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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Träume
Eingestellt am 16. 06. 2007 20:03


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angela
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Registriert: Apr 2007

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Die Hand auf ihrem Rücken weckte sie. Ein angenehmes Gefühl, wie sie fest und kühl auf ihrer warmen Haut lag, sanft von den Schultern bis hinunter zu ihrer Lende glitt, dann wieder hinauf zum Haaransatz. Ein gutes Gefühl.
„Komm, dreh dich um, mein Liebling.“
Sie liebte seine dunkle, volle Stimme. Das leichte Vibrieren in ihr verriet ihr, wie sehr er sie brauchte.
Langsam rollte sie sich zu ihm hin und wie jedes Mal, wenn sie ihn längere Zeit nicht gesehen hatte, fragte sie sich, warum er ausgerechnet sie als Partnerin gewählt hatte.
Ein Mann wie er konnte jede Frau haben, aber sie war es, die er begehrte, mit der er zusammenleben wollte. Wobei sie keine Ahnung hatte, was er an ihr so begehrenswert fand.
Sanft, sehr sanft fuhr er mit seinem kleinen, rechten Finger über ihre Oberlippe, dann langsam über die Unterlippe, lächelte dabei sein jungenhaftes, gewinnendes Lächeln, das sie so sehr an ihm mochte.
„Du hast einen wunderschönen Mund zum Küssen.“
Sein Mund näherte sich dem ihren, fast keusch berührten er ihre Lippen. Sie seufzte.
Sage nur kein Wort! Statt dessen fuhr sie mit ihren Fingern durch seine Brusthaare und zupfte leicht an ihnen.
Er lachte erfreut. „Das gefällt dir, gib es zu, meine kleine, dunkle Hexe.“
Sie antwortete ihm nicht, genoss jede Sekunde und wollte keine davon versäumen.
Er küsste sie wieder und seine Zunge spielte diesmal mit ihren noch geschlossenen Lippen.




„Sag etwas. Gefällte es dir so?“
„Es ist gut, David“, murmelte sie widerstrebend.
Der Traum endete, wie die anderen zuvor, in dem Moment, als sie ihm antwortete.
Sie lag allein in ihrem Bett, tausende Kilometer von ihm entfernt. Verdammt, diese Sorte Träume wurden immer häufiger.
Wäre er nur in der Realität so zärtlich gewesen und hätte nicht immer nur gleich das Eine gewollt.
Child stand auf und ging ins Badezimmer. Im Spiegel sah sie ihr vom Schlaf zerknittertes Gesicht, eine Falte ihres Kopfkissens hatte quer über der linken Wange eine tiefe Spur hinterlassen. „Du bist eine solche Idiotin, auch noch von ihm zu träumen. Als wolltest du ihn wieder haben.“
Ihr Spiegelbild antwortete klugerweise nicht.
Gut, da sie im Moment nicht wieder einschlafen würde, konnte sie genauso gut auf ihren Balkon gehen und sich Vancouver bei Nacht ansehen. Vielleicht half es, ihn schneller zu vergessen.
Auf der anderen Seite des Kontinents wachte David Stone auf
und brauchte einen Augenblick, um wieder in die Realität zurückzufinden.
Er hatte von Child geträumt, wie er sie zärtlich liebkost hatte und sanft in Stimmung bringen wollte.
Dabei war sie so real und nah gewesen, als wäre sie tatsächlich bei ihm. Er hatte ihren Geruch noch in der Nase und das Gefühl, ihre Haut wahrhaftig berührt zu haben. Wie sehr vermisste er sie, ihr spitzbübisches Lächeln, ihre Art ihn anzusehen, ihren scharfen Verstand und natürlich am meisten ihren erregenden, fantastischen Körper.
David sah zu seiner Gespielin der letzten Nacht hinüber. Zum Glück schlief sie. Ein blonder Schopf und ihre langen, perfekt geformten Beine waren das Einzige, was von ihr zu sehen war. Wie war noch ihr Name? Was mit M. Marlene? Maria?
Mara. Mara, das kam hin.
Er würde verschwunden sein, bis sie aufwachte. Würde ihr einen Zettel hinlegen, dass er bereits in sein Büro musste und sie den Schlüssel unten beim Pförtner abgeben könnte.
Ihr Intimpiercing war anregend gewesen, sie hatte aus ihrer Schambehaarung ein süßes, rosa Herzchen gemacht und die perfektesten Brüste, die man mit Geld kaufen konnte.
Aber all dies konnte seine Frau nicht ersetzen. Seit dem Tag, als er sie das erste Mal gesehen hatte, begehrte er sie, war verrückt nach ihr, egal ob sie eines seiner ausgeschlabberten
Sweatshirts oder gar nichts trug. Gott, er vermisste sie jeden Tag mehr. Wenn sie dort in diesem Bett liegen würde, dann ...
Als er vor dem Badezimmerspiegel stand, hatte er einen Moment das Verlangen, ihn einzuschlagen, so zornig, wie er auf sich war. Er hätte sie besser behandeln sollen, verdammt.
Es musste einen Weg geben, sie zurückzugewinnen.
Irgendwie.







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gareth
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Fast eine Art Definition der Liebe

Ein Mann wie er konnte jede Frau haben, aber sie war es, die er begehrte, mit der er zusammenleben wollte. Wobei sie keine Ahnung hatte, was er an ihr so begehrenswert fand.

Geliebt werden und nicht verstehen müssen, warum. Einfach um seiner selbst willen geliebt werden.

So lese ich die kleine Geschichte aus Sicht der Frau.

Aus der Sicht de Mannes stellt es sich so dar:
Ungestört (auf der anderen Seite der Welt) mit anderen schönen Frauen, mit anregendem Intimpiercing, perfekt geformten Brüsten und Beinen zu schlafen und gleichzeitig die höheren Gefühle der Liebe weiterhin pflegen zu dürfen.

Auch eine hübsche Sache. So als Mann geurteilt.

Man weiß ja nicht, was sie auseinander gebracht hat, die Beiden, David und Child, aber vielleicht finden sie ja doch wieder zusammen, eines Tages. Wobei man natürlich auch nicht genau wissen kann, ob das überhaupt wünschenswert ist. Aber man weiß ja immer nie so genau, im Leben.

Das scheint mir ein Defizit in der Geschichte zu sein, dass man als Leser die Beweggründe für das Handeln beider Hauptpersonen nicht kennt und demnach auch nicht nachvollziehen kann. So bleibt es bei der Darstellung grundsätzlicher Denk- und Fühlmuster, die aber zu allgemein gehalten sind, als dass man sich als Leser damit identifizieren könnte.

Unabhängig davon denke ich, dass er in ihrem Traum nicht sanft mit seinem kleinen, rechten Finger über ihre Oberlippe fuhr, sondern das in Wirklichkeit mit seinem rechten kleinen Finger getan hat, was ein Unterschied ist.


Liebe Grüße
gareth




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