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Leselupe.de > Ungereimtes
Trugbilder
Eingestellt am 04. 01. 2011 23:27


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Ralf Langer
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Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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Trugbilder

Wandelte im Schein
durch das Reich der Photonen.
Hielt Neon und Argon
für Taglichtversionen.
Nahm tiefe Züge,
entdeckte den Himmel
aus Stahlbeton,
war eine U-Bahn
auf Durchgangsstation.
Traf mich nie selbst,
kam immer zu spät.
War nachts niemals satt,
stillte das Zittern der Wände
an einer Lende
und betrank mich
an wüsten Gedanken.
So wurde ich müde
am Vorort der Zeit
verlief mich in Straßen,
Beliebigkeit.
Ganz matt schlief ich ein,
erwachte mit Schreien,
mit Schmerzen.
Trug Bilder von Heimat
in meinem Herzen.



__________________
RL

Version vom 04. 01. 2011 23:27
Version vom 05. 01. 2011 00:38

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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hallo pelikan,
warum im ungereimten?

tja, ich sehe das so:

es gibt reime und es gibt ungereimtes
meinem gefühl nach ist dies eher - als paket sozusagen -
ungereimt.

war ne bauchentscheidung.

am ende mögen die forenredakteure
darüber entscheiden.

viel wichtiger: dir gefällt es.
das ist wichtig

lg
ralf
__________________
RL

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

Werke: 177
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Hallo Ralf,

wenn ich das Gedicht vor zwanzig Jahren gelesen hätte, wäre mir speiübel geworden und ich hätte es in der Luft zerrissen.

Das liegt daran, dass man mit dem Unwort "Heimat" erst im fortgeschrittenen Alter wieder etwas anfangen kann und sich immer mehr Bilder davon in das Herz schleichen.

Ertappt und deswegen gerne gelesen!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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