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Leselupe.de > Feste Formen
Trauer (Haiku)
Eingestellt am 20. 04. 2005 16:32


Autor
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Thomas Morgner
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2005

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Trauer (Haiku/Senryu) - ├ťberarbeitung

Im trunkenen Meer
still rieselnder Kristalle
winkt der leise Tod

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Manwe
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2005

Werke: 13
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Hallo

Ich habe dein Haiku jetzt mehrmals gelesen und bin mir nicht sicher, ob es nicht: "Im trunkenen Meer" hei├čen m├╝├čte.

Nach der deutschen Sprache passen die Silben und Naturbildnisse sind auch enthalten, da bleibt also nur noch die Frage, ob es mir gef├Ąllt. Ich teil dir jetzt einfach mal mit was ich in deinen Zeilen lese bevor ich etwas dazu sage. "Ein Quell von nat├╝rlicher Sch├Ânheit, dessen verzaubernder Anblick einen trunken macht, in diesem Zustand der ├ťberw├Ąltigung darf man aber nicht ├╝bersehen welche Gefahr sich darin verbirgt."
Ich weis nicht, ob du das zum Ausdruck bringen wolltest, aber auf diese Weise finde ich es ├╝berw├Ąltigend sch├Ân.

La├č ruhig mehr von dir lesen.

Liebe Gr├╝├če Manwe

P.S. Wegen des Namens gehe ich davon aus, dass du es anders gemeint hast. Tut mir leid, wenn ich deinen Worten ihren Sinn geraubt habe. Pers├Ânlich finde ich es traurig genug, dass selbst das Sch├Âne in seinem Wesen nicht Markelos ist. Oder ist das doch eher tr├Âstend?
__________________
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin. (T. Brasch, aus: Der Papiertiger)

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Thomas Morgner
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2005

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Hallo Manwe

Zun├Ąchst m├Âchte ich mich bei dir bedanken, dass du dir Zeit f├╝r mein Haiku genommen hast.

Selbstverst├Ąndlich muss es "Im trunkenen Meer" hei├čen - ich wei├č nicht, wo ich heute schon wieder meine Gedanken habe.

Bei diesem Gedicht, handelt es sich tats├Ąchlich um mein erstes Haiku. Ich war mir bei der Entstehung unschl├╝ssig, ob ich den Lesern eine klare Richtlinie vorschreiben soll, oder ihnen einen gro├čen Spielraum an Interpretationen erm├Âgliche. Ich entschied mich f├╝r letztere Variante, da mir das Schreiben so wesentlich mehr Spa├č macht.

Deine Interpretation ist in keinster Weise falsch; diese ├ťberlegung ging mir w├Ąhrend des Dichtens ebenfalls durch den Kopf.

Aufgrund der besseren ├ťbersicht, sind die Haiku-Autoren der Leselupe angewiesen, ihre Werke mit einer ├ťberschrift zu versehen. Ich habe meines Trauer genannt, da man das Kurzgedicht auch folgenderma├čen betrachten kann: Ein Mensch weint. Der Tod scheint eine Erl├Âsung zu sein. Warum der Mensch leidet, habe ich extra nicht n├Ąher definiert, damit sich jeder selbst seine Geschichte zusammen "reimen" kann.

Liebe Gr├╝├če Thomas

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MDSpinoza
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2004

Werke: 197
Kommentare: 1253
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Kleiner Tip: Beim Haiku sind fortlaufende S├Ątze nach M├Âglichkeit zu vermeiden.
__________________
Lieber ein verf├╝hrter Verbraucher als ein verbrauchter Verf├╝hrer...

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Silver Lion
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Thomas,

dein kleiner Dreizeiler ist h├Âchstens
ein Senry├╗, denn es fehlt der Bezug zur
Jahreszeit, die nun mal ein Haiku enthalten
sollte.
Und wie auch schon MD Spinoza anmerkte ist
es eigentlich nur ein fortlaufender Satz,
der zwar die klassischen 5-7-5 Silben aufweist,
dem aber die Z├Ąsur bzw. der Umbruch in der
3. Zeile fehlt.
Du hast aber recht, wenn du es jedem Betrachter/in
freistellst sich selbst ein Bild beim Lesen
zu machen.

Lieben Gru├č,

Silver Lion

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