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Leselupe.de > Gereimtes
Tatort Leben
Eingestellt am 09. 04. 2003 15:00


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runword
Hobbydichter
Registriert: Mar 2003

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Tatort Leben

In strenger Ungewi├čheit eingeschn├╝rt
wollt ich mein Schicksal selbst erschmieden,
die B├╝rde unerstrebter Lust vom Leben streifen,
zu finden endlich eig┬┤ner Taten Frieden:
Was still und zart begann zu reifen,
sollt aufh├Âr┬┤n, eh es noch mein Herz ber├╝hrt.

Doch war der Vorsatz ungewetzt,
zu stumpf des Wunsches Schneide:
Statt einzugeh┬┤n dank st├Ąndiger Verzweiflung M├╝hen
erstrahlt in unbarmherzig hellem Kleide,
was laut und m├Ąchtig nun erneut beginnt zu bl├╝hen,
vom Tau der Reue frisch benetzt.

Was hatte den Befehl gegeben
zu jener unerf├╝llten Handlung?
Wozu nur st├Ąndig neu erwachen?
Entfaltete sich untastbare Wandlung
am Ende nur, um auszulachen
den undankbaren Drang zum Leben?


Wenn Taten nicht bei Worten stehen,
so nicht, weil diese falsch gew├Ąhlt.
Im Gegenteil, die Tat der Wahl stand vor dem Worte.
Doch ist dies nicht die einz┬┤ge Tat, die z├Ąhlt!
W├╝rd gerne endlich die begehen,
die fast in mir verdorrte,
und dir bislang gefehlt

__________________
Nur aus Fehlern wird man klug. Danke f├╝r jeden Hinweis!

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stemo
???
Registriert: Dec 2000

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Metrisch und sprachlich sehr sch├Ân gestaltetes Gedicht. Teilweise etwas irref├╝hrend in den Aussagen. Man muss es schon sehr genau lesen. Nicht mehr ganz auf die Reihe krieg ich dann folgenden Abschnitt:
"Wenn Taten nicht bei Worten stehen,
so nicht, weil diese falsch gew├Ąhlt.
Im Gegenteil, die Tat der Wahl stand vor dem Worte.
Doch ist dies nicht die einz┬┤ge Tat, die z├Ąhlt!"

Kannst du mich aufkl├Ąren oder es so formulieren, dass es klarer wird, worum es eigentlich geht.
Gr├╝sse! stemo

__________________
stemo

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runword
Hobbydichter
Registriert: Mar 2003

Werke: 4
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Hallo stemo,
danke f├╝r deine Kritik. Es geht um den st├Ąndig wiederkehrenden Widerspruch zwischen Sagen(Wollen) und Handeln. Nicht die Tat ist falsch gew├Ąhlt, sondern der Zeitpunkt der ├äu├čerung. Jede ├äu├čerung ist ja auch in gewisser Hinsicht schon eine Tat, und allzu oft lassen wir uns von momentanen Gef├╝hlsausbr├╝chen hinrei├čen zu un├╝berlegten Versprechen, deren Konsequenzen wir erst hernach reflektieren.

Ich muss dir recht geben: so klar wird das nicht in dem Gedicht, werd da nochmal dr├╝ber reflektieren;o)

Gru├č runword
__________________
Nur aus Fehlern wird man klug. Danke f├╝r jeden Hinweis!

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