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Leselupe.de > Ungereimtes
Traumwelt
Eingestellt am 15. 12. 2005 10:43


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Gregorius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2004

Werke: 20
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Traumwelt


Mit steinernem Gewicht
legt sich auf mein Gesicht
ein ferner dunkler Traum
aus Seife und aus Schaum.

Die Seife wie sie ist, sie frisst
den Schaum und damit ist
die Welt aus wei├čer Hoffnung
befallen von Zerst├Ârung.

Noch seh ich ein paar Reste,
was waren das f├╝r Feste!
Im Schaum vergang'ner Zeit
steckt nun blo├č Traurigkeit.

Erinnerst mich nur noch daran,
wie sanft es damals doch begann
in deinem Wei├č sa├č ich als Kind
vergehst du jetzt, ich's nie mehr find.

Denn Wei├čes stirbt in schwarzer Flut
und in die Wogen rinnt mein Blut.
Dort mischt sichÔÇÖs mit der Ewigkeit
Und taucht mich in Verg├Ąnglichkeit.

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NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
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Hallo Gregorius,

eindrucksvolle melancholisch gef├Ąrbte TraumBilder!

Ein paar eigene Gedanken zu Deinem Text (keine Kritik):
"Seife frisst den Schaum"
... eine interessante Perspektive.

"die Welt aus wei├čer Hoffnung
befallen von Zerst├Ârung."
... die Hoffnung ist nicht zerst├Ârt, so lange sie noch vorhanden ist.

"Denn Wei├čes stirbt in schwarzer Flut
und in die Wogen rinnt mein Blut.
Dort mischt sichÔÇÖs mit der Ewigkeit
Und taucht mich in Verg├Ąnglichkeit."
... alles Verg├Ąngliche ist ein kleines St├╝ck von der gro├čen Ewigkeit - also m├╝sste auch in allem Verg├Ąnglichen Ewiges stecken.

Gru├č, NDK

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Gregorius
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jan 2004

Werke: 20
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Hallo NewDawnK,

danke erstmal f├╝r Dein Lob.

Ja, die Hoffnung lebt, aber ich sehe schon ihren Tod...das schmerzt umso mehr.

Ja, Verg├Ąnglichkeit geh├Ârt in die Ewigkeit. Deshalb erinnert mich die Ewigkeit besonders an die Verg├Ąnglichkeit aller Form...

LG
Gregor

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