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Leselupe.de > Kurzprosa
Traumbild
Eingestellt am 30. 01. 2003 20:24


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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
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Es ist eine laue Sommernacht. Ich finde keinen Schlaf, eine unerklĂ€rliche Unruhe treibt mich aus dem Haus. Nur mit einem luftigen Nachtgewand bekleidet laufe ich barfuß ĂŒber eine Wiese, ein wohliger, warmer Wind streift meinen Körper, ich atme den Duft der Natur und eine Woge von Freiheit durchströmt mich. Ich gelange an einen nachtblauen See, die Sterne spiegeln sich auf der WasseroberflĂ€che, tanzen wie kleine Irrlichter umher. Wie verzaubert stehe ich regungslos da und betrachte das Schauspiel.

Da erkenne ich Umrisse einer Gestalt am Ufer sitzen. Langsam nĂ€here ich mich und sofort spĂŒre ich eine starke Vertrautheit zwischen mir und dieser Person. Ich setze mich neben sie ins Gras und lehne mein mĂŒdes Haupt an ihre Schulter. Das sanfte Licht des Mondes schimmert und legt sich wie ein schĂŒtzender Schleier um uns. Nach einer Weile legt die Person sachte ihren Arm und meine Taille und ihre Hand zĂ€rtlich in meine. Ohne ein Wort zu sprechen lauschen wir den KlĂ€ngen dieser einzigartigen Nacht. Unsere Herzen schwingen im Gleichklang. Ein Hauch von Zeitlosigkeit liegt in der Luft. Ich fĂŒhle eine Geborgenheit wie ich sie nie vorher kannte, meine Seele ist so leicht, als hĂ€tte sie FlĂŒgel. Nie zuvor war ich dem Himmel so nah...

Ein ohrenbetĂ€ubender LĂ€rm schreckt mich auf, der Wecker, dieses UngetĂŒm. Lange noch an diesem Tag frage ich mich, wer wohl dieser Mensch in meinem Traum war und ob ich ihm jemals begegnen werde.


__________________
Freiheit ist das Recht der Seele zu atmen.

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Arno1808
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Registriert: Not Yet

Liebe Celestine,

Du erzÀhlst in zwar immer wieder gerne genommenen, aber trotzdem schönen Bildern.

Jedoch wĂŒrde man das barfuß ĂŒber die Wiese Laufen und den nachtblauen See mit den sich darauf spiegelnden Sternen sicherlich eher akzeptieren, wenn das Ende nicht ausgerechnet das Erwachen aus einem Traum wĂ€re.
Das ist einfach zu ... na, Du weißt schon - abgenutzt. ;-)

Mit einem Aha-Effekt am Ende, einer echten Überraschung, wĂ€re es eine tolle Sache!

Lieben Gruß

Arno

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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

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Lieber Arno,

mein "Traumbild" schrieb ich eigentlich nicht vorrangig, um die Leser mit einer Überraschung zu beglĂŒcken, es ist lediglich ein Fragment eines Traumes, den ich zu Papier brachte nachdem mich der "böse" Wecker unsanft aus dem Schlaf riss.

Wenn ich aber so darĂŒber nachdenke... hm was wĂŒrde dir denn als offensichtlicher Fan von spektakulĂ€ren SchlĂŒssen gefallen? Ich freue mich ĂŒber VorschlĂ€ge *zwinker*

lieben Gruss von

Celestine

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Arno1808
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Celestine,

sorry, Du hast mich missverstanden, was daran liegen mag, dass ich mich missverstĂ€ndlich ausgedrĂŒckt habe.

Es geht mir nicht um ein 'spektakulÀres' Ende, sondern darum, dass das Erwachen aus einem Traum sehr sehr oft verwendet wird und im Zusammenhang mit ebenfalls sehr oft verwendeten Bildern eben etwas schon sehr oft Gelesenes ergeben muss.

Es sollte lediglich der Hinweis eines Lesers sein, denn das ist es, warum im Allgemeinen hier veröffentlicht wird.
Wenn Du Deine Geschichte jedoch nicht fĂŒr den Leser schreibst, sondern vorrangig, um etwas von Dir Erlebtes festzuhalten, liegt die Sachlage natĂŒrlich ganz anders.

Es war nur ein Gedanke, den ich Dir als Leser mitteilen wollte und ich werde mich unter diesen UmstĂ€nden natĂŒrlich mit solcherlei Äußerungen zurĂŒckhalten.

Gruß

Arno

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Celestine
???
Registriert: Dec 2002

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Lieber Arno,

Deine Äußerung hat mich zum Nachdenken gebracht... mir war nicht bewußt, dass das, was und wie ich es geschrieben habe in Ă€hnlicher Form doch des öfteren zu lesen ist.
Dein Hinweis hat mir geholfen, manches aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Ich wĂŒrde mich auch in Zukunft sehr freuen, wieder von dir zu hören bzw. zu lesen :-)

lieben Gruss

Celestine
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