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Leselupe.de > Ungereimtes
Thurisaz
Eingestellt am 06. 06. 2003 10:14


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Era
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2003

Werke: 8
Kommentare: 14
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Ich sehe
zur√ľck und gestehe,
wie schwer es mir fällt
weiter zu gehn.
Noch hält mich das Alte, Bekannte,
das was ich Freiheit nannte,
doch verschwindet’s am Horizont.
Thurisaz ist’s,
dem ich folge
und schwer ist der Weg.
Das Tor steht nah,
doch noch seh’ keine Zukunft ich,
noch verschließt das Neue sich,
aber ich weiß,
ich bin ihm schon verfallen.
Sowelu steht mir bei
und die Leere ergreift mein Herz,
also was h√§lt mich zur√ľck?
Die Erinnerung denk ich,
doch ist es schwer,
sie wach zu rufen.
Und dachte ich auch,
es m√ľsse sich √§ndern,
wenn das Tor ich durchschreite,
so ist es doch erschreckend das Gleiche.


___________________________________________________________
Zum besseren Verst√§ndnis m√∂chte ich gleich erw√§hnen, dass dieses Gedicht von Runen spricht. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt die Runen befragt und zog immer wieder Thurisaz, den "Torweg", Sowelu - den m√§chtigsten Stein (neben "der Leere"), der f√ľr g√∂ttliche Kraft steht - und den leeren Stein, der f√ľr Tod bzw. Abschied steht. Das passte wirklich sehr gut zu meiner Situation...
Das seltsame an diesem Gedicht ist, dass ich es absolut nicht √§ndern kann, selbst wenn ich wollte.. deswegen w√§re ich f√ľr eure Meinungen sehr dankbar .

Era

__________________
"Some call her an aimless wanderer, but not all who wander are aimless. Especially not those who seek truth beyond tradition, beyond definition, beyond the image."

Betty in "Mona Lisa Smile"

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Melody
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Registriert: May 2003

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öööhm, hallo Era!
Okay, du m√∂chtest Meinungen haben. Ich steig da leider nicht so ganz hinter *denkdenk* so sehr ich mich auch bem√ľhe - deine Gedankenwelt ist mir zu fremd f√ľrchte ich.

Ich habe es versucht zusammenzufassen, und das Ergebnis ist schon crazy hoch 10: *g*

Also, weil du eine Leere im Herzen hast, gehst du mit diesem Sowelu-Dings (ein Stein, der dir beisteht) auf Thurisaz-Bums (ein Tor) zu, hinter dem es keine Zukunft gibt. Deine Freiheit lässt du hinter dir und alles was dir lieb ist. Dann trittst in eine Welt ein, der du bald schon "verfallen" bist. Und da findest du schrecklicherweise auch wieder genau die gleiche Situation wie vorher.
..........neee, is klar......

Sag mal Era....meinst du echt diese Runen tun dir gut???
H√∂rt sich f√ľr mich echt schr√§g an du.
Also ich glaube kaum du erreichst wen mit deinem Gedicht.

Naja, ich w√ľnsch dir was
Vielleicht wär ja Meditation, Kinesiologie oder sowas ne bessere Alternative (nur ein Vorschlag )

Also dann crazy greetz
von Melody

*mensch bin ich verwirrt*

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Era
Wird mal Schriftsteller
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Hy Melody,

dieses Gedicht war auch nicht wirklich f√ľr andere gedacht, es ist so eines, was ich einfach aufschreiben "musste", trotzdem interessiert mich die Meinung anderer dazu.
Ich befasse mich viel mit Kelten und Schamanismus, aber geschadet hat es mir noch nicht (mit Meditation z.B. auch). Klar finden das manche schräg.. (das macht mir aber gar nix *g*)

Trotzdem einmal ein Versuch der genaueren Erklärung:
Die ganze Situation war, dass ich gerade eine sehr unerfreuliche Beziehung hinter mich gebracht hatte..
bzw. gerade dabei war, es hinter mich zu bringen. Das Abschließen solcher Abschnitte ist allerdings ja nicht ganz einfach.., auch weil ich ja nicht wusste, was dann kommt, was mich hinter dem Tor (Thurisaz) erwartet. (Ich habe die Runen einfach als Symbol gewählt.) Irgendetwas hielt mich.. vermutlich die Erinnerung an die Zeiten, die auch schön waren.. allerdings war die Erinnerung daran nicht präsent, sondern mehr verschwommen. Das meine ich mit "doch ist es schwer sie wach zu rufen". D.h. das, was mich hält, ist anscheinend gar nicht so wichtig, wie ich dachte, denn es ist ja nicht mehr präsent.
Zudem lockt das Neue.. man könnte platt sagen: es warten noch andere Jungs, also vergiss den einen.
Ich durchschreite also w√§hrend des Gedichtes das Tor und schlie√üe somit mit dieser Beziehung ab, nehme von ihr Abschied (Symbol: die Leere). Unterst√ľtzt von meiner inneren Kraft (Symbol: Sowelu), denn Kraft braucht man f√ľr soetwas schlie√ülich.
Trotzdem begleiten mich die √Ąngste und das Misstrauen aus dieser Beziehung, so dass mir das Neue eben erschreckend gleich scheint…


So, ich glaube, besser kann ich es nicht erklären, aber ich hoffe es trägt zum Verständnis bei .
Era
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Melody
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Hallo Era

Jaaa, jetzt verstehe ich dich

Hast mich aber durch das Gedicht echt verwirrt *g*
Da wär ich so...nur mit Hilfe des Gedichtes nie drauf gekommen.
Ich sehe aber, dass dieses "Runenlesen" dir doch hilft, deine Gedanken zu sortieren. *also muss man sich doch keine Sorgen machen* hihi

Gr√ľ√ü dich lieb und w√ľnsche dir nen sch√∂nen Tag Era,
Melody

ach ja: und das knobeln hat irgendwie Spaß gemacht

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