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Leselupe.de > Humor und Satire
Tilt - Eine Zeitung (Das Leiden des Max Klotz)
Eingestellt am 07. 10. 2006 15:41


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Mortimer
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Tilt - Eine Zeitung (der Leidensweg des Max Klotz)

Der k├╝hle Herbstwind f├╝hlte sich wie ein Peitschenhieb an. „Diese verdammte Blasenentz├╝ndung!“, st├Âhnte Kurt und betrachtete sein zerknittertes Geschlechtsteil, dass ihm nicht nur das Wasserlassen zur Tortur werden lie├č, sondern dass auch noch mit einer – seine M├Ąnnlichkeit verletzenden – Schrumpfung auf die Harnwegsinfektion reagierte. „Du elende Kr├Âte!“, fluchte Kurt und riss den Rei├čverschluss hoch. Da blitzte es auf.
Wie versteinert starrte er auf das grinsende Gesicht der hageren Gestalt, die sich aus dem dichten Ginsterbusch hervorsch├Ąlte. Die metallicfarbene, kreditkartengro├če Kamera wirkte in den H├Ąnden des stoppelb├Ąrtigen Fremden wie ein Fremdk├Ârper, der ihm aus einer fernen Zukunft in seine baggerschaufelartigen H├Ąnde gebeamt wurde. Kurt starrte den Mann fassungslos an. „Das gibt 500 Alda, und vielleicht noch mal das Gleiche obendrauf f├╝r die ‚elende Kr├Âte!“.

In den Redaktionsr├Ąumen der Tilt - Zeitung herrschte ein gesch├Ąftiges Wuseln. Max Klotz, zust├Ąndig f├╝r die Promisparte und die Betreuung der Amateur – Paparazzis, fuhr sich entnervt durch sein sch├╝tteres Haar. „Ey, Uschi, zeich mir noch mal das Bild von dem urinierenden Hornochsen.“. Eine wasserstoffblonde Frau drehte sich zu Max um. „Hier. Das Problem ist, dass die elenden Bl├Ątter die Sicht auf den Kerl verdecken. Der Typ hat in irgendeinem Busch gehockt, als er den Bankfritzen fotografiert hat.“ Max bewegte seinen f├╝lligen K├Ârper zu ihrem Tisch und beugte sich zu ihr herunter. „Wei├čte was, dem zaubern wir mit Lotoshop (ein exklusives Graphikprogramm) ein s├╝ffisantes Grinsen in die Gusche! Da wird es selbst unserem Durchschnittsleser nicht mehr schwer fallen, zu erraten, was den alten Sack da zum Busch getrieben hat, bestimmt nicht der Hei├čhunger auf ein paar vergilbte Brombeeren!“. Seinen Aufstieg zum Chefredakteur verdankte er nicht zuletzt seinem gro├čartigen, Talent in jeder Situation den richtigen Blickwinkel einzunehmen. „Au├čerdem hat er doch irgendwas mit Kr├Âte rausgehauen; ich seh’ schon die Headline: Ich f├╝hl mich wie die letzte Kr├Âte! Kurt Grutzenbeck, Vorstandschef des Bankhauses Goldberg, leidet unter bestialischer Blasenschw├Ąche.“. Mit einer ausschweifenden Handbewegung schien er die unsichtbaren Lettern mitten ins B├╝ro zu projizieren. „Und dann k├Ânnten wir noch....“.Pl├Âtzlich hielt Max inne. Wie gebannt starrte er auf den Bildschirm eines jungen Volont├Ąrs mit zum Zopf gebundenen Haaren. Auf seinem PC war eine ├Ąltere Frau zu sehen, die sich an der Tasche eines Mannes festhielt, der vor ihr ├╝ber einen Zebrastreifen ging. „M├╝ller, was hat sich da abgespielt?“. Der junge Mann fuhr herum. „Eine ├Ąltere Frau wird von ihrem Sohn ├╝ber die Stra├če gebracht. Sie kann sich nicht an seiner Hand festhalten, da sie geschient ist und in Gips. Das ist aber wegen seines langen Mantels nicht zu erkennen.“. Max trat an den Schreibtisch des Praktikanten und starrte ihm provozierend in die Augen. "Es k├Ânnte aber auch so gewesen sein, dass die alte Schachtel versucht hat einem wehrlosen Passanten die Kohle aus der Tasche zu ziehen: ‚Skandal! Ruin├Âser Wettbewerb der Pflegeversicherung zwingt Senioren zum Klauen!’“. Max legte eine Hand auf die Schulter des jungen Mannes: „Sehen sie, es geht doch!“

Max hasste Telefonate. Alles was man nicht sehen konnte, war nicht verk├Ąuflich. „Klotz“, raunte er in den H├Ârer. „Ich hei├če Gerda Hunkengurk.“ Max z├Âgerte. „├ťbler Name“, kommentierte Klotz, „reicht aber noch nicht mal f├╝r die vorletzte Seite." Er bet├Ątigte eine violette Taste mit einem Lautsprechersymbol. Im Redaktionsraum verstummten die Gespr├Ąche. Die Konversation der beiden war jetzt durch die Lautsprecher im Gro├čraumb├╝ro zu h├Âren. "‚Hinkende Gurke’ das w├Ąr was. Aber auch nur, wenn sie dazu mindestens in der 2. Bundesliga spielten.“ Durch das halbge├Âffnete Fenster drang ein lautes Hupen. Max zog sich seinen Aschenbecher heran und steckte sich eine Zigarette an. „Nein, es geht darum, dass ich jemanden fotografiert habe.“. Max formte einen Rauchkringel. „Und wen? Den Papst beim H├╝tchenspiel?“- „Meinen Mann. Wie er mich betr├╝gt.“. Max streifte die Asche ab. „Sch├Ân. Dann rufen sie bei XTL 2 an, die nehmen das Gerammel ins Vormittagsprogramm. Tsch├╝ss.“ - „Halt!“, br├╝llte die Stimme am anderen Ende der Leitung. Max hielt inne. „Die Frau mit der mich mein Mann betr├╝gt, hat 6 Br├╝ste und stammt von einer au├čerirdischen Milchfarm. Ich kann es beweisen.“ - „Was f├╝r Beweise haben sie denn, haben sie 3 BHs gefunden?“, wollte Max wissen. „Nein, ich kenne die Frau von fr├╝her und habe ein Bild von ihr als sie mich ... sie wissen schon, Begegnung der 3. Art?“ Max ├Âffnete seine Schreibtischschublade und goss sich einen Brandy ein. „Was ist denn eine Begegnung der 3. Art?“- „Kontakt mit den Aliens. Ich wurde entf├╝hrt.“. Max leerte das Glas in einem Zug. Aus den Redaktionsr├Ąumen ert├Ânte ein lautes Lachen. „Wie, sie wurden entf├╝hrt? Was hat man denn mit ihnen gemacht?“ – „Man hat mir etwas eingepflanzt.“ - „Erz├Ąhlen sie“, forderte er seine Gespr├Ąchspartnerin auf. „Es war ein Sender. Sie k├Ânnen jeden meiner Schritte beobachten. Deshalb d├╝rfen wir uns auch nicht direkt treffen. Wenn die Au├čerirdischen davon Wind bekommen, werden sie mich gewaltsam zur├╝ckholen.“- „Yepp. Kein Problem. Sie kommen einfach hierher und legen die Bilder bei uns auf der Toilette ab.“
„Sie d├╝rfen mich aber auf keinen Fall treffen, sie wissen...“ – „Keine Angst“, unterbrach sie Max, „ich habe 5 Jahre in Area 51 gearbeitet. Ich kenne fast jeden Alien mit Vornamen. Ich wei├č wie diese verdammten Viecher ticken. Wenn die erst Mal einen in die Mangel nehmen, dann sieht man nachher aus wie ET auf LSD!“. Der Brandy zeigte erste Wirkung, Max kam richtig in Fahrt. Wenn er wollte, konnte er ein gro├čartiger Schauspieler sein. „Ein Kumpel von mir wurde mal von einem 14armigen Riesenpolypen zum Armdr├╝cken herausgefordert. Er hat nur gewonnen, weil er dem Riesenbaby vorher 14 Whiskey ausgegeben hat.“.-„Danke f├╝r ihr Verst├Ąndnis, ich werde am Mittwoch vorbeikommen und die Bilder vorbeibringen.“.

„Herr Klotz, sie wissen, dass wir ohne Prinz Jeppunch kaum die M├Âglichkeit haben, den hei├česten Tratsch aus der Adelsszene aus erster Hand zu erfahren.“
Max lockerte seine Krawatte. „Chef, der Prinz hat seine Frau am offenen B├╝ffet mit zwei Suppenkellen krankenhausreif geschlagen und ihrem vermeintlichen Lover anschlie├čend 4 Rippen und das Nasenbein gebrochen. Wie soll ich das denn darstellen? Als die Schlacht ums kalte B├╝ffet? “
Dr. Karl Biegzurecht richtete sich auf. Max sp├╝rte wie sich das Unbehagen wie eine Woge vor ihm auft├╝rmte: „Es ist mir v├Âllig egal, wie sie das hinbiegen. Aber sie biegen es hin, haben wir uns verstanden.“. Max nickte.

PRINZ JEPPUNCH VOM PECH VERFOLGT
Blunk. Blunk. So musste es geklungen haben, als die Suppenkellen auf die 9.765 € teuren Ohrringe der Prinzessin JP klatschten. Doch es war nicht Prinz JP, der auf der gestrigen Gala gegen Gewalt in der Ehe im Berliner Opernhaus, dem Motto der Veranstaltung zum Trotze, f├╝r dieses Dilemma die Verantwortung trug. Stardesignerin Lora Lapiotti hatte Prinzessin JP quasi als Versuchslamm f├╝r ihre neuen elektromagnetischen Ohrringe auserkoren. Die Anziehungskraft der Ohrringe war so stark, dass es dem Prinzen- trotz heftiger Gegenwehr – nicht gelang, die Suppenkellen unter Kontrolle zu halten. „Die verdammten Dinger sind mir abgegangen wie Schmidts Katze!“, erkl├Ąrte uns der Prinz nach der Feier. Die Sorge um seine zerbrechliche Frau stand ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben. Doch das war nicht der einzige Schicksalsschlag, den der leidgeplagte Prinz an diesem Abend hinnehmen musste. Als sich der ehemalige Amateurboxer anschlie├čend auf der Herrentoilette bei einem Gedicht von H├Âlderlin die Trauer aus der Seele weinte, kam es zu einem erneuten Zwischenfall. Ein Unbekannter brachte dem Prinzen ein Getr├Ąnk, damit dieser durch die starken Weinkr├Ąmpfe nicht zu stark entw├Ąsserte. Diese vermeintliche Geste des Mitgef├╝hls entpuppte sich jedoch schon nach kurzer Zeit als eine bittere Falle f├╝r den K├Ânigssohn. ├ähnlich wie im Fall Gottlieb Fischer , dem w├Ąhrend einer Loveparade Extasy-Tabletten untergejubelt wurden, hatte der Fremde mindestens ┬Ż Liter LSD in das 0,33 Glas des Prinzen gegossen. Als die Halluzinationen begannen, glaubte Prinz JP er befinde sich in einem Boxturnier. Sich trotz des Drogeneinflusses noch unter Kontrolle haltend, „k├Ąmpfte“ der Prinz die ersten 3 Runden gegen St├╝hle und Kleiderhaken, dann allerdings geschah das Unfassbare. Lucio Latino – ein Freund des Prinzenpaares – erlitt im Vorbeigehen an dem Prinzen einen Wadenkrampf. Er konnte sich nicht mehr von der Stelle bewegen. Prinz JP – vom LSD benebelt – dachte, es handele sich bei Lucio Latino um den Finalgegner. Dementsprechend hat er ihn auch behandelt. Aber immerhin hatte der bedauernswerte Prinz Gl├╝ck im Ungl├╝ck. Er hatte das Turnier gewonnen!

Dieter Hockenschrath arbeitete schon seit vielen Jahren als Hilfsschweineh├╝ter auf dem Gutshof des Bauern Peck. Da Dieter heute gro├č gegessen hatte, war es nur nat├╝rlich, dass er auch ein gro├čes Gesch├Ąft verrichten musste. Da durfte die Tilt-Zeitung selbstverst├Ąndlich nicht fehlen. Voller Tatendrang lie├č er sich auf das h├Âlzerne Klosett hernieder und begann die Titelseite der Tilt-Zeitung aufzuschlagen. Dieter liebte die gro├čen Buchstaben und die einpr├Ągsamen Schlagzeilen. Auch das Foto von der s├╝├čen Maus am unteren Ende der Titelseite mochte er nicht mehr missen. „Meine Alte sieht dagegen aus wie ein ausgelatschter Reibekuchen.“, dachte sich Dieter und stellte sich vor, dass ihn die Luzi (24; Studentin der Wissenschaft und der Atomphysik) zum diesj├Ąhrigen Wettstreit der Hilfsschweineh├╝ter in Grunzbeck begleiten w├╝rde. Anschlie├čend w├╝rden sie sich im Heu w├Ąlzen und zusammen das R├Ątsel der Tilt – Zeitung l├Âsen. Sie w├╝rde ihn f├╝r jedes richtig erratene Wort ein K├╝sschen geben. Mensch, w├Ąre das sch├Ân. Doch jetzt w├╝rde er erst Mal das R├Ątsel alleine l├Âsen m├╝ssen, also begann er mit den ersten W├Ârtern:
1) Getr├Ąnk mit Hopfen und Malz (10 Buchstaben): - Dieter jauchzte auf – „Kiste Bier“
2) Holt das oben beschriebene Getr├Ąnk (7 Buchstaben): - Dieter gr├╝belte: Weib? Ne- ich habs: „Ehefrau“
3) Trinkt das oben beschrieben Getr├Ąnk (3 Buchstaben): - „Ich!“
Pl├Âtzlich wurde Dieter in seinem R├Ątseldrang unterbrochen. Schritte waren zu h├Âren. Dieter sp├╝rte wie die Erregung in ihm wuchs, sollte es tats├Ąchlich .... Dieter verfluchte sich, dass er keine 6 Arme hatte....

Max riss das gestrige Kalenderblatt von seinem Kalender. Mittwoch. Heute w├╝rde ein wichtiger Tag werden. Der Chefredakteur st├╝lpte sich sein Jackett ├╝ber und verlie├č sein B├╝ro. Im Redaktionsraum war es heute stiller als sonst, da viele seiner Mitarbeiter im Urlaub waren und sich auch die Promi- und Adelsszene in streng bewachten und von den Paparrazzis abgeschirmten Edelpal├Ąsten vom stressigen Alltag erholten. Uschi wirkte etwas angeschlagen, als sich Max nach den neuesten Stories erkundigte. „Alles beim alten.“, hatte sie gesagt und sich hinter ihrem Bildschirm vergraben. Pl├Âtzlich betrat Erika, die Sekret├Ąrin von Dr. Biegzurecht, den Redaktionsraum. „Max, hier ist eine Dame, die angeblich unbedingt hier auf die Toilette muss. Soll ich sie wegschicken?“. – „Nein, nein. Lass sie hochkommen.“
Nachdem Klingeln der Fahrstuhlt├╝r waren Schritte zu h├Âren. Sie klangen dumpf und unbeholfen. Max schaute sich um. Er schlich zum Kopierraum und versteckte sich hinter einem Wandvorsprung. Weder Uschi noch die Besucherin konnten ihn sehen. Die Frau steuerte direkt auf die Toilette zu. Als die T├╝r ins Schloss fiel, schaute sich Max abermals verstohlen um. Kurz darauf folgte er der Frau des Hilfsschweineh├╝ters.
Er betrat den grell beleuchteten Vorraum der Toilette. Als er die T├╝r hinter sich geschlossen hatte, streifte er sein Jackett ab. Er war froh den engen G├╝rtel ├Âffnen zu k├Ânnen, der seine bzw. ihre 6 schlauchf├Ârmigen Br├╝ste an ihren Leib presste. MaxY – 3 riss sich die schwammige Maske des fettleibigen Zeitungsredakteurs vom Gesicht. Die Frau des Hilfsschweinh├╝ters wirbelte herum als sie MaxY demaskiert im grellen Licht der Neonlampe stehen sah. „Warum erpressen sie mich? Was soll dieses erniedrigende Treffen hier in meinen Arbeitsr├Ąumen?“, Maxy stemmte ihre Arme in die H├╝ften. 3 der 6 Br├╝ste schwankten noch leicht.
„Ich habe doch ihr Spiel mit dem Telefon mitgespielt, obgleich ich dadurch sicherlich zum Gesp├Âtt des ganzen B├╝ros wurde.“, erwiderte die Frau. Ihr Blick war eisig.
„Nur so konnte ich sicher sein, dass sie alle f├╝r eine Verr├╝ckte halten und ihrem Besuch keine Beachtung schenken. Anderenfalls h├Ątten mich die Kollegen ausgefragt. Besonders Dr. Biegzurecht. Er h├Ątte mich vielleicht sogar ├╝berwachen lassen. Also, wieviel wollen sie?“
Keine Reaktion. In den Redaktionsr├Ąumen surrte ein Faxger├Ąt.
„Machen sie erst mal schnell ein Foto von meinen 6 Br├╝sten, damit die Kollegen nicht nachher danach fragen!“. Die Frau holte eine Kamera hervor und lichtete die Br├╝ste der MaxY ab. Danach trat sie an die Au├čerirdische heran. „Ich will kein Geld.“
„Was wollen sie denn?“
„Ich werde ihr Geheimnis nur unter einer Bedingung f├╝r mich bewahren.“
MaxY trat der Schwei├č auf die Stirn.
„Was wollen sie?“
„Die elektromagnetischen Ohrringe der Prinzessin PJ!“

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Nur Versager brechen die Gesetze, die Schlauen nutzen sie. Und die wahren K├Ânner machen sie.

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