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Leselupe.de > Ungereimtes
Tanz der Gefühle
Eingestellt am 13. 12. 2006 00:59


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schio
Wird mal Schriftsteller
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Tanz der Gefühle

Schon sein Beginn
den Verstand uns raubt
Das Begreifen übernehmen Hände
Jetzt sind alle Sinne wach
Und vom ersten Schritt an
führt das Herz die Seele

Wildzärtlichleise Musik
lässt ihre Leiber beben
sie erzittern und erschauern
im Liebestakt sie schwingen
Und die Haut sich nach einem
Federvieh benennt

Es zerreißt sie fast
so berauscht dieser Tanz die Sinne
Und wie sie sich bestürmen
in einer Mitte sie nun sind
Beide ein Vulkan an Sinnlichkeit
der zärtlich sanfte Lava speit

Rinnende Bächlein nun zum
reißenden Fluss sich einen
Sich Lust aus Lust ergießt
Und durch das Fleisch hindurch
findet im Garten Eden
eine einzige große Seele sich

© schio – 04.11.04

__________________
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die Anderen anfangen. (William Blake)

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HFleiss
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Tanz der Gefühle

Ein paar Holperchen, über die ich gestolpert bin:
Schon der Beginn den Verstand uns raubt. Warum nicht einfacher: Schon der Beginn raubt uns den Verstand. Hättest du es so geschrieben, dann hättest du auch gemerkt, dass dem Ganzen der lyrische Ausdruck fehlt. Naja, und das Federvieh ist ein bisschen komisch, lass es weg. Es ist nicht ganz leicht, Gefühle zu beschreiben. Du hast dich bemüht. Meiner Ansicht nach mit viel Verve, aber noch muss die Suppe ein wenig gesalzen werden.

Gruß
Hanna

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schio
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2006

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Vielen Dank....

Liebe Hanna,

vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.
Deinem Beispiel kann ich leider nicht folgen, Die vorgeschlagene Einfachheit („Beginn raubt uns den Verstand.“ ) mach den Beginn lau.
Dagegen verleiht die Verlegung des Schwerpunktes auf ein Verb, dem Satz eine größere Dynamik und somit dem Beginn einen besseren Start.
Jeder hat einen anderen Umgang mit Sprache, und erst die Vielfalt macht sie lebendig, nicht das Hineinpressen in Regeln,
Sicher habe ich aus meiner langjährigen Tätigkeit als Schauspieler, und dem täglichen Umgang mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Sprache, eine etwas andere Erfahrung gemacht, die durchaus auch Einfluss auf meinen Sprachgebrauch genommen hat.
Dass ich deinen Vorschlag (in diesem Fall) nicht folgen kann, heißt nicht, dass ich nicht für Vorschläge, Kritik und Verbesserungen empfänglich bin.

Liebe Grüße
Dieter

__________________
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die Anderen anfangen. (William Blake)

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