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Leselupe.de > Gereimtes
Tod eines Buchstabens
Eingestellt am 17. 07. 2003 20:03


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Tod eines Buchstabens

Ein Zwiesel liebte einst ein Wiesel.
Es sagte sich, ohne das Zett
nähm mich das Wiesel wohl ins Bett.
Zudem roch es nach Menschen-Diesel.
Es reinigt sich im Bachgeriesel
und knabbert sich das Zett forsch weg.
Das Wiesel fand es nun echt keck.
Es schenkt dem (Z)wiesel einen Kiesel.
Trauzeugin war die B√§u’rin Liesel.

Triffst nirgends du ein Zett mehr an,
dann ist das Zwiesel Schuld daran.
Doch ist komplett das Alfabeth,
dann hat hier jemand was verdreht.



__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Talarmar
Festzeitungsschreiber
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Hallo VeraLena

So So

Weil mein Alpha nicht mehr geht,
Der jetzt in der Garage steht,
War das schuldige ein Zwiesel.
Es tankte anstatt Super - Diesel.
Die Bremsschläuche zerbiss ein Wiesel.
Die Zwei hatten sich susammengetan,
Drum springt mein Alpha nicht mehr an.
Weil die Karre nicht mehr geht,
Sagte der Meister, Alpha - beet.
Wer so was macht der ist verrucht,
Zwiesel und Wiesel auf der Flucht.
Niemand weiß wo die Zwei blieben,
Belohnung ist schon ausgeschrieben.
Zerstören Alphas und klauen Zett.
Wer so was macht, der ist nicht nett.
Nun gut sag ich, ich geh zu Fuß,
Von Talarmar recht schönen Gruß.
Dein St√ľck erscheint mir wohlgelungen!
Jetzt schnell ins Alfabett gesprungen.
Beim schlafen ist mir so was schnuppe
Und träume von Buchstabensuppe.
Ich träume vom Abc ganz nett,
Verdammt noch mal hier fehlt ein...

__________________
"Die historische Wahrheit ist ein Mädchen, das man vergewaltigen kann, Hauptsache man macht ihr schöne Kinder" Alexandre Dumas

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Zu Fuß

Lieber Talamar,

von Dir zu mir zu Fuß wäre ja auch ohne weiters machbar.
Schön, Deine Umdichtung. Danke! Beim Schreiben hatte ich auch an zerknabberte Bremsschläuche gedacht.

Schöne Träume von A bis Z!)))
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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DeGie
Guest
Registriert: Not Yet

Namnt, Vera-Lena,

mir hat es durchaus Spa√ü gemacht, mal was tiefgr√ľndig-ethnologisches / ethymologisches zum Thema zu lesen, was auch die Abgr√ľnde der Germanistik ber√ľhrt...




Aber eine Stelle:

"Es sagte sich, ohne das Zett"

gefällt mir von der Betonung her nicht so.

Weiß nicht, ob Dir:

"Es sagte sich, daß ohne Zett"

besser gefiele...

Ist aber nicht so wichtig...

Hoffe, die Filme auf der Innenseite Deiner Augenlider sind gerade spannend...

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Zwiesel

Lieber DeGie,

danke f√ľr Deine Antwort! Freut mich, dass Du an dem Zwiesel Spa√ü hattest und dass Dich die Wissenschaft √ľber die Herkunft und Entstehung der W√∂rter interessiert.
Aber mit meinem Herzen war ich nat√ľrlich bei dem erfundenen Tierchen und dass es sich das "Z" wegknabbern musste, ob das nicht doch schon ein gro√ües St√ľck Selbstaufgabe war? Wird es das nicht sp√§ter bereut haben? Und was hat es in allen Sprachen, die unsere Lettern haben, damit angerichtet! So entsteht aus den leidenschaftlichen Handlungen eines Einzelnen oft eine gro√üe Katastrophe.

Deswegen auch die letzten zwei Zeilen ohne die ich guten Gewissens das Ganze nicht hätte schreiben können.

Dein Vorschlag "dass ohne Zett" bringt eine Satzkonstruierung mit Nebemsatz, die umst√§ndlich klingen w√ľrde.
Mir w√ľrde eher zusagen "ohne mein Zett". Aber jetzt lasse ich es erst einmal, wie es ist.

Ja, die Filme in meinem Inneren...kann nicht klagen!

Auch Dir einen Tag mit angenehm spannenden Ereignissen.)))
Liebe Gr√ľsse Vera-Lena



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george
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2003

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Hallo Vera-Lena und Kommen-Tatara-Toren,

hier finde ich die Reime wirklich gelungen und witzig eingesetzt. Warum Ihr aber alle Alfa fahrt, verstehe ich nicht, mit einem BeeMWe wär's nicht passiert!

Herzliche Gr√ľsse

__________________
¬© J√ľrgen Locke

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