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Leselupe.de > Kurzprosa
Tagebuch
Eingestellt am 07. 06. 2004 12:16


Autor
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sirius
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2003

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Alltagsgedanken


Ich bin in einer Stadt. Viele Menschen sind unterwegs und trotzdem habe ich das Gef├╝hl allein zu sein. Es ist eine fremde Stadt, ein fremdes Gef├╝hl.
Die Menschen kommen und gehen. Manche gehen vorbei und manche nehmen einen bewu├čt wahr. Einige Menschen geben einem neue Impulse und geben einem das Gef├╝hl nicht allein zu sein auf seinem Lebensweg. Menschen die das Leben bereichern, die Spuren hinterlassen und die das Leben ver├Ąndern. Leben ist Ver├Ąnderung. Jede Sekunde.
Ich m├Âchte manchmal die Zeit anhalten. Die sch├Ânen Momente im Leben sind rar, doch ich kann sie nicht festhalten. Niemals. Also strebe ich immer nach Neuem, Anderen um meinem Ziel n├Ąher zu kommen. Das Ziel liegt in weiter Ferne und nicht immer komme ich ihm n├Ąher. Ein Gef├╝hl dr├Ąngt sich mir auf. Ich stehe auf der Stelle. Nichts geht mehr.
Dann wieder geht es rasend schnell dem Ziel entgegen, aber es geht nienals geradeaus.
Wie eine Fahrt in einer Achterbahn ist man manchmal hoch oben und jubiliert und ehe man sich versieht geht es abw├Ąrts. Es kribbelt im Bauch. Die Welt steht Kopf. Man verliert das Gef├╝hl f├╝r die richtige Richtung und doch f├╝hrt uns eine wundersame Kraft wieder zur├╝ck auf den richtigen Weg, auch wenn man selber gar nicht wei├č welcher der richtige Weg ist.
Hier in der Stadt ist soviel Leben und trotzdem habe ich das Gef├╝hl alles wie aus einer Luftblase heraus zu beobachten. Meine Position ist so nah bei den Menschen und k├Ânnte gleichzeitig nicht weiter entfernt sein.
Ich gehe,
setze meinen Weg fort und m├Âchte in meiner Phantasie doch eigendlich ganz andere Wege einschlagen.Risikoreichere vieleicht, aber auf jedenfall Wege die mich vieleicht etwas gl├╝cklich machen.
Doch zwischen Wirklichkeit und Phantasie liegen Welten.
Dazwischen eine Br├╝cke bauen hei├čt"Leben".

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