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Leselupe.de > Kurzprosa
Totale Überwachung
Eingestellt am 29. 03. 2009 15:59


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ridding
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Totale Überwachung

Totale Überwachung

Es war einmal ein junges Paar, das liebte sich über alles in der Welt. Der Mann und die Frau bauten sich ein Haus und wollten viele Kinder haben, aber der erhoffte Segen blieb aus. Der Mann eröffnete ein gut florierendes Werbeunternehmen, nicht weit von ihrem Heimatort. Und obwohl er nicht weit von zu Hause fort war und er es auch fast jeden Tag so einrichten konnte, dass er zum Mittagessen nach Hause kam, erwachte in ihm die Eifersucht und das Misstrauen. Und so sann er darauf, wie er seine Frau am besten kontrollieren könnte, damit diese ihn nicht hintergehe. Dann glaubte er, die Lösung gefunden zu haben: Überall in der Wohnung installierte er Kameras und verband sie mit seinem Büro. Dort hatte er eine Wand mit Monitoren, auf denen er jeden Schritt seiner Frau verfolgen konnte. Die war zunächst entsetzt über das Misstrauen und die totale Überwachung, und sie fühlte sich überall von den Objektiven verfolgt. Aber allmählich fand sie Gefallen an dem Gedanken, dass sie ständig im Fernsehen war und bei ihr setzte sich die Vorstellung fest, dass sie ein sehr wichtiger Mensch sein müsse, wenn man sie ständig filmte. Ja, so dachte sie sich, eigentlich bin ich ja sogar ein Star, wenn ständig die Kameras für mich laufen, und im Grunde ist mein Mann gar nicht gut genug für mich. Und so beschloss sie eines Tages, ihn zu verlassen und fuhr in die große Stadt. Dort traf sie einen Filmproduzenten, der ganz hingerissen davon war, wie natürlich sie sich vor der Kamera bewegte und einen großen Star aus ihr machte.


Version vom 29. 03. 2009 15:59

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Duisburger
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Öhm, im Moment suche ich noch die Pointe.
Ich kann diesen Schritt von der überwachten Ehefrau zum Filmstar nicht wirklich nachvollziehen, frage mich auch, wo dieser Produzent sie denn gesehen haben will? Hat der Ehemann die Aufzeichnungen verkauft?
Oder willst du dem Leser vermittelt, das die Ehefrau ob der dauernden Überwachung den Bezug zur Realität verloren hat? Wenn ja, dann hast du diese Intention gut versteckt.
Möglicherweise erkenne ich aber den Witz, die Pointe, den Zaunpfahl nicht, daher enthalte ich mich erst einmal einer Wertung und harre der Dinge (denen der Leser und deinereiner), die da noch kommen mögen.

erwartungsvoll
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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