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Leselupe.de > Anonymus
Tier
Eingestellt am 28. 01. 2007 15:46


Autor
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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

So ein
waidwundes Tier bin ich,
dem Fangschuss dargeboten.

Hastig lockt mein Atem,
vereint im Takt
der Hunde,
die mich fanden,
auf einer Spur
von meinem Blut -
von meinen Tritten.

So ein waidwundes Tier bin ich,
da├č der J├Ąger z├Âgert,
um in meinem Blick zu
schauen.

Was wird er sehen?

Und er kann doch nicht
ewig warten,
mit seinem Trost f├╝r mich,
dem Tier in seinem Wald.

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ENachtigall
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???

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Ich bin sicher, J├Ąger schauen nicht in die Augen eines Tieres; schon gar nicht in die eines zuvor von ihnen angeschossenen. Da wird dem Leiden schnell ein Ende gesetzt und Punkt.

Hier ist die Jagdszene aber eine Metapher f├╝r ein absichtlich verletztes Wesen (Lyrich), das zudem gehetzt und zur Strecke gebracht wird. In seiner Naivit├Ąt glaubt es bis zum Schluss an Gnade, f├╝hlt sich als ungebetener Eindringling (Teilschuldbekenntnis).

quote:
Und er kann doch nicht
ewig warten,
mit seinem Trost f├╝r mich,
dem Tier in seinem Wald.

So gesehen hat es was. Mir fehlt aber hier zu dem soweit stimmigen Bild ein ├╝bergeordneter Rahmen, der es zur Geltung bringt; ein weiter gefasster Kontext.

Viele Gr├╝├če

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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Anonymous
Unbekannter Verfasser
Registriert: irgendwann

Hallo Elke,

ein Kontext also, der das Geheime offenbart, das Ich zwingt, die Verletzung zu benennen?

Ich entkomme der Stra├če,
nehme das Gel├Ąrm der Motoren
mit zwischen die St├Ąmme,
ins Gehege
dieser wachsamen Pacht.

Was mich trifft,
treibt mich fort
und verletzt das Fell
wie das unsichtbare Fleisch.

So ein
waidwundes Tier bin ich,
dem Fangschuss dargeboten.

Hastig lockt mein Atem,
vereint im Takt
der Hunde,
die mich fanden,
auf einer Spur
von meinem Blut -
von meinen Tritten.

So ein waidwundes Tier bin ich,
da├č der J├Ąger z├Âgert,
um in meinem Blick zu
schauen.

Was wird er sehen?

Und er kann doch nicht
ewig warten,
mit seinem Trost f├╝r mich,
dem Tier in seinem Wald,
dessen J├Ąger er nicht ist,
bis er trifft.


LG
A.



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