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Leselupe.de > Gereimtes
Treue
Eingestellt am 23. 08. 2001 20:22


Autor
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Blueghost
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Aug 2001

Werke: 24
Kommentare: 56
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Wenn das Licht in Schatten f├Ąllt
die Lust die Dunkelheit erhellt
die Liebe sich ganz klein versteckt
Versuchung ihre Hand ausstreckt

dann ist es wieder mal so weit
der Tanz um Treu┬┤ und Ehrlichkeit
Alles liegt auf einer Karte
halt jetzt aus, bleib treu und warte

bis dieser Trieb vor├╝bergeht
Versuchung mit dem Wind verweht
oder die Chance schlicht vertan
mit ihr verbla├čt ist dieser Wahn

der fiebernd Dich erstarren l├Ą├čt
der Dich h├Ąlt gebannt so fest,
da├č Du dabei total vergi├čt
was falsch und was noch richtig ist.

Oder gib ihm einfach nach
setz┬┤ Dich aus Betrug und Schmach
genie├če was Du so begierst
riskiere, da├č Du all┬┤s verlierst.

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Naciye
???
Registriert: Jul 2001

Werke: 33
Kommentare: 18
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Fremdgeher?

Die Frage stelle ich mir auch h├Ąufig. Lohnt es sich oder nicht. Aber das ist wahrscheinlich sogar schon Betrug. Warum sind wir alle blo├č so ma├člos falsch erzogen worden. K├Ânnen ja nur nicht damit umgehen uns betrogen zu f├╝hlen... und tun es einzig und allein deswegen auch nicht.

Oder liege ich da falsch?

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Sohn des Rhein
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Blueghost,

Das Gedicht gef├Ąllt mir ausgesprochen gut! Geht gut ins Ohr, der Inhalt ist auch gut und was Du sagst stimmt(!), und ein paar sch├Âne Bilder, vor allem in der ersten Strophe.

Sehr sch├Ân, wirklich!

Viele Gr├╝sse,
Sohn des Rhein

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Blueghost
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Aug 2001

Werke: 24
Kommentare: 56
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Danke!

Hallo ihr beiden!

Es freut mich, da├č Euch mein Gedicht gef├Ąllt!

Naciye, ich denke, da├č Du damit durchaus recht hast. Es liegt im Ende daran, da├č wir selbst uns nicht betrogen f├╝hlen wollen und deshalb den anderen dann auch nicht betr├╝gen ("Was Du nicht willst, das man Dir tu, das f├╝g auch keinem andern zu"). Selbst die Tiere leben gr├Â├čtenteils nicht monogam. Das gilt auch f├╝r Arten, bei denen man dies noch bis vor kurzem annahm. Aber der Mensch besteht ja immer darauf, sich vom Tier zu unterscheiden... gerade bei einer so triebhaften Sache wie Sex erscheint mir das gelegentlich unangebracht. Sex ist immer entweder einem tiefen Gef├╝hl folgend oder rein triebhafter Natur. Wie viele Paare, die schon ewig zusammen sind und sich durchaus innig lieben, haben schon lange keinen Sex mehr? Relativiert das die Liebe zum Partner? Unser Wertesystem ist manchmal vielleicht etwas zwanghaft. Dennoch kann ich mich, wie Du meinem Gedicht entnehmen kannst, nicht davon ausnehmen. Als ich es schrieb war ich genau in dieser Situation. Der Reiz war ├╝berw├Ąltigend, aber die Liebe hat mich gehindert. Mahnend, das auch ich das im umgekehrten Falle wohl nicht guthei├čen k├Ânnte. Aber warum eigentlich? Nehme ich dem andern den etwas weg? Keine Ahnung...ehrlich.

Auch Dir nochmal herzlichen Dank, Sohn des Rhein!

Liebe Gr├╝├če

Blue

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