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Leselupe.de > Gereimtes
Tiefhin.....
Eingestellt am 23. 07. 2005 18:54


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Vera-Lena
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Tiefhin....

Der unversprochene
Rosengarten
breitet sich
vor mir aus.
Du hältst das Tor
offen,
falls ich nicht bleiben
möchte.
Ich sehe keine Frage
in deinem Blick.

An den Tisch
setze ich mich,
den deine Sehnsucht
aufgestellt,
trinke von dem Wein,
den deine Hoffnung
zubereitet,
erwarte mit dir
welches Himmelsbrot
herabfallen mag,
das uns
sättigt.

In die Wunderlichkeiten
der Liebe
sind wir beide
hineingestoßen
hungernd und dürstend
nach dem Du.







__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
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Liebe Vera-Lena,

ich habs ein paar mal gelesen, schon vorgestern und auch gestern...............und ich blieb immer am Titel hängen, konnte ihn aber nicht so richtig fassen.Das muss klar an mir gelegen haben, denn heute traf er mich, senkte sich wie eine Angel ins Wasser und fischte sich, was ich brauchte, um zu verstehen Und jetzt finde ich er ist das I.Tüpfelchen auf Deinem Gedicht ...............


Herzliche Grüße und ein Lächeln

Mara

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Liebe Mara,

danke für Dein Nachdenken über diesen Text! Mir geht es auch öfter so, dass sich ein lyrisches Gebilde nicht so richtig entschlüsseln will.

Ich bin natürlich jetzt in Versuchung, zu erläutern, was ich meine, aber es ist doch besser, glaube ich, dem Leser seinen eigenen Spielraum, Verständnisort zu belassen.

Dir noch einen schönen Sonntagabend!
Liebe Grüße von Vera-Lena
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Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Perry
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Registriert: Aug 2004

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Hallo Vera-Lena,
mal wieder ein wunderschön zelebriertes Stück Lyrik.
Eine Beziehung als romantisches Essen im Rosengarten der Liebe. Nur den Wein würde ich kredenzen und nicht zubereiten (lächel).
LG
Manfred

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Lieber Manfred,

ich verstehe schon, wie Du es meinst, aber ich hatte mir vorgestellt, dass dieses Hoffen auf den gliebten Menschen, für das der Wein in diesem Text steht,sich über einen langen Zeitraum erstreckt hat und zu vergleichen wäre mit dem Warten auf das Reifen der Trauben und mit dem Keltern des Weines. Das war so meine Gedankenverbindung. Einen Wein hat man schnell aufgetischt, aber ihn zubereiten dauert ja mindestens ein Jahr.

Es steckt so eine tiefe Sehnsucht in diesem Text und sie ist ja auch noch nicht erfüllt.

"Ich erwarte mit dir, welches Himmelsbrot ....", das ist doch eine unglaublich spannende Sache, was denn nun zwei Menschen, die einander lieben, bestimmt sein wird. Für jedes Liebespaar fällt ein andersartiges Brot vom Himmel, denke ich.

Ach, es freut mich, dass der Text Dich anspricht.

Liebe Grüße von Vera-Lena
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