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Leselupe.de > Kindergeschichten
Tobis Abenteuer (3) Kiki lernt schwimmen
Eingestellt am 05. 06. 2003 01:23


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Nurdi
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"Haaaa,ha,ha,ha, bist Du sicher, dass Du eine Ente bist?". Die schwimmt ja wie ein Kieselstein und wie die immer mit den Fl├╝geln rudert, ich lach mich kaputt", sagten Jule und Justus, die beiden Entenkinder. Kiki ruderte zum Ufer und kroch an Land. Warum machen die das nur, dachte sie. Ich bem├╝he mich doch so sehr. Ich kann nun mal nicht so gut schwimmen wie die. Sie f├╝hlte sich so schlecht wie nie zuvor. Wie oft hatten ihr Geschwister schon ├╝ber sie gelacht. Mama sagte immer: "Mach Dir nichts drauss, Du lernst es schon noch". Aber jeden Tag das gleiche, immer dieses Gel├Ąchter. Kiki wollte nur noch weg auf ihre Wiese, dort war sie gl├╝cklich. Da sass sie nun im Gras, aber sie konnte sich diesmal nicht freuen ├╝ber die sch├Ânen Blumen. Ich geh nie mehr nach Hause, bevor ich nicht besser schwimmen kann als alle anderen, dachte sie.

├ťber der Wiese kreiste eine Ente, die das traurige K├╝ken beobachtete. Nun landete sie genau neben Kiki.
"Was ist denn los mir Dir, mein Kleines", fragte sie.
Kiki schreckte auf. "Wer bist Du?"
"Ich bin Hilde, die Flugente. Eigentlich nennen mich alle Tante Hilde, das kannst Du ruhig auch tun. Ich hab Dich beobachtet, Du sitzt so traurig auf der Wiese, was ist denn los?"
"Weisst Du", sagte Kiki, "ich kann nicht so gut schwimmen wie die anderen und die lachen immer ├╝ber mich. Jeden Tag wird es schlimmer".
"D├║ hast doch bestimmt schon von dem grossen See geh├Ârt, der hier in der N├Ąhe ist", sagte Hilde. "Dort machen wir immer Rast. Komm mit mir, wir k├Ânnen Dir bestimmt das Schwimmen beibringen".
"Meinst Du wirklich", fragte Kiki und f├╝hlte sich auf einmal so viel besser. Sie machten sich auf den Weg zum grossen See. Dort angekommen staunte Kiki nicht schlecht. Da war ein Treiben, so etwas hatte sie noch nie gesehen.
"Eigentlich m├╝ssen wir ja gleich weiter", sagte Tante Hilde, "aber weisst Du was, ich hole Konrad, das ist unser Meisterschwimmer. Der kann Dir das Schwimmen beibringen und uns dann hinterherfliegen".
"Konrad", rief sie ein paar Mal. Auf einmal kam ein m├Ąchtig grosser Flugenterich angeschwommen. "Was ist denn los?", fragte er. "Ich war gerade mit meinen Reisevorbereitungen besch├Ąftigt".
"Ich glaube, die musst Du noch etwas verschieben", sagte Hilde. "Das ist Kiki. Sie kann nicht richtig schwimmen und wird immer von ihren Geschwistern so furchtbar ausgelacht".
"Wenn das alles ist", sagte Konrad. "Komm mal mit mir, wir machen das schon". Er nahm Kiki mit zum seichten Ufer. "So, jetzt zeig mir mal, was Du schon kannst".
Kiki ging ins Wasser und versuchte, so gut zu schwimmen, wie sie nur konnte. Sie versuchte auch so wenig wie m├Âglich mit den Fl├╝geln zu schlagen. Das war immer das, wor├╝ber ihre Geschwister am meisten gelacht hatten. Sie schwamm hin und sie schwamm her und dann kam sie aus dem Wasser und erwartete, dass Konrad f├╝rchterlich lachen w├╝rde.
Aber sie h├Ârte kein Lachen. Konrad stand nur da und sagte: "Also, so einiges machst Du schon verkehrt, aber Du hast bestimmt das Zeug dazu, eine gute Schwimmerin zu werden".
"Meinst Du wirklich?", fragte Kiki ganz ungl├Ąubig.
"Wenn ich es Dir doch sage", meinte Konrad. "Versuchs noch mal".
Kiki drehte wieder ihre Runden und Konrad rief: "Nicht so viel mit den Fl├╝geln schlagen, Du bist doch eine Ente, daf├╝r hast Du doch Deine F├╝sse". Kiki versuchte weniger ihre Fl├╝gel zu benutzen. Am Anfang hatte sie noch etwas Angst. Sie hatte immer gedacht, sie w├╝rde untergehen, wenn sie nicht mit den Fl├╝geln rudern w├╝rde. Aber siehe da, es ging auch ohne Fl├╝gel. Auf einmal fand Kiki richtig Spass am Runden drehen auf dem See.
"Genug f├╝r heute", sagte Konrad, "wir machen morgen weiter". Kiki war ganz stolz und freute sich schon auf die n├Ąchste Schwimmlektion. Ganz fr├╝h am Morgen stand sie schon ungeduldig am Ufer. Die Flugenten machten sich gerade auf den Weg nach S├╝den. Nur Konrad blieb da.
"Also Kiki", sagte er, "nun zeig mir noch mal, was wir gestern gelernt haben". Kiki ging ins Wasser und sie ruderte wie wild mit ihren F├╝ssen und sie benutzte nicht mehr ihre Fl├╝gel. Auf einmal war das Schwimmen ganz einfach.
"Du machst das ganz toll", sagte Konrad. "Ich bin sicher, jetzt wird keiner mehr ├╝ber Dich lachen. Aber ich muss mich jetzt auch auf den Weg machen, sonst hole ich die anderen nicht mehr ein. Viel Gl├╝ck, kleine Kiki, bis n├Ąchstes Jahr". Damit erhob er sich in die Luft und flog davon.
"Haaaaalt", rief Kiki ihm noch hinterher, "wie komme ich denn jetzt nach Hause?". Aber Konrad war schon hoch in der Luft und h├Ârte sie nicht mehr. Pl├Âtzlich war sie ganz allein am grossen See.

Auf der anderen Seite, am kleinen Teich lief Tine, die Entenmutter ganz unruhig auf und ab. "Kiki, Kiiiki", rief sie immer wieder. Jule und Justus, die Entenkinder schauten sich ganz betreten an. "Glaubst Du, es war verkehrt, dass wir immer so ├╝ber Kiki gelacht haben?", fragte Jule. "Ich mache mir sehr grosse Vorw├╝rfe, hoffentlich ist ihr nichts passiert".
"Das hoffe ich auch", sagte Justus. "Wenn Kiki wieder da ist, werden wir ihr das Schwimmen beibringen". Alle drei suchten die ganze Umgebung ab. Sie gingen auch zu Kikis Wiese, aber sie war nicht da.

Unterdessen war Konrad am Hasenhaus angekommen. Er kam schon seit vielen Jahren auf der Durchreise zu Besuch. Der kleine Hase Tobi spielte auf der Wiese vor'm Haus. Konrad erz├Ąhlte ihm von dem Entenk├╝ken und Tobi sagte erschrocken: "Kiki, das ist Kiki und sie ist ganz alleine am grossen See?"
"Daran habe ich ├╝berhaupt nicht gedacht", sagte Konrad, "sie wollte doch unbedingt schwimmen lernen".
"Keine Bange Konrad", sagte Tobi, "ich k├╝mmere mich darum. Ich w├╝nsche Dir einen guten Flug und wir sehen uns n├Ąchstes Jahr wieder. Ich muss mich jetzt auf die Suche nach Kiki machen". Tobi lief so schnell er konnte zum grossen See. Hoffentlich ist sie noch da, dachte er. Als er am See ankam, sass Kiki am Ufer und sagte immer wieder: "Ich weiss ja gar nicht, wie ich nach Hause kommen soll". Als sie Tobi sah, fing sie an zu jubeln: "Tobi, Tobi, ich bin so froh, dass Du da bist. Stell Dir vor, ich kann schwimmen".
"Ich weiss", sagte Tobi, "Aber Du h├Ąttest trotzdem nicht weglaufen sollen. Was glaubst Du denn, was Deine Mutter sich f├╝r Sorgen macht?".
"Ach Du lieber Gott", sagte Kiki, "daran habe ich gar nicht gedacht. Ich konnte einfach das Lachen von den anderen nicht mehr ertragen".
"Also gut", sagte Tobi, "wenn wir schon hier sind, dann zeig mir mal, wie Du schwimmen kannst". Kiki st├╝rzte ins Wasser und zog voller Stolz ihre Runden.
"Toll, toll", sagte Tobi, "Du schwimmst viel besser, als alle anderen Enten, die ich bis jetzt gesehen habe. Ich glaube, ich hab da so eine Idee, wie wir Jule und Justus eine Lektion erteilen k├Ânnen. Aber jetzt lass uns erst einmal nach Hause gehen".
Tine, die Entenmutter war ganz verzweifelt. Als sie Tobi und Kiki ankommen sah, fiel ihr ein Stein vom Herzen. Tobi erkl├Ąrte ihr, wie das alles gekommen war und auch, was er am n├Ąchsten Tag vorhatte. Tine fand das toll.
Tobi machte sich auf den Weg zum 2.Baum, in dem Frau Eule ihr zuhause hatte.
"Du musst mir helfen, allen Enten in der N├Ąhe Bescheid zu sagen, dass morgen ein Wettschwimmen auf dem kleinen Teich stattfindet", sagte Tobi.
Am n├Ąchsten Tag herrschte ein grosses Treiben. Alle Enten aus der Nachbarschaft waren da. Nat├╝rlich wollten auch Jule und Justus am Rennen teilnehmen.
"Auf die Pl├Ątze, fertig los", sagte Frau Eule und alle begannen, wie wild zu schwimmen. In diesem Moment st├╝rzte sich Kiki aus dem Geb├╝sch ins Wasser. Sie ruderte so wild mit ihren F├╝ssen , dass das Wasser um sie herum nur so aufspritzte. Keiner sah, wer da an ihnen vorbeischwamm. Am anderen Ende des See's angekommen, kletterte Kiki aus dem Wasser und stand schon da, als alle anderen ankamen. Jule und Justus waren ganz ausser Atem. "Mein Gott Kiki, wo hast du denn so toll schwimmen gelernt?", fragten sie. "Es tut uns leid, dass wir so h├Ąsslich zu Dir waren".
"Ist schon vergessen", sagte Kiki, "von jetzt an schwimme ich euch sowieso davon". Alle jubelten der Gewinnerin zu und Kiki war ganz stolz.
"So, jetzt muss ich aber nach Hause, bevor es dunkel wird", sagte Tobi etwas sp├Ąter.
"Vielen Dank", meinte Tine. "Ich bin so froh, dass alles gut ausgegangen ist und jetzt hat Kiki auch keinen Grund mehr, immer wegzulaufen".
"Tsch├╝ss, bis bald", sagte Tobi und macht sich auf den Weg. Zuhause angekommen, erz├Ąhlte er alles seiner Mama, die ihm ganz gespannt zuh├Ârte.
"Das hast Du mal wieder richtig toll gemacht", sagte sie und war wie immer m├Ąchtig stolz auf ihn.

Am Abend lag Tobi noch eine Weile wach und dachte ├╝ber dieses aufregende Abenteuer nach. Dann schlief er endlich ein.
__________________
Nurdi Arics

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Tobis Abenteuer (3) Kiki lernt schwimmen
Ver├Âffentlicht von Nurdi am 05. 06. 2003 01:23
"Haaaa,ha,ha,ha, bist Du (du) sicher, dass Du eine Ente bist?"(kein Anf├╝hrungszeichen). Die schwimmt ja wie ein Kieselstein und wie die immer mit den Fl├╝geln rudert, ich lach mich kaputt(Ausrufezeichen)", sagten Jule und Justus, die beiden Entenkinder. Kiki ruderte zum Ufer und kroch an Land. Warum machen die das nur, dachte sie. Ich bem├╝he mich doch so sehr. Ich kann nun mal nicht so gut schwimmen wie die. Sie f├╝hlte sich so schlecht wie nie zuvor. Wie oft hatten ihr (ihre) Geschwister schon ├╝ber sie gelacht. Mama sagte immer: "Mach Dir (dir) nichts drauss (draus), Du lernst es schon noch(Punkt)". Aber jeden Tag das gleiche, immer dieses Gel├Ąchter. Kiki wollte nur noch weg auf ihre Wiese, dort war sie gl├╝cklich. Da sass (sa├č) sie nun im Gras, aber sie konnte sich diesmal nicht freuen ├╝ber die sch├Ânen Blumen. Ich geh nie mehr nach Hause, bevor ich nicht besser schwimmen kann als alle anderen, dachte sie.

├ťber der Wiese kreiste eine Ente, die das traurige K├╝ken beobachtete. Nun landete sie genau neben Kiki.
"Was ist denn los mir Dir (mit dir), mein Kleines(Fragezeichen)", fragte sie.
Kiki schreckte auf. "Wer bist Du?"
"Ich bin Hilde, die Flugente. Eigentlich nennen mich alle Tante Hilde, das kannst Du ruhig auch tun. Ich hab Dich beobachtet, Du sitzt so traurig auf der Wiese, was ist denn los?"
" Weisst Du (Wei├čt du Komma)", sagte Kiki, "ich kann nicht so gut schwimmen wie die anderen und die lachen immer ├╝ber mich. Jeden Tag wird es schlimmer(Punkt)".
" D├║ (auf dem u ist ein Strich) hast doch bestimmt schon von dem grossen (gro├čen) See geh├Ârt, der hier in der N├Ąhe ist(Punkt)", sagte Hilde. "Dort machen wir immer Rast. Komm mit mir, wir k├Ânnen Dir bestimmt das Schwimmen beibringen".
"Meinst Du wirklich(Fragezeichen)", fragte Kiki und f├╝hlte sich auf einmal so viel besser. Sie machten sich auf den Weg zum grossen See. Dort angekommen(Komma) staunte Kiki nicht schlecht. Da war ein Treiben, so etwas hatte sie noch nie gesehen.
"Eigentlich m├╝ssen wir ja gleich weiter(Komma)", sagte Tante Hilde, "aber weisst Du was, ich hole Konrad, das ist unser Meisterschwimmer. Der kann Dir das Schwimmen beibringen und uns dann hinterher(getrennt)fliegen".
"Konrad(Ausrufezeichen)", rief sie ein paar Mal. Auf einmal kam ein m├Ąchtig grosser Flugenterich angeschwommen. "Was ist denn los?", fragte er. "Ich war gerade mit meinen Reisevorbereitungen besch├Ąftigt(Punkt)".
"Ich glaube, die musst Du noch etwas verschieben(Punkt)", sagte Hilde. "Das ist Kiki. Sie kann nicht richtig schwimmen und wird immer von ihren Geschwistern so furchtbar ausgelacht(Punkt)".
"Wenn das alles ist(Punkt)", sagte Konrad. "Komm mal mit mir, wir machen das schon(Punkt)". Er nahm Kiki mit zum seichten Ufer. "So, jetzt zeig mir mal, was Du schon kannst(Punkt)".
Kiki ging ins Wasser und versuchte, so gut zu schwimmen, wie sie nur konnte. Sie versuchte auch so wenig wie m├Âglich mit den Fl├╝geln zu schlagen. Das war immer das, wor├╝ber ihre Geschwister am meisten gelacht hatten. Sie schwamm hin und sie schwamm her und dann kam sie aus dem Wasser und erwartete, dass Konrad f├╝rchterlich lachen w├╝rde.
Aber sie h├Ârte kein Lachen. Konrad stand nur da und sagte: "Also, so einiges machst Du schon verkehrt, aber Du hast bestimmt das Zeug dazu, eine gute Schwimmerin zu werden".
"Meinst Du wirklich?", fragte Kiki ganz ungl├Ąubig.
"Wenn ich es Dir doch sage(Punkt)", meinte Konrad. "Versuchs noch mal(Punkt)".
Kiki drehte wieder ihre Runden und Konrad rief: "Nicht so viel mit den Fl├╝geln schlagen, Du bist doch eine Ente, daf├╝r hast Du doch Deine F├╝sse (F├╝├če)". Kiki versuchte weniger ihre Fl├╝gel zu benutzen. Am Anfang hatte sie noch etwas Angst. Sie hatte immer gedacht, sie w├╝rde untergehen, wenn sie nicht mit den Fl├╝geln rudern w├╝rde. Aber siehe da, es ging auch ohne Fl├╝gel. Auf einmal fand Kiki richtig Spass (Spa├č) am Runden drehen auf dem See.
"Genug f├╝r heute(Komma)", sagte Konrad, "wir machen morgen weiter(Punkt)". Kiki war ganz stolz und freute sich schon auf die n├Ąchste Schwimmlektion. Ganz fr├╝h am Morgen stand sie schon ungeduldig am Ufer. Die Flugenten machten sich gerade auf den Weg nach S├╝den. Nur Konrad blieb da.
"Also Kiki(Komma)", sagte er, "nun zeig mir noch mal, was wir gestern gelernt haben(Punkt)". Kiki ging ins Wasser und sie ruderte wie wild mit ihren F├╝ssen und sie benutzte nicht mehr ihre Fl├╝gel. Auf einmal war das Schwimmen ganz einfach.
"Du machst das ganz toll(Punkt)", sagte Konrad. "Ich bin sicher, jetzt wird keiner mehr ├╝ber Dich lachen. Aber ich muss mich jetzt auch auf den Weg machen, sonst hole ich die anderen nicht mehr ein. Viel Gl├╝ck, kleine Kiki, bis n├Ąchstes Jahr(Punkt)". Damit erhob er sich in die Luft und flog davon.
"Haaaaalt", rief Kiki ihm noch hinterher, "wie komme ich denn jetzt nach Hause?". Aber Konrad war schon hoch in der Luft und h├Ârte sie nicht mehr. Pl├Âtzlich war sie ganz allein am grossen See.

Auf der anderen Seite, am kleinen Teich(Komma) lief Tine, die Entenmutter(Komma) ganz unruhig auf und ab. "Kiki, Kiiiki(Ausrufezeichen)", rief sie immer wieder. Jule und Justus, die Entenkinder(Komma) schauten sich ganz betreten an. "Glaubst Du , es war verkehrt, dass wir immer so ├╝ber Kiki gelacht haben?", fragte Jule. "Ich mache mir sehr grosse Vorw├╝rfe, hoffentlich ist ihr nichts passiert".
"Das hoffe ich auch(Punkt)", sagte Justus. "Wenn Kiki wieder da ist, werden wir ihr das Schwimmen beibringen(Punkt)". Alle drei suchten die ganze Umgebung ab. Sie gingen auch zu Kikis Wiese, aber sie war nicht da.

Unterdessen war Konrad am Hasenhaus angekommen. Er kam schon seit vielen Jahren auf der Durchreise zu Besuch. Der kleine Hase Tobi spielte auf der Wiese vor'm Haus. Konrad erz├Ąhlte ihm von dem Entenk├╝ken und Tobi sagte erschrocken: "Kiki, das ist Kiki(Komma) und sie ist ganz alleine am grossen See?"
"Daran habe ich ├╝berhaupt nicht gedacht(Komma)", sagte Konrad, "sie wollte doch unbedingt schwimmen lernen(Punkt)".
"Keine Bange(Komma) Konrad(Komma)", sagte Tobi, "ich k├╝mmere mich darum. Ich w├╝nsche Dir einen guten Flug und wir sehen uns n├Ąchstes Jahr wieder. Ich muss mich jetzt auf die Suche nach Kiki machen".(Absatz) Tobi lief so schnell er konnte zum grossen See. Hoffentlich ist sie noch da, dachte er. Als er am See ankam, sass Kiki am Ufer und sagte immer wieder: "Ich weiss ja gar nicht, wie ich nach Hause kommen soll(Punkt)". Als sie Tobi sah, fing sie an zu jubeln: "Tobi, Tobi, ich bin so froh, dass Du da bist. Stell Dir vor, ich kann schwimmen(Ausrufezeichen)".
"Ich weiss Punkt", sagte Tobi, "Aber Du h├Ąttest trotzdem nicht weglaufen sollen. Was glaubst Du denn, was Deine Mutter sich f├╝r Sorgen macht?".
"Ach Du lieber Gott(Komma)", sagte Kiki, "daran habe ich gar nicht gedacht. Ich konnte einfach das Lachen von den anderen nicht mehr ertragen".
"Also gut(Komma)", sagte Tobi, "wenn wir schon hier sind, dann zeig mir mal, wie Du schwimmen kannst(Punkt)". Kiki st├╝rzte ins Wasser und zog voller Stolz ihre Runden.
"Toll, toll(Punkt)", sagte Tobi, "Du schwimmst viel besser, als alle anderen Enten, die ich bis jetzt gesehen habe. Ich glaube, ich hab da so eine Idee, wie wir Jule und Justus eine Lektion erteilen k├Ânnen. Aber jetzt lass uns erst einmal nach Hause gehen(Punkt)".
Tine, die Entenmutter(Komma) war ganz verzweifelt. Als sie Tobi und Kiki ankommen sah, fiel ihr ein Stein vom Herzen. Tobi erkl├Ąrte ihr, wie das alles gekommen war und auch, was er am n├Ąchsten Tag vorhatte. Tine fand das toll.
Tobi machte sich auf den Weg zum 2. Baum, in dem Frau Eule ihr zuhause (Zuhause) hatte.
"Du musst mir helfen, allen Enten in der N├Ąhe Bescheid zu sagen, dass morgen ein Wettschwimmen auf dem kleinen Teich stattfindet(Punkt)", sagte Tobi.
Am n├Ąchsten Tag herrschte ein grosses Treiben. Alle Enten aus der Nachbarschaft waren da. Nat├╝rlich wollten auch Jule und Justus am Rennen teilnehmen.
"Auf die Pl├Ątze, fertig los(Ausrufezeichen)", sagte Frau Eule und alle begannen, wie wild zu schwimmen. In diesem Moment st├╝rzte sich Kiki aus dem Geb├╝sch ins Wasser. Sie ruderte so wild mit ihren F├╝ssen (F├╝├čen), dass das Wasser um sie herum nur so aufspritzte. Keiner sah, wer da an ihnen vorbeischwamm. Am anderen Ende des See's angekommen, kletterte Kiki aus dem Wasser und stand schon da, als alle anderen ankamen. Jule und Justus waren ganz ausser (au├čer) Atem. "Mein Gott(Komma) Kiki, wo hast du denn so toll schwimmen gelernt?", fragten sie. "Es tut uns leid, dass wir so h├Ąsslich zu Dir waren".
"Ist schon vergessen(Komma)", sagte Kiki, "von jetzt an schwimme ich euch sowieso davon(Punkt)". Alle jubelten der Gewinnerin zu und Kiki war ganz stolz.
"So, jetzt muss ich aber nach Hause, bevor es dunkel wird(Punkt)", sagte Tobi etwas sp├Ąter.
"Vielen Dank(Punkt)", meinte Tine. "Ich bin so froh, dass alles gut ausgegangen ist und jetzt hat Kiki auch keinen Grund mehr, immer wegzulaufen(Punkt)".
"Tsch├╝ss, bis bald", sagte Tobi und macht sich auf den Weg. Zuhause angekommen, erz├Ąhlte er alles seiner Mama, die ihm ganz gespannt zuh├Ârte.
"Das hast Du mal wieder richtig toll gemacht(Punkt)", sagte sie und war wie immer m├Ąchtig stolz auf ihn.

Am Abend lag Tobi noch eine Weile wach und dachte ├╝ber dieses aufregende Abenteuer nach. Dann schlief er endlich ein.
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