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Leselupe.de > Horror und Psycho
Tollwut
Eingestellt am 22. 05. 2003 22:15


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bluesnote
One-Hit-Wonder-Autor
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Wir waren Kumpel und jeden Sonntag morgen gingen wir an die Ruhr zum Angeln.
Einer von uns, Heinz, krabbelte die Uferböschung hoch, ging in den nahen Wald, seine Blase leeren.
Plötzlich hörten wir ihn schreien, bevor wir was unternehmen konnten, kam er auch schon zurĂŒck gelaufen. Heinz stĂŒrzte fast den Abhang hinunter und berichtete uns, er sei von irgend einem Tier gebissen worden.
Er wußte nicht mal, was fĂŒr ein Tier es gewesen sein konnte; spitze, kleine ZĂ€hne hatte er gespĂŒrt, dann ein Rascheln im Unterholz – sonst nichts!
Wir rieten ihm, zum Arzt zu gehen, das Angeln stellten wir fĂŒr diesen Tag lieber ein, aus Angst vor Ansteckungsgefahr. Sie verstehen – Tollwut. Wir machten, das wir fortkamen aus der Gegend.


Soweit ich mich erinnere, bemerkten wir zwei Tage spÀter die ersten seltsamen VerÀnderungen an ihm.
Als wir morgens auf der Zeche am Förderkorb standen, um nach unten in die Grube zu fahren. Wir waren gut drauf, halt so gut drauf, wie man eben sein kann, wenn man in einigen Minuten vor der Arbeit steht. Wir machten unsere SpĂ€ĂŸe, flachsten, plötzlich sagte einer von uns - He, seht mal! Und wir folgten mit den Augen seinem ausgestreckten Finger. Dort ging Heinz auf seinen Weg zur Fahrzeughalle. Das allein wĂ€re weiter nicht verwunderlich gewesen, geschultert hatte er ein neues 200 Liter Faß Motorenöl. Nun, die Leistung, die er da vollbrachte, wĂ€re selbst fĂŒr einen großen, muskulösen Mann kaum zu schaffen gewesen. – Junge, du kriegst bald doppelten Lohn, wie hast du das gemacht, riefen wir. Er sah uns an, als wenn er nicht wĂŒĂŸte, von was wir sprachen. - Die haben’s verkehrt angeliefert. Es stand direkt vorm BĂŒro des BetriebsfĂŒhrers! Dabei grinste er und hielt die ganze Zeit das schwere Faß ganz locker auf den Schultern.
Heinz hatte einige Zeit vorher unter Tage einen Unfall. Ein dicker Gesteinsbrocken war ihm aufs Knie gefallen. Nachdem Ärzte sein Bein wieder zusammenflickten, humpelte er fortan. Und traf man ihn auf der Strasse zur Fahrbereitschaft, jammerte er regelmĂ€ĂŸig ĂŒber den langen Weg vom Haupteingang bis hin zu seinem Arbeitsplatz. Aber an besagten Tag war von Jammern und Humpeln nix zu merken.


Wir konnten uns zunĂ€chst natĂŒrlich keinen Reim darauf machen. Vorerst nahmen wir das Geschehen hin. Gingen unsere Arbeit nach. Nach Schichtende ging ich aus dem Tor und hielt mich gleich scharf links, die Strasse runter. Zwischen einer Kneipe und einem kleinen mit nackten, roten Ziegelsteinen gemauerten HĂ€uschen begann ein schmaler Weg. Diese AbkĂŒrzung fĂŒhrte nach Hause. Ich kam ĂŒber eine kleine BrĂŒcke, eigentlich nur ein Steg aus Holz mit morschem GelĂ€nder dran. Das alte Ding fĂŒhrte ĂŒber ein FlĂŒĂŸchen, das sich hundert Meter weiter zu einem kleinen See aufstaute. Und was sehe ich da! Unseren Kameraden Heinz, wie er da an der seichtesten Stelle des Sees steht, gute zehn Meter vom Ufer entfernt und dort mit bloßen HĂ€nden Schleien fĂ€ngt. Mir fiel sofort ein, genauso wie ein Grizzly es macht. Er stand da, stierte aufs Wasser, ganz still und gebannt. Dann fuhr seine Hand blitzschnell hinein in den See und schlug eine Schleie heraus, der Fisch flog an die zehn, zwölf Meter weit bis ans Ufer, wo schon einige dieser begehrten Speisefische lagen. Heinz, der doch sonst beim Angeln nur seinen Köder badete, fischte jetzt erfolgreich mit bloßen HĂ€nden. Ich war der Meinung, er wolle beim Wildern sicher nicht gestört werden, aber den anderen berichten wollte ich.

Sie glaubten mir meinen Bericht ĂŒber Heinz, weil sie mich kannten. Jedoch seine nĂ€chtliche Aktion in der Nacht darauf, da war ich mir nicht mehr so sicher, ob sieÂŽ s mir abnahmen. Ich bin also abends auf den Weg zum MĂŒlleimer und wie ich gerade um die Ecke biege, den Deckel hochhebe, hör ich ein tiefes Knurren. Nicht, das ich Ă€ngstlich bin, doch das merkte ich gleich, es war nicht irgend ein Knurren, wie das von einem gewöhnlichen Hund. Es fiel mir auf, es war viel dunkler und klang hart ...aggressiv! Nun, bei unserer Schuppenlandschaft hinter den HĂ€usern war nicht klar zu hören, aus welcher Ecke diese Laute kamen. Ich bin weiter nicht neugierig, aber bei so was wird man schließlich hellhörig. Ich wollte wissen, was das ist!
Ich krabbelte ĂŒber den verdammten Zaun, hĂ€tte mir fast noch einen rostigen Nagel in den Fuß getreten, komme also an die nĂ€chste Ecke, höre das Knurren erneut und spĂ€he daher vorsichtig erst nach links und dann nach rechts, nichts! Schleiche um den Schuppen herum, glaubte jetzt die GerĂ€usche genau orten zu können. Dann hörte ich ein Schmatzen. Ich stand nun vor einem Holzzaun, spĂ€hte durch eine der Ritzen der verfaulten Wand. Er stand da, an einer MĂŒlltonne, mit dem RĂŒcken zu mir. Ich sah, das es Heinz war, und das, was er in HĂ€nden hielt. Zwischen den Fingern seiner Hand rannen blutig glĂ€nzende Kaldaunen! Es war das GedĂ€rm von etlichen Karnickel, die Stunden zuvor geschlachtet worden waren. Und ich kann’s selbst kaum glauben, was ich sah. Aber plötzlich hob er seine Linke und verschlang einen guten Teil davon.

Auch das nahmen noch alle hin, weiter herumgesprochen haben sich dann andere Dinge, die Nacht darauf. Es war eine rabenschwarze Nacht. Es hatte kurz vorher ein Gewitter gegeben und es herrschte draußen eine Stille, als hĂ€tten sich die Leute in ihren Wohnungen in die hintersten Winkel versteckt, ... so, als wĂ€re außerhalb ihrer HaustĂŒren etwas Bedrohliches unterwegs. Und diese Gefahr wĂŒrde um ihre HĂ€user streifen und nur darauf warten, das jemand auch nur einen Mucks tat, um ihn zu holen. Ich stand am geöffneten Dachfenster und rauchte. Die verdammte Wechselschicht bringt einem die ganze innere Uhr durcheinander. So stand ich also da und sah hinaus in die Nacht um zwei Uhr morgens. Die Stille wurde abrupt unterbrochen durch ein Gebell in der Ferne, eine Minute spĂ€ter wurde es beantwortet mit weiterem kurzen Gebell, diesmal etwas nĂ€her. Nach ein paar Minuten Ruhe ging das Spiel von neuem los. Erneut Gebell, die Antwort noch nĂ€her. Es war so, als wĂŒrden sich die Tiere gegenseitig vor etwas warnen, vor etwas fĂŒr alle GefĂ€hrlichem, das durch die Dunkelheit strich, um Beute zu machen. Zu töten, was auch immer ihm in den Weg kam.

Meine Neugier siegte, ich schob mich vorsichtig aus dem Fenster, tastete mit dem linken Fuß auf eine Stufe der morschen Dachleiter, sobald ich Halt fand, stieg ich hinunter. Dann konnte ich behutsam auf das Dach des angrenzenden Schuppens treten, diesen Weg habe ich immer genommen, wenn wir uns als Jungen in den schlaflosen SommernĂ€chten getroffen haben, um heimlich zu rauchen und die Schnapssorten unserer VĂ€ter auszuprobieren. Von der HĂŒtte hinunter war es nur ein sportlicher Sprung, unten angekommen, öffnete ich die TĂŒr des Schuppens, drinnen war allerlei Werkzeug. Ich stielte mir eine Hacke aus und mit dem stabilen Stiel in der Hand trat ich wieder hinaus. Wieder gab ein Hund kurz Laut. Diesmal allerdings schon beĂ€ngstigend nah. Ich schlich in Richtung des GerĂ€usches, verließ mich auf mein Gehör, den Hackenstiel hielt ich fest in der Hand. Etwa dreißig Meter von mir entfernt, hinter einer Garagenreihe klang plötzlich gepeinigtes Jaulen auf. Ich war so erschrocken wie jemand nur sein kann, der nicht wußte, was den ganzen nĂ€chtlichen LĂ€rm verursachte. VerĂ€ngstigt drĂŒckte ich mich an die nĂ€chststehende Wand. Stille! Ich bekam dadurch ein wenig Mut, begab mich geduckt in Richtung der letzten Laute. Linkerhand, hinter einer großen Hecke vernahm ich ein Knarren und Knacken, meine Sinne waren gespannt nach vorne gerichtet. Vorsichtig umrundete ich die Reihe Garagen, dessen RĂŒckseite allerhand Unrat zierte. Nachdem ich die HĂ€lfte dieses Unrats ĂŒberstiegen hatte, sah ich das Unfaßbare. Ein grausig zerfleischter Hund lag auf dem Hinterhof eines Hauses verteilt. Blut tropfte von einem Fenstersims, an einem Rosenstrauch hing ein StĂŒck Fell. Der vergangene LĂ€rm rief die Bewohner auf den Plan, Licht ging an, leuchtete aus vielen Fenstern. Jetzt dachte ich, jetzt mußt du zusehen, das du verschwindest! Wie sollte ich es auch erklĂ€ren, gesehen hatte ich nichts.

Im GebĂ€ude waren erste Laute hörbar. Gleichzeitig ertönte hinter mir ein urweltliches Knurren, dunkel, bedrohlich, nicht wie das eines Hundes, eher wie das eines BĂ€ren! Licht, die Leute im Haus, die Bestie, die das angerichtet hatte; jetzt zwischen mir und dem rettenden Fenster zu meinem Zimmer. Wohin sollte ich mich wenden? Ich fĂŒhlte mich schuldig an den Tod des Tieres. In Panik rannte ich los, den Hackenstiel im Lauf hoch erhoben wie ein Wikinger seine Streitaxt! Die Öffnung meines Fensters kam in Sicht, ich stolperte, kam wieder auf die FĂŒĂŸe, kletterte auf den morschen Stall; ich hatte Angst, meinen Blick zur Seite zu wenden, aus Angst, dem Untier in die rotglĂŒhenden Augen zu blicken. Ich stieß mir die Knie an der Dachkante des Schuppens, das es mir TrĂ€nen in die Augen trieb, das ganze Bein war gefĂŒhllos und im Moment nicht einzusetzen. Ich versuchte, den schlaffen Klumpen Fleisch hinter mir herzuziehen, das kostete Zeit. Mein Gehör war nach hinten konzentriert, ich vernahm es genau: Ein Hecheln, ja.... ein Hecheln. Fast glaubte ich mich schon in den FĂ€ngen des Unholds, da stand ich auch schon oben hinter meinem Fenster, sah zurĂŒck und sah.... nichts!

Von mit Sicherheit fĂŒnfzehn Hunden, die es im Viertel gab, waren sechs der Kreatur zum Opfer gefallen. Das rief am Morgen endlich die Polizei auf den Plan. Und die Jagd begann! NatĂŒrlich hatten alle Heinz im Visier. Zumal wir ihn seit zwei Tagen nicht mehr zu Gesicht bekommen hatten, auch nicht auf der Zeche, dachten erst, er wĂ€re krank gemeldet, doch das war er nicht! Die Polizei verstĂ€ndigte seine Eltern, die in einem anderen Stadtteil wohnten. Als sie es ihnen mitteilten, waren sie außer sich vor Sorge, wußten aber auch nichts NĂ€heres. Der Tag verging und er wurde nicht gefunden, trotzdem man in seiner Wohnung nach Hinweise suchte. Die war pikobello aufgerĂ€umt.
In der Nacht, das ganze Viertel machte inzwischen kein Auge mehr zu, sĂ€mtliche Tiere waren weggesperrt, rĂŒckte die ganze Gendarmerie aus zum angrenzenden Friedhof, der an GebĂ€uden eine Leichenhalle und eine kleine Kapelle fĂŒr die Totenfeiern auf seinem GelĂ€nde besaß.
Wir also mit allen verfĂŒgbaren Mopeds hinterher, die TĂŒr zur Leichenhalle war aufgebrochen, Blut verschmierte die messingpolierten Klinken, er mußte auf den ganzen Weg dorthin wieder getötet haben. Polizisten rannten drinnen und draußen herum wie Ameisen auf ihren Haufen, da sie die Tore der Halle weit geöffnet hatten, konnte man eine Reihe aufgebahrter, hoffentlich in Frieden Verstorbener sehen. Die Leichenhalle wurde nicht bewacht – warum? Nun, rein will normalerweise keiner und raus kann keiner!
Sei’s drum, an den Leichen war nichts passiert, er war wohl zu frĂŒh gestört worden, durch Sirenen und den Anmarsch der Bullen, dessen Einsatz ausgelöst wurde durch die Alarmanlage. Neugierig wie wir waren, verweilten alle dort. Ich schmiß ‚ne Runde Zigaretten, als in diesem Moment ein Rentner auf seinem Fahrrad aufkreuzte und in die Menge schrie – Er steht auf dem Bogen der BrĂŒcke. Alle wußten sofort, wer gemeint war. Also, nix wie hin!

Heinz stand tatsĂ€chlich dort, hoch oben auf den stĂ€hlernen Bogen, die Hosenbeine aufgeschlitzt und dunkel gefĂ€rbt von seinem Blut, Verletzungen, die er sich zugezogen haben mußte, als er ĂŒber die Wehrspitzen am unteren Ende des Bogens stieg, die verhindern sollten, das Unbefugte die Bögen bestiegen. Die Polizei sammelte sich kurz, doch bevor sie beratschlagen konnten, was zu tun sei, ĂŒbernahm das arme Schwein ganz oben auf der KrĂŒmmung die Initiative. Und er schrie es hinunter, das alle es hören konnten! – Ich wollte das alles nicht, ich kann nichts dafĂŒr, das Monster sitzt in meinem Fleisch. Er weinte dabei. Alle haben es gesehen und gehört! Auch, wenn er hoch ĂŒber uns war, ich schwöre, man konnte TrĂ€nen seine Wangen hinunterlaufen sehen. Dann sprang er!

Wissen sie, er fand keine Ruhe! Unser alter Kumpel Heinz fand keinen Frieden. SpĂ€ter einmal, so, nach ein paar Wochen ging ich mit meinem MĂ€dchen am Abend auf den Wegen des alten, parkĂ€hnlichen Friedhofes spazieren, als ich meinte, etwas zu hören. Ich sagte zu ihr, - Wart einen Augenblick! Vorsichtig ging ich dem GerĂ€usch nach um ein paar Hecken herum, schob dann behutsam zwei hochgewachsene StrĂ€ucher auseinander. Und was ich sah, kann ich bis heute nicht glauben. Auf seinem Grabstein saß Er! Und fraß sein eigenes Leichentuch.

Im Westen, Mai 2003.

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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
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Profil

Hi bluesnote,
hab von dir schon bessere Sachen gelesen. Irgendwie fehlt mir bei der Geschichte das gewisse Etwas, das Andere. Die Geschichte bedient ganz gut die alten Klischees, die außerordentlichen KrĂ€fte, die Blut- und Fleischgier, die Unsterblichkeit.
Ich war immer der Meinung, solche Klischees sollten nicht fĂŒr sich stehen bleiben, sondern nur als Werkzeug dienen, um eine Geschichte zu erzĂ€hlen, die hinter den Klischees steht – auch wenn das nur eine Liebesgeschichte(blabla) oder Ă€hnliches ist.
Vielleicht gefĂ€llt mir deshalb auch die Geschichte nicht besonders. Hört sich an wie ein Sachbuch: „Der Werwolf – anschaulich erklĂ€rt“.
Ich hoffe, du nimmst den letzten Satz nicht all zu ernst. Hoffe auch, du bist mit mir, was die Klischeetheorie betrifft, einer Meinung. Das Horrorgenre ist ein „lit.“ Bereich mit unheimlich gutem Potential, weil das Werkzeug, mit dem man in ihm arbeitet, so wunderbar eindeutig ist. Man muss es nur aufheben und –
ZUSCHLAGEN!

Gruss,
Marcus

__________________
"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs GrĂŒnbein

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Udo,

mir gefÀllt die Geschichte eigentlich recht gut, ist einfach locker und unterhaltsam erzÀhlt.
Die Stelle mit Heinz Unfall solltest du mal abÀndern, wirkt wie eine nachgeschobene ErklÀrung, das geht besser.

Und am Ende fehlt die ĂŒberraschende Wendung, so bleibt das ganze doch recht konventionell.

Bis bald,
Michael

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bluesnote
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Ich wandle auf einem alten Pfad...

Hallo Marcus, hallo Michael.

Diese Geschichte schrieb ich bereits vor ein paar Jahren. NatĂŒrlich steckt dieser Text voller Klischees, Punkt fĂŒr Punkt, wie du’s erwĂ€hnst, Marcus.
Dieses Wandern auf den eingefahrenen Pfaden, oder auch konventionelle, wie Michael sagt; oh, ich weiß genau, was er damit ausdrĂŒcken will: langweilig. Und ihr habt beide recht!
Doch ihr wißt auch – versuch mal etwas neues mit alten Figuren. Das bringt einem am Ende die schĂ€rfste Kritik ein.
Weil der Leser es eventuell nicht versteht.
Aber das soll mich nicht abhalten, mich zu bemĂŒhen, mal was ganz neues zu schaffen. Ich möchte gern etwas schreiben, was nicht gleich in eine Schublade paßt.
Ich möchte mich fĂŒr eure Kritik und Anregungen bedanken. Es hat mich sehr gefreut, das ihr auf diese Seite gefunden habt.

Viele GrĂŒĂŸe.

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Marcus Richter
Fast-Bestseller-Autor
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Hi Udo,
das ist es doch gerade, was ich meine - auf den alten Pfaden wandern. Da ich ein Horrorfilm-gebranntmarktes Kind bin, könnte ich wahrscheinlich Dutzende von ausgezeichneten Pfadwanderungen anbringen, wo es ausgezeichnet gelungen ist, einem alten Pfad eine neue Abzweigung abzuringen.
Was spricht dagegen, eine Werwolfgeschichte zu schreiben? Die Handlung sei ausgelatscht? Auf keinen Fall! Der richtige Ansatz war, die Geschichte in die Zeche zu verlegen. Ein wunderbares Bild! Ein Mischmasch aus Alien 3 und Wolf(J.Nicholson). MĂŒsste ich mir allerdings ein bisschen lĂ€nger vorstellen - Man, diese Dunkelheit in der Grube und die Kumpels, die mit ihrem Bohrwerkzeug gegen den Fels ankĂ€mpfen.
Es ist dann ziemlich laut, da unten im unzureichend ausgeleuchteten Dunkel. Und niemand kann hören, wie Heinz sich die Kleider vom Leib reißt.

Huah! Also, gute Grundidee, finde ich. Aber ausbaubarer.
Bis dann,
Marcus
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"Ein Wort aufs Papier und wir haben das Drama."
Durs GrĂŒnbein

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