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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Therapiestunde mit Dr. Prof. Ich
Eingestellt am 15. 09. 2005 15:51


Autor
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Sun Kiss
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Jun 2005

Werke: 34
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Doktor: "Herzlich Willkommen. Warum sind sie hier?"

Ich: "Ich wei├č nicht mehr, was ich tun soll, es ist, als wollte man mir den Boden unter den F├╝├čen wegziehen."

Doktor: "Was genau meinen sie damit?"

Ich: "Ich f├╝hle mich so leer. Unverstanden, unwichtig. Bald muss ich diese Schule verlassen, die mir so ans Herz gewachsen ist. Ich liebe die Menschen, die dort ein und aus gehen. Es ist mein Lebensinhalt, wie soll ich das blo├č schaffen?"

Doktor: "Haben sie schon mit Mitsch├╝lern gesprochen? Vielleicht f├╝hlen sie sich genauso."

Ich: "Nein, habe ich noch nicht. Ich habe zwar viele Freunde in meiner Klasse, doch ich kann das einfach nicht. Ich glaube auch, dass ich die Einzige bin, die das so mitnimmt. Ich will mit ihnen nicht dar├╝ber reden. Ich will nicht, dass sie versuchen mich aufzuheitern oder Mitleid empfinden. Ich will einfach, dass man mir zuh├Ârt, mich versteht und mit mir weint - sie sollen nicht versuchen mich zum Lachen zu bringen. Das gibt mir das Gef├╝hl, als wollten sie sich nicht mit meinem Problem besch├Ąftigen."

Doktor: "Das wollen sie damit bestimmt nicht vermitteln. Sie sind dann bestimmt mit der Situation ├╝berfordert. Haben sie denn niemanden anders, mit dem sie dar├╝ber reden k├Ânnen?"

Ich: "Nein, ein klares Nein. Ich habe niemanden, mit dem ich ├╝ber meine Probleme rede. Viele, die mir helfen w├╝rden, denen will ich nichts sagen und andere, denen ich mein gesamtes Herz aussch├╝tten w├╝rde, da bin ich mir nicht sicher, ob sie das wollen."

Doktor: "Naja, daf├╝r bin ich jetzt ja da. Ich werde ihnen versuchen zu helfen. Sie brauchen niemand anders."

Ich: "Ja, daf├╝r sind sie jetzt da. Doch vielleicht liegt genau da das Problem, mein sehr geehrter Herr Doktor Professor Ich..."

...
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