden Rock, der gegen das Licht meinen K├Ârper in seinen Umrissen ahnen l├Ąsst, Du willst Deinen Beethoven auflegen, ich lege meine Hand auf die Deine, stoppe Dich sanft, suche Keith Jarreth‘s Scala Concert heraus, das ruhige, langsame Klavierst├╝ck, das immer mehr in Spannung ger├Ąt und gegen Schluss fast unmerklich in leichten Jazz ├╝berl├Ąuft, als Du um den Tisch gehst, um ihm Wasser nachzuschenken, streift Deine Hand f├╝r einen Augenblick, doch deutlich sichtbar f├╝r ihn, der mir gegen├╝ber sitzt, meinen Busen, ich lehne den Kopf zur├╝ck an Deinen Bauch, nur kurz, leider nur kurz, dr├╝ckst Du Deinen Schamh├╝gel in meinen Nacken, w├Ąhrend ich ihm in die Augen blicke, das Musikst├╝ckes geht in ansteigenden Rhythmus ├╝ber, ich will mich bewegen, m├Âchte tanzen, Du sch├╝ttelst lustig abwehrend die freie Hand, bittend sehe ich ihn an, hebe fragend die Schultern, neige den Kopf, sein Blick geht zu Dir, und Du signalisierst ein „Prego ...!“, die langsame Musik fordert einen Blues, seltsames Gef├╝hl, so nah, K├Ârper an K├Ârper mit einem anderen Mann, und Du siehst zu, nimmst die Musik auf, unsere geschmeidigen Bewegungen, wir werden mutiger, tanzen enger, meine Br├╝ste schmiegen sich an seine Brust, mein Delta dr├╝ckt sich fast von selbst an seinen H├╝gel, ich denke an Umbrien und an Dich, der Du uns beobachtest, er ist etwas irritiert, doch Dein Blick auf uns gibt ihm wieder Sicherheit, ahnt er, was wir wollen?

Lange tanzen wir so, das St├╝ck geht zu Ende, ich bedanke mich, k├╝sse ihn auf die Wange, nahe seinem Mund, feucht, es folgen Augenblicke, „ich begehre Dich“ fl├╝stere ich in sein Ohr, h├Ârbar atmet er auf, sein Blick weitet sich fragend, da vervollst├Ąndigst Du die Situation, kommst zu uns r├╝ber, die wir noch halb in der Tanzumarmung verweilen, Du ergreifst meine H├╝ften von hinten, presst Dich an mich, so dass ich Deine feste M├Ąnnlichkeit sp├╝re, das Shirt ist verrutscht, gibt eine meiner Schultern frei, dort k├╝sst Du mich, z├Ąrtlich und leidenschaftlich, schiebst vor seinen Augen provozierend spielerisch den schwarzen Halter ├╝ber meine erhitzte Haut nach unten, und Du ....



(Korrekturen auf Anregung durch Aceta
siehe hierzu: Kommentar vom 26.11.02)

(Korrekturvorschl├Ąge durch Moderator Ralph teilweise eingebracht: Sein Kommentar vom 29.10.03)


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Renee Hawk
???
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Das war ein Genuss, diesen Text zu lesen.

Hallo Farbe(nspiel),

das ist ein sehr sch├Âner, liebevoller Text. Elegant, fein detailiert, nicht zu wenig und nicht zu viel, doch gerade genug um die Phantasie zu befl├╝geln.

Hat mir sehr gut gefallen.

liebe Gr├╝├če
Rene├Ę

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vexierbild
Guest
Registriert: Not Yet

.. ... .....

..schluck..wow!

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farbe
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danke, Euch beiden ...

auch f├╝r das kleine "schluck, wow ..."
hat mich zum L├Ącheln gebracht

Nun vielleicht sind meine "Gedanken zur Drei" (gestern ver├Âffentlicht) etwas zur Erg├Ąnzung ....

Herzlichst aus der Turmstadt, farbe
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Aceta
???
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Hi,

echt gelungen ...
kleine Einwendungen, die ich habe,
teile ich per Mail mit ...
weil ich eigentlich finde - es k├Ânnte "perfekt"
sein - wenn eingangs kleine ├änderungen w├Ąren -

- das IST ja nun wirklich nur meine Meinung ...
*l├Ąchel*

Meine "Beurteilung Perfekt" habe ich noch nicht gegeben -
aber avisiert!

Liebe Gr├╝├če und Danke f├╝r einen wundervoll gelungenen Text

Aceta

__________________
mit dem Herzen sehen ... (der kleine Prinz)

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farbe
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"Du bist f├╝r Deine Rose verantwortlich"

danke Dir, Aceta, f├╝r die Unterst├╝tzung,
werde den ersten Teil in den n├Ąchsten Tagen ├╝berarbeiten.
Gr├╝├če den Kleinen Prinzen von mir!

Herzlichst, ra
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