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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Tagebuch einer Liebe I
Eingestellt am 26. 07. 2009 10:54


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weltträumer
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2009

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Ein "Hi, wie geht`s" aus dem Harz nach Hildesheim.
Seitdem fühlt sich der Winter wie Frühling an...

„Sag mal, digga wie lang schreiben wir jetzt schon?“, fragte er in msn.
„Gefühlte zwei Stunden“, zwinkerte ER und schaute auf die Uhr.
„Wir haben kein Stück geschlafen, gleich ist die Nacht vorbei“, wunderte er sich.
„Alles nicht normal zwischen uns“, sinnierte ER, während draußen nach 9 Stunden Chatten die Sonne aufging und die Mutter die Samstagszeitung aus dem Briefkasten fischte.
„Du bist schon wach?“, kam sie um 7 Uhr ins Zimmer und legte ihre Stirn in Falten.
„Ich konnte nicht mehr schlafen“, log der Sohn und guckte verlegen über seinen Bildschirm auf das unbenutzte Bett.
„Du siehst müde aus“, sorgte sich die Mutter.
"Ich bin hellwach“, antwortete der Sohn aufgekratzt, öffnete das Fenster und atmete Rauchwolken in die kalte Herbstluft, während die dottergelbe Morgensonne die Landschaft verkitschte.
„Wir müssen ins Bett Süßa“, flüsterte ER in msn, als die Mutter mit dem Frühstück begann.
„Aber hallo, Digga“, lachte er und stellte zum Beweis ein Foto mit seinen Augenringen in den Avatar.
„Hehe, kannst machen, was du willst ,du bleibst mein Süßa“, schleimte ER.
Dafür erntete ER den wohl schönsten Gute-Nacht-Kuss-Smiley des Tages.

„Bei mir schneit es schon im Harz“, tippte er mit kalten Händen in msn.
„Ich leih dir meine fesche Pudelmütze“, witzelte ER.
„Jau, mach“, lachte er.
„Damit siehst du bestimmt drollig aus“, flirtete ER.
„Mal guggn, was ich dir aussuche, wenn wir beide shoppen gehen“, grinste er frech.

„Glaubst du an Seelenverwandtschaft oder sowas?“, philosophierte ER zu später Stunde als sie vor ihren leuchtenden Bildschirmen saßen und ihr Date planten. In „I-tunes“ lief Polarkreis 18 „Allein Allein“. „Zusammen zusammen“ heißt das wohl bald“, lachte er, als er den Song im Fenster bei ihm entdeckte. „Boah, ich freu mich schon voll. Was wir alles vorhaben. Weißte noch? Shoppeeeen, dir inner Umkleide schön am Po tätscheln, tjoa hahahaha is klar, ne? Küssen, und ...“, sprudelte er los, dass seine Finger hastig über die Tastatur sprangen. „Wie begrüßen wir uns eigentlich am Bahnhof?“, unterbrach ER ihn. „Hahaha, checka-mäßig, ist doch klar. Nee, digga, kein Plan. Ich umarm dich halt, ma guggn. Noch weiß ich ja gar nich, ob ich überhaupt auf Jungs so richtig stehe. Ach, kein Plan, wird schon alles“. „Irgendwie sind wir verrückt, kann das sein? “, grübelte ER. Nööö, alles normal, hehe", lachte er. „Okay, ich such ich dir dann mal ein schönes Kleid aus, digga , uups xD", schrieb ER übermütig zurück.





„Minute 1.57, guck mal die beiden“, schrieb er in msn und schickte einen youtube-link von „Sommersturm“. Dass er bi ist, wusste er erst seit ein paar Monaten. Glauben konnte er es noch nicht. Jetzt staunte er über zwei Jungs beim Küssen wie ein Wüstenbewohner, der den ersten Schnee sieht. „Den gucken wir zusammen, wenn wir uns treffen, Süßa“, antwortete ER und schob einen Kirschbonbon im Mund hin und her. Küssen mit Kirschbonbon ist toll, hatte er mal geschwärmt. Seitdem schmecken ihm die Dinger anders. Ich will, dass endlich Sommer ist“, nörgelte er und musterte sein neues Foto im T-Shirt.

„Süßa, du rauscht wie ein Meer“, küsste ER für einen Moment sein Stöhnen weg und rutschte auf seinen Oberschenkeln näher heran. Öl mochten sie beide, jetzt musste er aufpassen, dass er nicht von seinem Schoß flutschte. „Mach weiter“, flüsterte er und schloss seine Augen. Die Haut glänzte wie ein spiegelglattes Meer in der Mittagssonne. „Nicht runterrutschen“, dachte ER und betastete fasziniert seinen nackten Körper. Er ließ ihn ein Stück nach hinten gleiten und streichelte mit den Fingerkuppen Kreise um seinen Bauchnabel. „Ist dir kalt?“, grinste er als er seine Gänsehaut entdeckte. Dass es ihn erregte, wusste er schon lange. „Jetzt rauscht du aber wie ein Meer“, guckte er verführerisch, während ER mit den Armen und Beinen Schlange um seinen Körper spielte. „Warum hast du so weiche Haut“, küsste ER hastig kühlendes Nass auf seinen Hals. Im Kopf blitzten die Bilder, während ER seinen Körper anhob. „Nimm meine Hand“, flüsterte ER als er merkte, dass er leicht zitterte. „Mach weiter, es ist wunderbar“. Bewegung, Hitze, Küsse, Finger an den Lippen, umklammerte Köpfe, Atem wie in einem Sturm. „Ich liebe deinen Atem, wenn er in meinem Ohr rauscht“, hatte ER noch gesagt, jetzt badeten ihre Gehirne gemeinsam in den schönsten Gefühlen.
„Woran denkst du?“, fragte ER als sie erschöpft nebeneinander lagen. „Was hier mit mir passiert“, sagte er leise, streifte sich durch seine nassgeschwitzten Haare und ließ sich auf`s Sofa gleiten. Dass er einen Jungen so nah lieben könnte, hätte er nie gedacht. „Wir hatten unseren Sommersturm“, küsste ER ihn in den Schlaf und dachte an Sommerliebe.

„Ich hatte die ganze Zeit das Fenster offen und drunter schläft meine Mutter“, lachte er halb schockiert einen Tag später in msn. „Omg, hat sie was gehört?“, fragte er nach. „Kp...hoffe mal nich“, überlegte er. „Süßa, wie machst du das?“, schrieb ER. „Was`n, digga?“, fragte er unschuldig. "Mich so verzaubern", flirtete ER. „Hehe, weiß niiiich“, grinste er, klickte „blond on blond“ in „i-tunes“ an und ließ seinen Kopf ins Kissen sinken, auf dem sie gelegen hatten.

(...)

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