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Leselupe.de > Ungereimtes
Tränen und Blut
Eingestellt am 17. 03. 2005 16:35


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Rhea_Gift
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Tränen und Blut

Ich kratze an Mauern,
bis mir die Nägel zersplittern,
renne gegen Felsen,
bis mir das Herz bricht,
kippe meine Liebe
in kalte Rinnsteine,
lasse sie bespucken
und sehe,
wie sie beschmutzt
im Abguß
verschwindet -

ich falle auf die Knie,
auf das dunkle Pflaster,
zwischen Tränen und Blut.
Immer wieder.

__________________
...Seele, bist du nun erwacht?...Und sie zittert, und sie lacht allen Himmelssternen zu... (Hesse)

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lapismont
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Hallo Rhea,

ein sehr intensives Gedicht!

"ich falle auf die Knie,
auf das dunkle Pflaster,"
Hier wechselt abrupt die Richtung, dabei sieht es nach einer Aufzählung aus, da Du das Verb nicht änderst.
Brauchst Du die Knie?
oder :
(für die Alliteraten)
meine Knie knallen
auf das dunkle Pflaster
(ist kein Vorschlag, sondern eine Verdeutlichung meines Gedankens)

cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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Denschie
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Hallo Rhea,
ich schließe mich lapismont an. Mit der Einschränkung,
dass es noch etwas mehr hätte sein dürfen.
Die intensiven Gefühle plus ein bisschen "Geschichte"
drum herum.
Dennoch sehr anregend.
Viele Grüße,
Denschie

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Rhea_Gift
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Hi ihr zwei,

denschie: die Geschichte liegt in der Aufzählung des immer wieder, es geht um die Wiederholung, nicht um einmal Erlebtes, daher keine weitere Geschichte drumrum.

lapismont: find es in meiner version verstärkter, intensiver als dein Vorschlag - bei deiner Version bleibts ein starres Bild, von außen betrachtet, in meiner wendet sich eben der Blick vom Schmerz des auf die Knie Fallens zum Blick auf das dunkle Plaster, ein zu Boden Fallen nach dem auf die Knie Fallen andeutend, mal davon ab, daß der Blick dann vom blutigen Knie zum Blut und den Tränen auf dem Pflaster gelenkt wird.

aber schön, dass es euch ansonsten gefällt

lg, Rhea
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