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Leselupe.de > Gereimtes
Trennung
Eingestellt am 02. 02. 2001 18:10


Autor
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Feder
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2000

Werke: 413
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Ich h├Âre deine leisen Schritte.
Die T├╝re klickt - sie f├Ąllt ins Schloss.
Ich stehe hier - such meine Mitte ÔÇô
die Stille scheint erbarmungslos.

Noch immer liegt dein Duft im Raum
nachhaltig macht er dich pr├Ąsent.
Wie lange es wohl dauern mag
bis er mir einerlei und fremd?

Noch lange sehe ich vor Augen
dein undurchdringliches Gesicht.
Fast krampfhaft such ich den Beweis:
nun bist du fort und fehlst mir nicht.


__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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angela bosch
Hobbydichter
Registriert: Dec 2000

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Oh Feder!!

Wie Du es immer schaffst Deine Gef├╝hle in Worte zu kleiden!
Ja es ist traurig wenn man sich trennt. Aber es ist auch ein neuer Anfang und die M├Âglichkeit sich selber wieder neu zu finden.

F├╝hle Dich gaaanz lieb gedr├╝ckt!!

Angela

P.S. Ich w├╝nsche Dir hier schon mal zur Vorsicht ein sch├Ânes Wochenende, ich werde ja wohl im Moment etwas weniger in der leselupe sein und wei├č noch nicht ob ich morgen Gelegenheit dazu haben werde. Der Grund ist ja bekannt

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Feder
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Danke Angela f├╝rs Dr├╝cken ! Ich dr├╝cke ganz fest zur├╝ck - gleich zweimal - einen "Dr├╝cker" darfst du weiter geben !

Man liest sich sp├Ąter - irgendwann. Geniesse erst einmal deinen "Grund" !

Lieben Gru├č,
deine Feder

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Druidencurt
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

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Trennung

Hi Feder !!!

Dein Gedicht ist super, Klasse !!!

Aber !!!

es hat mich inspiriert, es ins makabere umzuschreiben,
ich hoffe Du nimmst mir das nicht ├╝bel, denn normalerweise mache ich so etwas nicht. Der letzte Satz war daf├╝r ausschlaggebend "Du fehlst mir nicht"...trotz krampfhafter Suche des Beweises, denn darin sehe ich die Diskrepanz !!

Falls Du aber Herzschmerz erlitten hast und Dein Gedicht darauf beziehst, dann entschuldige ich mich hiermit.

Nur ein Federvieh ??

Ich h├Âre ihren lauten Schritte,
die T├╝re knallt, sie fliegt ins Schloss.
ich lieg gem├╝tlich, e├č eine Schnitte
die Nacht mit ihr, war nicht grandios

noch immer schwebt ihr Duft im Zimmer
so nachhaltig und penetrant
ich fand es roch schon schlimmer
lag bestimmt am Deodorant

Noch lange sehe ich im Geiste
Ihr d├╝mmliches Gesicht
schlag mir auf Bauch und Leiste
denn sie ist fort und gackert nicht.

__________________
Tri-Tra-Trullala =
denn der Troll ist wieder da!
Das finden viele sonderbar!

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

Werke: 98
Kommentare: 933
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Liebe Feder,

Dein Gedicht gef├Ąllt mir gut, nur st├Ârt mich am Ende ein wenig der letzte Satz: nun bist du fort und fehlst mir nicht. Eine Strophe vorher hei├čt es ....bis er mir einerlei und fremd. Irgendwie sehe ich da einen Widerspruch. Aber so wie ich Dich kenne, wirst Du es mir bestimmt erkl├Ąren

Liebe Gr├╝├če Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Feder
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2000

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Hallo Druidencurt,
hallo Brigitte,
es ging hier wirklich darum, sich getrennt zu haben. Die Mitte suchen - man steht neben sich, obwohl man wei├č, es ist besser so. Man ist nachdenklich. Um Herzschmerz sollte es in dem Gedicht gehen. Nun bist du fort (man wei├č das) und suche nach dem Beweis (steht immer noch fragend sich selbst gegen├╝ber (du fehlst mir nicht). Eigentlich m├╝├čte man wissen, wenn man die Trennung vollzogen hat, dass man nichts mehr vermissen darf, was man fort geschickt hat. Wenn man trotzdem nach dem Beweis suchen muss, dass der andere einem nicht fehlt ist der logische Schluss: der andere ist gegangen, man erinnert sich, riecht den vertrauten Duft, sieht das vertraute Gesicht mit der zuletzt gezeigten Mimik und denkt daran, wie lange man wohl braucht, bis man SICHER ist, der andere ist einem egal geworden.

Druidencurt - trotzdem waren deine Zeilen niedlich! Ich selbst habe mich also nicht verletzt f├╝hlen k├Ânnen - sie sagen etwas ganz anderes aus - humorvoll/sarkastisch eben!

Danke f├╝r euer Feedback und liebe Gr├╝├če, sch├Ânes Wochenende,
Feder

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