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Leselupe.de > Kurzprosa
Träume
Eingestellt am 24. 04. 2001 22:57


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Anna
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

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Enten in Spatzengrösse, die wie Lemminge explodieren, wenn sie mit Schnee in Berührung kommen. Schneemauern, sechs Meter hoch am Strassenrand, du schlitterst darauf zu. Ein Staubsauger, wie ein Hund mitgeführt, der nicht durch ein Gartentor gehen will, weil im Innern des Hauses dahinter eine Putzfrau gerade staubsaugt. Eine Ausstellung von
Vögeln in einer Kirche.

Ein Theater spielen, aber nicht auf der Bühne, sondern im Zuschauerraum, wo man in Löcher fällt, die von grossen Ostereiern verdeckt waren.

Barfuss durch die Stadt gehen, blitzschnell vor irgendwas wegrennen, das gar nicht existiert. Plötzlich feststellen, du bist direkt ins Mittelalter gerannt und auf einem Turnierplatz gelandet, wo ungefähr 200 Pferde samt Rittern herumtrampeln. Du kommst dort nicht mehr weg, hast schwere Beine, wie wenn sämtliche Knochen aus Blei wären.

Dann bist Du plötzlich in einem Wald , musst mit dem Fahrrad durch’s ganze Land nach Lausanne fahren, wirst ohnmächtig , weil du vergiftete Hosen anhast und mitten auf der Strasse spielt ein Wurf junger Kätzchen.

Ein Haus, du kennst es nicht, gehst rein, innen sieht es aus, wie es in den meisten Häusern in deinen Träumen aussieht, eine Wendeltreppe geht hinauf, eine normale Treppe hinunter, über der Wendltreppe hängt ein Vogelkäfig mit einem schwarzen Vogel drin, du weisst, wenn du dort hinauf gehst, wird sich der Vogel auf dich stürzen, weil er nämlich das Türchen an seinem Käfig aufkriegt, du gehst trotzdem, wirst angegriffen. Wie alle die Nächte davor. Du gehst bis zuoberst, dort sitzt in einem kleinen Zimmer deine Tante mütterlicherseits und sieht seltsam aus. Hinterhältig und bösartig. Du rennst die Wendeltreppe hinunter, versehentlich bis in den Keller, wie jedesmal, dort sitzt in einem kleinen Zimmer deine Tante väterlicherseits und sieht seltsam aus. Hinterhältig und bösartig. Gar nicht wie eine Verwandte. Wie du aus dem Haus rauskommst, weisst du nicht.

Eine Alp, eine kleine Jägerhütte, du trägst ein leichtes buntes Sommerkleid und flüchtest vor vier Jägern, die alle Hans heissen und dich erschiessen wollen.

Vor dem Haus deiner Grossmutter ist ein Jäger, der will unbedingt den Komposthaufen sehen, du will nicht mit, er erschiesst dich, du siehst dich selbst den Hang hinunterrollen.

Du bist ganz jung, etwa vier Jahre und bist mit einem
anderen Kind in einem Wald. Ein Greifvogel kommt und packt euch. Und dich packt die Angst.

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manja
Hobbydichter
Registriert: Apr 2001

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träume

hey anna
wenn ich ehrlich bin, dachte ich bei dem lesen deinen ersten zeilen, man was ist denn das für ein sch....
doch dann drehte ich mein rädchen zurück und las nocheinmal deine überschrift, dann war alles klar!!!!
träume sind schon wahnsinn!!! gut wie auch böse!
man sieht sich selbst, die phantasie nimmt ihren lauf....dinge die man nie tun würde geschehen..
schon interessant zu lesen, man sollte vielleicht doch mal seine träume aufschreiben!
mancher traum nur 3 zeilen lang und doch schon eine eigene kleine geschichte!
nur eines würde mich dann doch noch interessieren, ist alles nur traum oder soll doch etwas damit zum ausdruck kommen?
tschau manja

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Anna
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

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Re: träume

>ist alles nur traum oder soll doch etwas damit zum ausdruck kommen?<

hmmmm....erst mal Danke für die Antwort!
so, ein wenig Zeit gewonnen... ...Ich denke, nicht alle Träume bedeuten etwas. Der mit den Enten, ganz oben, bedeutet wahrscheinlich nicht wirklich viel. Der unterste, er ist der älteste Traum, hatte ich etwa mit vierjährig (ist zwölf Jahre her) hat mich gelehrt, die grossen Vögel in den Bergen zu beobachten, den mit dem Haus, den ich sehr oft träumte früher, hatte ich in der Zeit als meine Eltern sich scheiden liessen, bzw vor und nach der Scheidung (da war ich sechs), der drückt sicher etwas aus. Es ist wahrscheinlich schon manchmal "nur Traum" aber oft haben die Träume auch was mit dem Leben, dem realen Leben zu tun...

Wenn Du meinst was der Text zum Ausdruck bringt; im Prinzip einfach, dass Träume manchmal seltsam sind...

träume aufschreiben ist gut, als kleines Kind habe ich einen mal gemalt (den mit dem Greifvogel). das kann auch helfen, sie zu verarbeiten oder zu begreifen...denke ich, bin ja keine Psychologin....

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
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soviel

ich weiß, haben träume etwas mit dem realen leben zu tun. meine geschichte "über den wolken" träumte ich, weil ich am vortag jemandem erzählte, daß ich mal in einem amateurfilmzirkel war. ich wünsche dir von nun an lichtvolle träume! lg
__________________
Old Icke

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