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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Telepathie
Eingestellt am 23. 11. 2001 13:23


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DarkJuly666
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2001

Werke: 16
Kommentare: 25
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Als ich aufwache, ist es stockdunkel.
Ich sehe ĂŒberhaupt nichts. Kann nicht erkennen wo ich mich
gerade befinde. Keine Umrisse. Nur die Dunkelheit die mich
umgibt. Mein Kopf schmerzt, es ist als wÀren lauter kleine
Uhrwerke unter meiner SchÀdelplatte >tick tack tick tack>
Meine SchlÀfen pochen. "Mein Gott, wie bin ich hierher gekommen?" "Wo bin ich?"
Langsam taste ich mich vorwĂ€rts. Irgendwo muß es doch einen
Lichtschalter, eine TĂŒr oder ein Fenster geben.
Ganz vorsichtig bewege ich mich vorwÀrts und gehe mit den
HĂ€nden voran. Nichts. "Wie groß ist denn dieser verfluchte Raum?". Plötzlich höre ich was. Ein dumpfes GerĂ€usch. Ein Klopfen. "Bum Bum". Es hört sich metallisch an. Es kommt von rechts. Langsam bewege ich mich in diese Richtung.
"Da ist ja ein Gang!" Ich taste also diese Alleeförmige Biegung und bewege mich weiter ganz vorsichtig voran.
Langsam werden meine Kopfschmerzen besser. Die Bewegung tut mir gut. Das Klopfen wird lauter. Ich taste eine TĂŒr.
Sie öffnet sich. Dahinter verbirgt sich eine große Halle, sie ist heller wie die anderen RĂ€ume aber immernoch sehr dunkel. "Wenigstens kann man ein bißchen was sehen!"
Plötzlich sehe ich eine Bewegung. Ein dunkler Schatten der sich am Boden krĂŒmmt. Sowie ich dem Schatten nĂ€her komme, umso lauter wir das Klopfen. Bei nĂ€herem Betrachten erkenn ich ein kleines MĂ€dchen das blutverschmiert am Boden liegt und mit einem Eisenrohr kraftlos auf den Boden schlĂ€gt.
Ihre Kleider sind zerfetzt und ihr langes Haar klebt an ihrem Gesicht. Sie wirkt apathisch. Ich knie mich neben sie, um ihr ĂŒber das braune strohige Haar zu streicheln.
Sie reagiert kaum auf meine Bewegung sondern schlÀgt immernoch kraftverzehrend mit dem Rohr auf den Boden.
"Halt noch einen Augenblick durch, bald wirst Du gerettet."

Diese weiße Licht, ich sehe nichts. Mein Kopf hĂ€mmert wieder. Ohnmacht.

"Und haben Sie sie gefunden, lebt sie?"
"Ja, sie ist in einem Schacht in der Kanalisation, sie ist schwach, aber sie lebt."
"Können Sie mir ihren genauen Standpunkt sagen oder zeigen?"
"Ja es ist ein Gang bei der Ecke Undergroundstreet/Masterstreet dort kann man hinabsteigen,
dort werden Sie sie finden."
"Dann mal los, ich schicke sofort eine Einheit hin."
"Achja, gute Arbeit wie immer."
"Nichts zu Danken, das ist schließlich mein Job."

__________________
"Mit GrĂŒĂŸen an die Unterwelt!!"

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