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Leselupe.de > Kindergeschichten
Tobi's Reise
Eingestellt am 30. 12. 2015 14:10


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KĂĽstenschreiber
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Tobi’s Reise

FĂĽr Kinder zwischen 4 und 6 Jahren.

Tobi war ein junger Delfin der es liebte im Wasser zu spielen. Er entfernte sich dabei häufig von den anderen Delfinen.
Eines Tages war Tobi wieder auf Entdeckungstour im Ozean und merkte nicht wie er sich von den anderen Delfinen entfernte. Auf einmal wurde der Himmel ganz dunkel und Tobi bekam Angst. Das hatte er zuvor noch nie erlebt. Tobi suchte verzweifelt nach den anderen Delfinen. Er konnte sie aber nicht finden.
Auf einmal sah Tobi am Horizont ein helles Licht. Tobi dachte sich, da werden bestimmt die anderen Delfine sein.
Tobi schwamm ganz lange, bis der Himmel wieder über ihm hell wurde. Als es endlich nicht mehr dunkel war, konnte er die anderen Delfine immer noch nicht finden. „Die werden bestimmt schon weiter geschwommen sein“, dachte Tobi.
Also schwamm Tobi weiter auf der Suche nach den anderen Delfinen.
Als Tobi eine ganze Zeit lang weitergeschwommen war, wurde das Wasser plötzlich immer wärmer. Das hatte Tobi vorher noch nie erlebt. Er konnte aber immer noch nicht die anderen Delfine sehen und schwamm immer weiter.

Auf einmal spĂĽrte Tobi aber etwas an seinem Bauch und an seiner Flosse. Er kam immer wieder auf den Boden und kratzte mit seinem Bauch und seiner Flosse daran. Auf einmal konnte Tobi nicht mehr weiterschwimmen. Er blieb auf dem Boden liegen und das Wasser wurde immer weniger. Tobi war an einem Strand angekommen.
Die Wellen kamen immer wieder und überspülten ihn mit Wasser, Tobi war aber zu groß, um wieder ins Meer zurückzukommen. Tobi hob immer wieder seinen Kopf, um zu sehen, ob andere Delfine in der Nähe waren, die ihm helfen konnten. Er sah aber keine anderen.
„Hilfe! Hilfe! Kann mich jemand hören?“, rief Tobi. Es antwortete ihm aber niemand. Er bekam immer mehr Angst.

„Wie soll ich hier nur wieder wegkommen? Ich will zu meiner Mama.“ Auf einmal schlurfte etwas über den Sand. Tobi blickte auf und sah nur einen Panzer.
„Hilfe! Hilfe! Kannst du mir helfen?“, fragte Tobi. „Wobei brauchst du denn Hilfe?“, fragte die Schildkröte.
„Ich kann hier nicht mehr wegschwimmen. Ich stecke fest. Kannst du mir helfen?“ Die Schildkröte guckte sich Tobi von allen Seiten an und sagte: „Ich werde versuchen dich wieder ins Wasser zu schieben.“
Die Schildkröte stemmte sich mit ihrer ganzen Kraft gegen Tobi, aber nichts passierte. „Du musst versuchen dich ins Wasser zu drücken“, sagte die Schildkröte. Tobi drückte sich immer wieder Richtung Wasser, aber die Wellen, die kamen, schoben ihn immer wieder zurück.
„Ich kann es nicht“, sagte Tobi. „Die Wellen sind dafür zu stark.“ Die Schildkröte versuchte Tobi noch mal ins Wasser zurückzuschieben, aber sie schaffte es nicht. Die Wellen waren dafür einfach zu stark.
„Es tut mir leid. Ich bin zu schwach um dich ins Wasser zu schieben“, sagte die Schildkröte.
Dann kroch die Schildkröte ins Wasser und schwamm weg.
Tobi wurde immer trauriger. „Werde ich die anderen Delfine jemals wiedersehen?“, fragte Tobi sich.
Tobi rief noch ein paar Mal um Hilfe, aber niemand antwortete ihm. Er wurde immer schwächer und hatte schon Angst, dass er jetzt für immer hier bleiben muss.


Auf einmal merkte Tobi, wie der Sand unter ihm wegrutschte. „Ist da jemand?“, rief Tobi. „Ich bin wieder da“, sagte die Schildkröte. „Ich habe noch ein paar meiner Freunde mitgebracht. Zusammen können wir dir helfen.“ Die Schildkröten fingen an den Sand unter Tobi mit ihren Flossen wegzuschieben. Auf einmal fiel Tobi ein Stück herunter und war wieder im Wasser. „Danke, dass ihr mich befreit habt“, sagte Tobi.
„Was hast du hier eigentlich gemacht?“, fragte die Schildkröte. „Ich suche die anderen Delfine. Ich weiß nicht wo sie sind.“ „Die Delfine, sind doch viel weiter draußen im Meer und nicht so nah am Strand“, sagte die Schildkröte. „Aber es wurde auf einmal so dunkel und da habe ich Angst bekommen und habe die anderen Delfine gesucht. Ich konnte sie aber nicht mehr finden und da bin ich einfach immer weiter geschwommen“, sagte Tobi. „Das war eine Sonnenfinsternis“, sagte eine andere Schildkröte. „Ich weiß aber wo sich die anderen Delfine aufhalten. Ich kann dich zu ihnen hinbringen“, sagte die Schildkröte. „Das wäre toll, wenn du mir den Weg zeigen könntest“, sagte Tobi.
Die Schildkröte und Tobi machten sich also auf den Weg zu den anderen Delfinen. Auf einmal hörte Tobi schon aus weiter Ferne seine Mutter nach ihm rufen. „Tobi? Tobi wo bist du nur?“ Als Tobi das hörte, schwamm er so schnell, wie er nur konnte.
„Mama hier bin ich.“ „Wo bist du denn nur gewesen?“, fragte die Mutter Tobi. „Ich habe euch nicht mehr gefunden, als es auf einmal so dunkel wurde.“ „Siehst du. Aus diesem Grund habe ich dir schon so oft gesagt, dass du nicht so weit wegschwimmen sollst. Du kannst uns sonst nicht mehr wiederfinden“, sagte die Mutter. „Ich weiß, aber die Schildkröten waren so nett und haben mir geholfen euch wiederzufinden.“

„Vielen Dank, dass ihr mir meinen Sohn wiedergebracht habt“, sagte die Mutter zu den Schildkröten.
Danach schwammen Tobi und die anderen Delfine immer tiefer in den Ozean hinein.

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hera
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