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Leselupe.de > Feste Formen
Tod der Klassiker ( Schüttelreim)
Eingestellt am 20. 02. 2008 17:33


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zanzara
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2006

Werke: 32
Kommentare: 46
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Die Schreibkunst sinkt ins Bodenlos,
wo sind die großen Oden bloß?
Wer lässt noch schöne Geister klingen,
die lyrisch sich wie Kleist ergingen?
Und wer vertont heut Eichendorff
wie damals auf den Deichen Orff?
Wer schreibt mit Schärfe wie Klabund
und tut nicht nur sein bla bla Kund?
Der Durchschnittsleser kennt meist Hesse.
Des Schmökrers Mekka, das heißt Messe.
Dort brummt’s in diesen Zeiten sauber,
es wässert Flut den Seitenzauber.
Bei Faust denkt Büchernarr an Goethe,
die Jugend aber gar an Nöte.
Jugend und Klassik? – Gähnend Leere!
Doch eh‘ am Stuhl ich lehnend gäre
ergreif ich’s Buch mit Jadebandl
und les‘ im schäumend‘ Bade Jandl.
__________________
Phantasie ist etwas, was sich manche Menschen gar nicht vorstellen können ( Gabriel Laub)

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

Werke: 409
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Dem Leser es wie Kleister ging (oder: Kleist erging?)
er hoffte, dass hier Geist erkling'
ich hoffte, du dichtest wie Heine
nun siehe wie ich hie' weine!

Hallo Zanzara

Spass by Seite: Auch ganz nett.

LG

Jürgen
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
Kommentare: 11067
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"Die Schreibkunst sinkt ins Bodenlos,
wo sind die großen Oden bloß?"

Ich finde die Lösung nicht weiter schlimm, aber als Adjektiv würde "bodenlos" scheinbar besser funktionieren. Mir selbst gefällt die Substantivierung von "Bodenlos" sogar sehr.

Vergleiche
Beispiel: (Es geht sicher noch besser)
Die Schreibkunst senkt sich bodenlos, ...

---

Mir gefällt es sehr gut, viele gute Ideen und insgesamt sehr gut durchgehalten.


__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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