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Leselupe.de > Gereimtes
Tau am frühen Morgen
Eingestellt am 13. 04. 2005 01:38


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astarte
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

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Perlend Grün zerrinnt im Grau des Morgens,
begrüßt des Tages früheste Röte,
die allein des Hoffens Zauber böte,
so man entsagte des steten Sorgens

Knospend der Morgen, der Blütengleiche,
und über dem Horizont der Jugend Duft,
er webet süße Schleier in der Luft
auf das des Alters Kümmernis weiche

So flieht für immer das Dunkel der Nacht
des neuen Morgens glänzenden Schein,
wie auch der Frühling erweckt stets das Sein

nach des schweigenden Winters Bitterkeit
und auch die Freude folget dem Leid
in einem Herzen, das jungbleibend wacht

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dulcamara
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jan 2005

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hi, astarte!

dein gedicht erinnert mich an die formalistischen produkte hölderlins im turm... .
der übermässige gebrauch altertümlicher wendungen und wortformen ("so man entsagte des...", "webet") erweckt den eindruck des gekünstelten - auf kosten des inhalts!

versuche doch mal, etwas authentischer und "moderner" zu schreiben, hm?

lieber gruss
dulcamara
__________________
siehe: Korinther, 13.1 u.2

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astarte
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Apr 2004

Werke: 15
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Hallo Dulcamara,

ich amüsiere mich gerade köstlich. Du mußt nämlich wissen, dass ich normalerweise in moderner und in freier Reimform schreibe. Dies hier war mein allererster Versuch eines Sonetts, obwohl ich hier auch nicht die ganz strenge Form einhalte. Und wenn man versucht, Wörter und Sätze in dieses Schema zu pressen, ist es fast nicht zu umgehen, dass es gekünstelt wirkt wie eines dieser formalistischen Produkte der alten Dichter, die ja oft die Sonettform benutzt haben. Ob das gefällt oder nicht, darin gehen die Ansichten ziemlich weit auseinander. Es hat meiner Meinung nach seinen Reiz, besonders für den Dichtenden, so in der Art wie eine Denksportaufgabe*gg*, kann aber dem entgegenstehen, was man sagen will. (Falls man was sagen will.*gg*) Ich gebe zu, dass ich bei diesem Gedicht einfach etwas zu den Worten der Überschrift gedichtet habe, die mich inspiriert haben, aber ohne dass ich vorher wußte, wohin das Gedicht geht oder was es für eine Ausssage haben soll. Und ehrlich gesagt, kann ich mich selbst mit diesem Rhythmus nicht anfreunden, obwohl es vielleicht nur daran liegt, dass es ungewohnt ist. Deshalb war ich auch sehr gespannt auf die Reaktionen, die wie ich gerade merke und wie es mir auch immer wieder bei solcher Art Gedichte anderer auffällt, ziemlich weit auseinander gehen.

Vielen Dank jedenfalls für deine Meinung. ;o)

Lieben Gruß
__________________
~Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt~

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