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Leselupe.de > Ungereimtes
Trümmerstücke
Eingestellt am 03. 10. 2002 12:02


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VanOldi
Autorenanwärter
Registriert: Aug 2000

Werke: 115
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Trümmerstücke


Werden die Winde die selben sein,
wenn sie über die Trümmer wehen,
oder werden sie es doch bemerken,
dass die Gebäude nicht mehr stehen?
...
______________________________________________________________________

Zettel kleben an Bäumen und Wänden,
Schicksale kopiert auf weißes Papier.
Davor ein Mann, staub an seinen Händen,
in sich gekehrt betet er dafür,

dass alle Völker endlich verstehen,
so kann es nicht weiter gehen.

denn es reicht nicht, wenn die Zeit,
allein all die Wunden heilt,

wir könnten vereint in Frieden leben,
doch müssen wir dafür auch etwas geben.
...
_________________________________________________________________________

Gedanken verschüttet in Trümmern und Staub,
die Gefühle im Herzen bitter und taub,
...
___________________________________________________________________________

Als Gebäude brachen
und sie vom Terror sprachen,
da wurde meine Welt verrückt
und aus ihrer Bahn gedrückt,

und mir fehlt die Stärke um sie zu zwingen
zurück in diese Bahn zu springen ....
___________________________________________________________________________

Wenn Gedanken nicht mehr verstehen,
Augen nicht reichen um alles zu sehen,
wenn das Leben nicht mehr an die Zukunft denkt,
wenn die Angst kommt und unser Handeln lenkt,
...
___________________________________________________________________________

Wir dachten es sein ein Film - computeranimiert,
weil niemand daran glaubte, dass soetwas passiert,
doch jetzt graben sie in realen Trümmern,
und wir vesruchen uns zu erinnern .....
___________________________________________________________________________

Das Herz einer Stadt - zerstaubt,
Menschen ihres Lebens beraubt,
Berge aus Schutt und Stahl,
keine Wege zu fliehen , es gab keine Wahl

Vertrauen, verlasse mich nicht,
sondern bringe mir die Zuversicht,
dass die Menschheit doch noch begreift,
und endlich Verständigung erreift
zwischen Völkern und Religionen,
da wir eng beeinander wohnen
...

__________________
(C) 2003 by Stefan Mollenhauer
Gedichte berichten verdichtet Geschichten

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