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Leselupe.de > Kindergeschichten
Tobis Abenteuer - Der Tag an dem der kleine Hase Tobi sich im Wald verlaufen hat
Eingestellt am 13. 05. 2003 14:29


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Nurdi
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Der kleine Hase Tobi sass am Fenster und schaute hinaus."Ich geh noch ein bisschen auf die Wiese", sagte er. "Lauf aber nicht soweit weg", antwortete Mutter Hase, die gerade das Mittagessen kochte. "Nein, nein", ich pass schon auf" und schon war er aus der T√ľr. Er hoppelte herum und freute sich √ľber die sch√∂nen Blumen und das sch√∂ne Wetter und √ľberhaupt √ľber alles. Pl√∂tzlich sah er einen wundersch√∂nen Schmetterling. "Hast Du Lust, mit mir zu spielen?", fragte er. "Gerne", antwortete der Schmetterling, lass uns fangen spielen. Zuerst werde ich mich verstecken und Du musst mich suchen". Er flog davon und versteckte sich zwischen den Blumen. Tobi suchte und suchte und als er ihn gefunden hatte, durfte er sich verstecken und der Schmetterling musste ihn suchen. So spielten sie eine ganze Weile und hatten viel Spass.

Pl√∂tzlich sagte der Schmetterling: "Oje, ich muss ganz schnell nach Hause". "Warte", rief Tobi ihm hinterher, aber der Schmetterling war schon hoch oben in der Luft. Wo bin ich eigentlich, das ist doch nicht meine Wiese?, dachte er. Er hatte nicht bemerkt, dass er beim Spielen immer weiter vom Haus weggekommen ist. Da bekam er grosse Angst und fing an, bitterlich zu weinen. "Mama, Mama", schluchzte er und die Tr√§nen rollten ihm √ľbers Gesicht. Er weinte so laut, dass er einen Maulwurf aufweckte, der ganz in der N√§he unter der Erde wohnte. "Was hast Du denn, warum weinst Du denn so?, fragte der. "Ich hab mich verlaufen", sagte Tobi, \"weisst Du, wo unser Haus ist?" "Tut mir leid, ich kenne mich nur unter der Erde aus. Aber geh doch mal einfach geradeaus in den Wald, da sind bestimmt viele, die Dir helfen k√∂nnen".

Tobi machte sich auf den Weg. Kurz vor dem Wald traf er auf ein grosses Tier mit ganz komischen Dingern auf dem Kopf. "Was hast Du denn f√ľr komische Dinger auf Deinem Kopf?", fragte er. "Das sind keine komischen Dinger, ich bin Horst, der Hirsch und das ist mein Geweih". "Ach so", sagte Tobi, kannst Du mir vielleicht sagen, wo unser Haus ist?, ich hab mich n√§mlich verlaufen". "Tut mir leid", sagte der Hirsch, "aber frag doch mal Frau Eule, die wohnt gleich dort im 2. Baum.

Tobi lief in den Wald. Am zweiten Baum angekommen, trommelte er kr√§ftig gegen den Stamm. "Hallo, hallo, Frau Eule, sind Sie zuhause?" "UUUUUH", sagte da pl√∂tzlich eine Stimme in der Krone des Baumes. Wer st√∂rt mich denn hier am hellichten Tag, wo doch jeder weiss, dass ich tags√ľber schlafe?" "Es tut mir furchtbar leid", sagte Tobi, "aber es ist sehr wichtig. Kannst Du mir sagen, wo meine Mama wohnt?. Ich finde nicht mehr nach Hause und sie macht sich bestimmt schon grosse Sorgen". "Ich weiss es nicht, wo euer Zuhause ist", sagte die Eule, "aber es wird sowieso bald dunkel, dann schau ich mich mal um". Damit war sie wieder in der Krone des Baumes verschwunden. Es wird sowieso bald dunkel, hatte die Eule gesagt. Tobi war noch niemals alleine draussen im Dunkeln. Jetzt fing es auch noch an zu regnen und der Wind fing an zu blasen, dass sich die B√§ume bogen. Tobi setzte sich unter einen Baum und war sehr, sehr traurig.

Pl√∂tzlich h√∂rte er jemanden schimpfen. "Wo ist denn nur mein Loch, dieser bl√∂de Sturm, alles voller Bl√§tter, man kann √ľberhaupt nichts mehr finden". "Wer ist denn da?", fragte Tobi und schaute sich √§ngstlich um. "Ich bin's, Mucki", h√∂rte er jemanden sagen und eine kleine Maus guckte aus den Bl√§ttern heraus. "Was machst Du denn hier bei diesem Wetter?", fragte sie. Tobi erz√§hlte ihr die ganze Geschichte und die Maus h√∂rte gespannt zu. "Hab keine Angst", sagte Mucki. "Wir werden Dir alle helfen und zusammen finden wir euer Haus bestimmt. Ich bring Dich erst einmal zu Herrn und Frau Eichh√∂rnchen, die haben bestimmt noch einen Platz in ihrem Baum f√ľr Dich, bis der Sturm vorr√ľber ist".

Die Maus brachte Tobi zu einem m√§chtigen Baum. "Hallo, hallo", rief sie ganz laut, denn der Sturm brauste inzwischen so heftig, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Tilli, die Eichh√∂rnchenfrau kam aus ihrem Baumloch und fragte: "Was ist denn los?" "Hast Du noch einen Platz in Deiner H√∂hle f√ľr den kleinen Hasen hier?. Der hat sich n√§mlich verlaufen und bei diesem Wetter findet er bestimmt nicht nach Hause". "Klar doch", sagte Tilli, "komm schnell herein". "Bis sp√§ter", damit verschwand Mucki ganz schnell, um auch ins Trockene zu kommen.

Es war warm und gem√ľtlich in der H√∂hle, aber Tobi konnte nur an zuhause denken. Seine Mama w√ľrde sich f√ľrchterliche Sorgen machen. Wenn ich wieder zuhause bin, dachte er, werde ich ihr beim Abwaschen helfen und ihr Blumen pfl√ľcken auf der Wiese und nie mehr weglaufen. Mit diesen Gedanken schlief er ein. "Hallo", h√∂rte er pl√∂tzlich jemanden rufen. Mucki sass am Eingang der Baumh√∂hle und sagte: "Ich habe vergessen, Dir etwas ganz wichtiges zu sagen". Tobi kroch aus der H√∂hle. Inzwischen war der Sturm vorr√ľber und die Sonne blinzelte aus den Wolken hervor. "Schau", sagte Mucki, "ich habe inzwischen auch die anderen Tiere gefragt, keiner von denen weiss, wo Du wohnst. Aber hinter dem Wald ist das Scheunenhaus, da wohnen auch viele Tiere. Vielleich wissen die mehr, als wir hier im Wald". "Vielen Dank Mucki", sagte Tobi, "ich muss ganz schnell los".

Tobi rannte so schnell er konnte. Am Fusse eines grossen Baumes waren gerade eine Schnecke, eine Raupe und ein Marienkäfer dabei, sich zu unterhalten. "Warum rennst Du denn so?", fragte der Käfer, "bleib doch stehen und unterhalte Dich mit uns". "Ich hab keine Zeit", sagte Tobi. "Ich muss zum Scheunenhaus, die Tiere etwas ganz wichtiges fragen\". Tobi rannte so doll, dass er ganz aus der Puste kam. Er wollte sich unter einen Baum setzten, um sich etwas auszuruhen. "Aua", sagte da plötzlich jemand, "kannst Du nicht aufpassen, wo Du Dich hinsetzt?". "Aua", sagte auch Tobi und rieb sich mit der Pfote sein Hinterteil. "Was war denn das?", fragte er. "Das war ich, Piksi der Igel. "Tut mir leid, wenn Du Dir weh getan hast".

Tobi und Piksi unterhielten sich eine Weile, als eine kleine Katze des Weges kam. "Hallo Lulu", sagte Piksi, "wie geht es Dir?" \"Danke gut, ich hoffe, Dir auch. Wen hast Du denn da bei Dir?" "Das ist Tobi, der hat sich verlaufen und jetzt will er zum Scheunenhaus. Da kannst Du ihn ja gleich mitnehmen. Lulu wohnt n√§mlich auch dort", sagte der Igel zu Tobi. Dann machts mal gut, ihr zwei", damit verschwand er im Geb√ľsch. Tobi und Lulu machten sich auf den Weg. Unterwegs kamen sie an einen kleinen Teich. Da sass ein Tier auf einem Baumstamm und kaute daran herum. "Was macht der denn da, kennst Du den?", fragte Tobi. "Das ist Bagsi, der Biber, der baut gerade an seinem Haus. Bei dem ist die Haust√ľr unter Wasser, das ist gar nicht so einfach, den zu besuchen", antwortete Lulu. Auf dem Teich schwammen ein Schwan und eine Entenfamilie. Und auch Klementine, die Gans war das. "Hallo Lulu", riefen alle, wer ist denn das?" "Das ist Tobi, der hat sich verlaufen. Weiss von euch jemand, wo er wohnt?" "Keine Ahnung" kam es vom Teich. "Naja, dann gehen wir mal zu mir nach Hause, vielleicht weiss von denen jemand mehr. "Sag mal Lulu", fragte Tine, die Entenmutter, "hast Du Kiki gesehen?" Kiki war das kleinste der Entenkinder. "Nein", meinte Lulu, "aber wenn ich sie sehe, werde ich ihr sagen, dass sie nach Hause kommen soll".

Sie waren ein St√ľck gegangen, als sie pl√∂tzlich jemanden singen h√∂rten. "Quak, Quak, Quak", ert√∂nte es aus den Blumen. "Das ist Kiki", sagte Lulu, "ich muss ihr sagen, dass sie nach Hause kommen soll". Mitten im Gras zwischen den Blumen sass Kiki und sang und freute sich. "Hallo Kiki, Deine Mama such Dich, geh ganz schnell nach Hause", sagte Lulu. "Warum l√§ufst Du denn immer weg?", wollte Tobi wissen. "Weisst Du, ich kann nicht so gut schwimmen wie die anderen und dann lachen die immer √ľber mich", meinte das Entenk√ľken. "Mach Dir nichts draus, Du kannst bestimmt bald genausogut schwimmen wie die anderen. Aber schau, was passiert, wenn Du Dich verl√§ufst. Dann geht es Dir so wie mir.

"Dort ist unser Haus", rief Lulu pl√∂tzlich und Tobi konnte schon von weitem all die Tiere sehen, von denen die Katze unterwegs erz√§hlt hatte. "Hallo, h√∂rt mal alle her", rief Lulu. "Das ist Tobi und der hat sich verlaufen. Weiss von euch jemand, wo er wohnt?" "Muh", sagte Clara, die Kuh, so ein Haus, von dem Du erz√§hlst, hab ich noch nie gesehen". "Ich auch nicht", grunzte das Schwein. "Iaaaah, keine Anhnung", sagte Duk, der Esel. "Tok, Tok, Tok", die H√ľhner redeten alle durcheinander, aber sie wussten auch nichts. "Wau", sagte Buffi, der Hund, "ich h√§tte Dir gerne geholfen". Und auch Peter und Paul, die Schafe wussten nicht, wo er zuhause war. "Es tut mir sehr leid, dass wir Dir nicht helfen k√∂nnen, aber Du kannst gerne bei uns bleiben", sagte Lulu. "Das geht nicht", sagte Tobi, "ich muss unbedingt weiter. Aber ich komme euch bestimmt einmal besuchen". "Viel Gl√ľck", riefen ihm alle hinterher und er machte sich auf den Weg. Er war den ganzen Tag unterwegs gewesen und nun begann die Sonne unterzugehen. Tobi bekam es mit der Angst zu tun, denn weit und breit war nichts und niemand zu sehen. Da sass er nun und dachte immer wieder. H√§tte ich doch bloss besser aufgepasst beim Spielen, wo ich hinlaufe. Er dachte an zuhause und f√ľhlte sich ganz schrecklich einsam. Pl√∂tzlich h√∂rte er aus der Ferne ein lautes UUUH, UUUUUH. Was war das, das kannte er doch, das hatte er doch schon einmal im Wald geh√∂rt?. War das nicht Frau Eule aus dem 2. Baum?. Tobi sah sich um. Tats√§chlich, da kam die Eule geflogen. "Hallo Tobi, ich bin froh, dass ich Dich gefunden habe". "Ich bin auch froh, dass jemand hier ist", sagte der. "Aber was machst Du denn hier, ich habe gedacht, Du schl√§fst?"

"Ich hab euer Haus gefunden. Deine Mama hat die ganze Zeit am Fenster gesessen und nach Dir Ausschau gehalten. Ich hab ihr gesagt, dass es Dir gut geht und dass ich Dich nach Hause bringen werde\". Tobi fiel ein grosser Stein vom Herzen. "Lass uns ganz schnell gehen", sagte er, "damit meine Mama nicht noch l√§nger warten muss". "Also los", sagte die Eule, "ich flieg vor Dir her" und sie erhob sich in die Luft. Tobi lief, so schnell er konnte. Er konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Als sie √ľber einen kleinen H√ľgel kamen, sah er von weitem sein Zuhause. Frau Eule, Frau Eule, dort ist unser Haus\", rief er immer wieder. "Von hier aus kannst Du alleine weitergehen", sagte die Eule. "Ich flieg nach Hause zur√ľck, dann kann ich noch ein bisschen schlafen". "Vielen, vielen Dank, liebe Eule", sagte Tobi und rannte und rannte und rannte. "Mama, Mama, Mama", rief er schon von weitem und die Freudentr√§nen liefen ihm √ľbers Gesicht. Mama Hase sass in der T√ľr und sagte nur immer wieder: "Tobi, mein kleiner Tobi ist wieder zu Hause". Sie umarmten sich ganz, ganz lange. "Ich werde nie mehr weglaufen", sagte Tobi und gab seiner Mama einen dicken Kuss.

Am n√§chsten Morgen kam die ganze Hasenverwandtschaft und sie feierten ein grosses Fest. Als alle gegangen waren, ging Tobi auf die Wiese und pfl√ľckte einen grossen Blumenstrauss f√ľr seine Mama. Er hatte nicht vergessen, was er versprochen hatte, als er mit den Eichh√∂rnchen in der Baumh√∂hle sass. Und morgen w√ľrde er den ganzen Abwasch alleine machen. Als Tobi ins Zimmer kam, sass der Schmetterling in den Blumen am Fenster. "Hallo Tobi", sagte er. "Wollen wir morgen wieder fangen sielen?" "Gerne", sagte Tobi, "aber nur auf der Wiese vor'm Haus.

Am Abend lag Tobi noch eine Weile wach und dachte √ľber diesen aufregenden Tag nach. Dann schlief er endlich ein.
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Nurdi Arics

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Tobis Abenteuer - Der Tag(Komma) an dem der kleine Hase Tobi sich im Wald verlaufen hat
Veröffentlicht von Nurdi am 13. 05. 2003 14:29
Der kleine Hase Tobi sass (sa√ü) am Fenster und schaute hinaus.(Leerfeld)"Ich geh noch ein bisschen auf die Wiese", sagte er. "Lauf aber nicht soweit weg", antwortete Mutter Hase, die gerade das Mittagessen kochte. "Nein, nein"(kein Anf√ľhrungszeichen), ich pass schon auf" und schon war er aus der T√ľr. Er hoppelte herum und freute sich √ľber die sch√∂nen Blumen und das sch√∂ne Wetter und √ľberhaupt √ľber alles. Pl√∂tzlich sah er einen wundersch√∂nen (zauberhaft, sonst dreimal sch√∂n hintereinander) Schmetterling. "Hast Du (du) Lust, mit mir zu spielen?", fragte er. "Gerne", antwortete der Schmetterling, (Anf√ľhrungszeichen)lass uns fangen spielen. Zuerst werde ich mich verstecken und Du musst mich suchen". Er flog davon und versteckte sich zwischen den Blumen. Tobi suchte und suchte und als er ihn gefunden hatte, durfte er sich verstecken und der Schmetterling musste ihn suchen. So spielten sie eine ganze Weile und hatten viel Spass (Spa√ü).

Pl√∂tzlich sagte der Schmetterling: "Oje, ich muss ganz schnell nach Hause". "Warte", rief Tobi ihm hinterher, aber der Schmetterling war schon hoch oben in der Luft. Wo bin ich eigentlich, das ist doch nicht meine Wiese?, dachte er. Er hatte nicht bemerkt, dass er beim Spielen immer weiter vom Haus weggekommen ist. Da bekam er grosse (gro√üe) Angst und fing an, bitterlich zu weinen. "Mama, Mama", schluchzte er und die Tr√§nen rollten ihm √ľbers Gesicht. Er weinte so laut, dass er einen Maulwurf aufweckte, der ganz in der N√§he unter der Erde wohnte. "Was hast Du denn, warum weinst Du denn so?, fragte der. "Ich hab mich verlaufen", sagte Tobi, \(Schr√§gstrich √ľberfl√ľssig)" wei√üt (wei√üt) Du, wo unser Haus ist?" "Tut mir leid, ich kenne mich nur unter der Erde aus. Aber geh doch mal einfach geradeaus in den Wald, da sind bestimmt viele, die Dir helfen k√∂nnen".

Tobi machte sich auf den Weg. Kurz vor dem Wald traf er auf ein grosses Tier mit ganz komischen Dingern auf dem Kopf. "Was hast Du denn f√ľr komische Dinger auf Deinem Kopf?", fragte er. "Das sind keine komischen Dinger, ich bin Horst, der Hirsch und das ist mein Geweih". "Ach so", sagte Tobi, (Anf√ľhrungszeichen)kannst Du mir vielleicht sagen, wo unser Haus ist?,(kein Komma) ich (Ich) hab mich n√§mlich verlaufen". "Tut mir leid", sagte der Hirsch, "aber frag doch mal Frau Eule, die wohnt gleich dort im 2. (zweiten) Baum.(Anf√ľhrungszeichen)

Tobi lief in den Wald. Am zweiten Baum angekommen, trommelte er kr√§ftig gegen den Stamm. "Hallo, hallo, Frau Eule, sind Sie zuhause?" "UUUUUH", sagte da pl√∂tzlich eine Stimme in der Krone des Baumes. (Anf√ľhrungszeichen)Wer st√∂rt mich denn hier am hellichten (helllichten) Tag, wo doch jeder weiss (wei√ü), dass ich tags√ľber schlafe?" "Es tut mir furchtbar leid", sagte Tobi, "aber es ist sehr wichtig. Kannst Du mir sagen, wo meine Mama wohnt?. Ich finde nicht mehr nach Hause und sie macht sich bestimmt schon grosse Sorgen". "Ich weiss es nicht, wo euer Zuhause ist", sagte die Eule, "aber es wird sowieso bald dunkel, dann schau ich mich mal um". Damit war sie wieder in der Krone des Baumes verschwunden. Es wird sowieso bald dunkel, hatte die Eule gesagt. Tobi war noch niemals alleine draussen (drau√üen) im Dunkeln. Jetzt fing es auch noch an zu regnen und der Wind fing an zu blasen (Wind blies), dass sich die B√§ume bogen. Tobi setzte sich unter einen Baum und war sehr, sehr traurig.

Pl√∂tzlich h√∂rte er jemanden schimpfen. "Wo ist denn nur mein Loch, dieser bl√∂de Sturm, alles voller Bl√§tter, man kann √ľberhaupt nichts mehr finden". "Wer ist denn da?", fragte Tobi und schaute sich √§ngstlich um. "Ich bin's, Mucki", h√∂rte er jemanden sagen und eine kleine Maus guckte aus den Bl√§ttern heraus. "Was machst Du denn hier bei diesem Wetter?", fragte sie. Tobi erz√§hlte ihr die ganze Geschichte und die Maus h√∂rte gespannt zu. "Hab keine Angst", sagte Mucki. "Wir werden Dir alle helfen und zusammen finden wir euer Haus bestimmt. Ich bring Dich erst einmal zu Herrn und Frau Eichh√∂rnchen, die haben bestimmt noch einen Platz in ihrem Baum f√ľr Dich , bis der Sturm vorr√ľber (vor√ľber) ist".

Die Maus brachte Tobi zu einem m√§chtigen Baum. "Hallo, hallo", rief sie ganz laut, denn der Sturm brauste inzwischen so heftig, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand. Tilli, die Eichh√∂rnchenfrau(Komma) kam aus ihrem Baumloch und fragte: "Was ist denn los?" "Hast Du noch einen Platz in Deiner H√∂hle f√ľr den kleinen Hasen hier?. Der hat sich n√§mlich verlaufen und bei diesem Wetter findet er bestimmt nicht nach Hause". "Klar doch", sagte Tilli, "komm schnell herein". "Bis sp√§ter", damit verschwand Mucki ganz schnell, um auch ins Trockene zu kommen.

Es war warm und gem√ľtlich in der H√∂hle, aber Tobi konnte nur an zuhause denken. Seine Mama w√ľrde sich f√ľrchterliche Sorgen machen. Wenn ich wieder zuhause bin, dachte er, werde ich ihr beim Abwaschen helfen und ihr Blumen pfl√ľcken auf der Wiese und nie mehr weglaufen. Mit diesen Gedanken schlief er ein. "Hallo", h√∂rte er pl√∂tzlich jemanden rufen. Mucki sass (sa√ü) am Eingang der Baumh√∂hle und sagte: "Ich habe vergessen, Dir etwas ganz wichtiges zu sagen". Tobi kroch aus der H√∂hle. Inzwischen war der Sturm vorr√ľber und die Sonne blinzelte aus den Wolken hervor. "Schau", sagte Mucki, "ich habe inzwischen auch die anderen Tiere gefragt, keiner von denen weiss , wo Du wohnst. Aber hinter dem Wald ist das Scheunenhaus, da wohnen auch viele Tiere. Vielleich (Vielleicht) wissen die mehr, als wir hier im Wald". "Vielen Dank(Komma) Mucki", sagte Tobi, "ich muss ganz schnell los(Punkt)".

Tobi rannte so schnell er konnte. Am Fusse (Fuße) eines grossen Baumes waren gerade eine Schnecke, eine Raupe und ein Marienkäfer dabei, sich zu unterhalten. "Warum rennst Du denn so?", fragte der Käfer, "bleib doch stehen und unterhalte Dich mit uns". "Ich hab keine Zeit", sagte Tobi. "Ich muss zum Scheunenhaus, die Tiere etwas ganz wichtiges (Wichtiges) fragen\". Tobi rannte so doll (schnell), dass er ganz aus der Puste kam. Er wollte sich unter einen Baum setzten, um sich etwas auszuruhen. "Aua", sagte da plötzlich jemand, "kannst Du nicht aufpassen, wo Du Dich hinsetzt?". "Aua", sagte auch Tobi und rieb sich mit der Pfote sein Hinterteil. "Was war denn das?", fragte er. "Das war ich, Piksi der Igel. "Tut mir leid, wenn Du Dir weh getan hast".

Tobi und Piksi unterhielten sich eine Weile, als eine kleine Katze des Weges kam. "Hallo Lulu", sagte Piksi, "wie geht es Dir ?" \(Schr√§gstrich √ľberfl√ľssig)"Danke gut, ich hoffe, Dir auch. Wen hast Du denn da bei Dir?" "Das ist Tobi, der hat sich verlaufen und jetzt will er zum Scheunenhaus. Da kannst Du ihn ja gleich mitnehmen. Lulu wohnt n√§mlich auch dort", sagte der Igel zu Tobi. Dann machts mal gut, ihr zwei", damit verschwand er im Geb√ľsch. (Absatz)Tobi und Lulu machten sich auf den Weg. Unterwegs kamen sie an einen kleinen Teich. Da sass ein Tier auf einem Baumstamm und kaute daran herum. "Was macht der denn da, kennst Du den?", fragte Tobi. "Das ist Bagsi, der Biber, der baut gerade an seinem Haus. Bei dem ist die Haust√ľr unter Wasser, das ist gar nicht so einfach, den zu besuchen", antwortete Lulu. Auf dem Teich schwammen ein Schwan und eine Entenfamilie. Und auch Klementine, die Gans war das (da). "Hallo Lulu", riefen alle, wer ist denn das?" "Das ist Tobi, der hat sich verlaufen. Weiss von euch jemand, wo er wohnt?" "Keine Ahnung" kam es vom Teich. "Naja, dann gehen wir mal zu mir nach Hause, vielleicht weiss von denen jemand mehr. "Sag mal(Komma) Lulu", fragte Tine, die Entenmutter, "hast Du Kiki gesehen?" Kiki war das kleinste der Entenkinder. "Nein", meinte Lulu, "aber wenn ich sie sehe, werde ich ihr sagen, dass sie nach Hause kommen soll".

Sie waren ein St√ľck gegangen, als sie pl√∂tzlich jemanden singen h√∂rten. "Quak, Quak, Quak", ert√∂nte es aus den Blumen. "Das ist Kiki", sagte Lulu, "ich muss ihr sagen, dass sie nach Hause kommen soll". Mitten im Gras zwischen den Blumen sass Kiki und sang und freute sich. "Hallo Kiki, Deine Mama such Dich , geh ganz schnell nach Hause", sagte Lulu. "Warum l√§ufst Du denn immer weg?", wollte Tobi wissen. " Weisst Du, ich kann nicht so gut schwimmen wie die anderen und dann lachen die immer √ľber mich", meinte das Entenk√ľken. "Mach Dir nichts draus, Du kannst bestimmt bald genausogut (drei Worte) schwimmen wie die anderen. Aber schau, was passiert, wenn Du Dich verl√§ufst. Dann geht es Dir so wie mir.

"Dort ist unser Haus", rief Lulu pl√∂tzlich und Tobi konnte schon von weitem all die Tiere sehen, von denen die Katze unterwegs erz√§hlt hatte. "Hallo, h√∂rt mal alle her", rief Lulu. "Das ist Tobi und der hat sich verlaufen. Weiss von euch jemand, wo er wohnt?" "Muh", sagte Clara, die Kuh, (Anf√ľhrungszeichen) so ein Haus, von dem Du erz√§hlst, hab ich noch nie gesehen". "Ich auch nicht", grunzte das Schwein. "Iaaaah, keine Anhnung", sagte Duk, der Esel. "Tok, Tok, Tok", die H√ľhner redeten alle durcheinander, aber sie wussten auch nichts. "Wau", sagte Buffi, der Hund, "ich h√§tte Dir gerne geholfen". Und auch Peter und Paul, die Schafe(Komma) wussten nicht, wo er zuhause war. "Es tut mir sehr leid, dass wir Dir nicht helfen k√∂nnen, aber Du kannst gerne bei uns bleiben", sagte Lulu. "Das geht nicht", sagte Tobi, "ich muss unbedingt weiter. Aber ich komme euch bestimmt einmal besuchen". "Viel Gl√ľck", riefen ihm alle hinterher und er machte sich auf den Weg. (Absatz)Er war den ganzen Tag unterwegs gewesen und nun begann die Sonne unterzugehen. Tobi bekam es mit der Angst zu tun, denn weit und breit war nichts und niemand zu sehen. Da sass er nun und dachte immer wieder. H√§tte ich doch bloss (blo√ü) besser aufgepasst beim Spielen, wo ich hinlaufe. Er dachte an zuhause und f√ľhlte sich ganz schrecklich einsam. (Absatz)Pl√∂tzlich h√∂rte er aus der Ferne ein lautes UUUH, UUUUUH. Was war das, das kannte er doch, das hatte er doch schon einmal im Wald geh√∂rt?. War das nicht Frau Eule aus dem 2. Baum?. Tobi sah sich um. Tats√§chlich, da kam die Eule geflogen. "Hallo Tobi, ich bin froh, dass ich Dich gefunden habe". "Ich bin auch froh, dass jemand hier ist", sagte der. "Aber was machst Du denn hier, ich habe gedacht, Du schl√§fst?"

"Ich hab euer Haus gefunden. Deine Mama hat die ganze Zeit am Fenster gesessen und nach Dir Ausschau gehalten. Ich hab ihr gesagt, dass es Dir gut geht und dass ich Dich nach Hause bringen werde(Schr√§gstrich √ľberfl√ľssig)\". Tobi fiel ein grosser Stein vom Herzen. "Lass uns ganz schnell gehen", sagte er, "damit meine Mama nicht noch l√§nger warten muss". "Also los", sagte die Eule, "ich flieg vor Dir her" und sie erhob sich in die Luft. (Absatz)Tobi lief, so schnell er konnte. Er konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Als sie √ľber einen kleinen H√ľgel kamen, sah er von weitem sein Zuhause. (Anf√ľhrungszeichen)Frau Eule, Frau Eule, dort ist unser Haus\(Schr√§gstrich . . .)", rief er immer wieder. "Von hier aus kannst Du alleine weitergehen", sagte die Eule. "Ich flieg nach Hause zur√ľck, dann kann ich noch ein bisschen schlafen". "Vielen, vielen Dank, liebe Eule", sagte Tobi und rannte und rannte und rannte. "Mama, Mama, Mama", rief er schon von weitem und die Freudentr√§nen liefen ihm √ľbers Gesicht. Mama Hase sass in der T√ľr und sagte nur immer wieder: "Tobi, mein kleiner Tobi ist wieder zu Hause". Sie umarmten sich ganz, ganz lange. "Ich werde nie mehr weglaufen", sagte Tobi und gab seiner Mama einen dicken Kuss.

Am n√§chsten Morgen kam die ganze Hasenverwandtschaft und sie feierten ein grosses Fest. Als alle gegangen waren, ging Tobi auf die Wiese und pfl√ľckte einen grossen (riesigen) Blumenstrauss (Blumenstrau√ü) f√ľr seine Mama. Er hatte nicht vergessen, was er versprochen hatte, als er mit den Eichh√∂rnchen in der Baumh√∂hle sass (bei den Eichh√∂rnchen √ľbernachtete). Und morgen w√ľrde er den ganzen Abwasch alleine machen. Als Tobi ins Zimmer kam, sass der Schmetterling in den Blumen am Fenster. "Hallo Tobi", sagte er. "Wollen wir morgen wieder fangen sielen (spielen)?" "Gerne", sagte Tobi, "aber nur auf der Wiese vor'm Haus.

Am Abend lag Tobi noch eine Weile wach und dachte √ľber diesen aufregenden Tag nach. Dann schlief er endlich ein.
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Der Tag am dem der kleine Hase Tobi sich im Wald verlaufen hat.

liebe flammarion,

Du hast Dir viel Arbeit mit mir gemacht. Vielen Dank. Es sind eine ganze Menge Dinge, die ich √ľbernehmen kann. Mit einigen Deiner Vorschl√§ge komme ich nicht ganz klar. Die ganzen Anreden "Du", "Dir", sind in meiner Geschichte gross geschrieben. Genau wie z.B. "am hell(l)ichten Tag. Da kommt wieder die Frage der Rechtschreibreform auf, die ja nun wieder gekippt werden soll.

Ich werde mich in K√ľrze eingehend mit der √úberarbeitung besch√§ftigen.

Vielen Dank
Nurdi
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nun,

auch nach der alten rechtschreibung wird dir anrede nur in briefen groß geschrieben, nicht aber in geschichten.
bin ebenfalls gespannt, wie das mit der rechtschreibreform ausgehen wird. nach meiner meinung unterst√ľtzt sie die dummen.
lg
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