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Leselupe.de > Humor und Satire
USA - Irak
Eingestellt am 30. 09. 2004 13:19


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Aurelio
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IRAK
Endlich frei - Oder?

Er ist nicht in die Hosen gegangen wie wir alle glauben - der 'Demokratie-Export' von den USA nach dem Irak. Schon kurz vor dem Auspacken des '√úberraschungspakets' stellten zwar alle fest, dass dies eine Mogelpackung sein muss, denn a. gibt es beim Absender sowas gar nicht, und b. will den Inhalt in dieser verf√§lschten Form kein Mensch auf dieser Welt haben. Da steht man entbl√∂sst da, hat mit schmutzigen L√ľgen einen Vorwand zu legalen Waffentests an Menschen geliefert, f√ľr eine angebliche Demokratie Krieg gef√ľhrt, unschuldiges Leben geopfert und damit endloses Leid √ľber ein Volk gebracht, mit der Ausrede es davon befreien zu wollen. Doch f√ľr was haben wir geschulte Polit-Rhetoriker? Die machen aus Mist schliesslich auch Schokolade, also warum nicht aus einem √úberfall einen demokratischen Akt. Eines ist klar, der Krieg ist verloren, die Besatzer k√∂nnen keine Ordnung mehr in dieses Land bringen. Es gibt seit Kriegsende mehr Tote wie zu Kriegszeiten. Verbrannte Erde, Chaos und Anarchie ist das Ergebnis des √úberfalls. Die Amis und die anderen Besatzer sind unbeliebt und verhasst, sind die Verlierer. So bleibt nur das gedem√ľtigte Volk grossz√ľgig und schnell mit Cola und 'Schafsburger' "in die Freiheit zu entlassen". Man kennt diese Vorgehensweise schon seit der Kolonialzeit und von anderen Kriegen. Deshalb darf auch hier eine grossz√ľgig gestattete √úbergangsregierung in ihrem eigenen Land bald selbst entscheiden, wie sie ihr eigenes Land regieren wollen und ob sie die verhassten Invasoren noch im Land haben wollen oder nicht. Demokratisch wird entschieden und w√§hrend die Besatzer hoffen, endlich mit vermummten Gesichtern das Land durch den Hintereingang verlassen zu k√∂nnen steht eine halbe Nation vor einem R√§tsel. Der Undank des irakischen Volkes schockiert Amerika. Was hat man doch nicht alles auf sich genommen um die Unterdr√ľckten vor diesem totalit√§ren Regime zu befreien. Seine S√∂hne hat man geopfert, viel Geld -vor allem von anderen - investiert, eine lange strapazi√∂se Reise auf sich genommen und mit allen bekannten und vorher noch unbekannten Mitteln versucht, die demokratischen Grundregeln in den Geist und vor allem die geschundenen K√∂rper der Menschen hineinzupr√ľgeln. Das Ergebnis ist entmutigend. Da ist es schon besser man gibt seine Mission auf. Ein solches Volk ist nicht w√ľrdig von einem demokratischen Amerika √ľberfallen zu werden, auch wenn es noch so viel √Ėl vorzuweisen hat.
© ag böck 2004


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Andreas Georg Böck DE-86199 Augsburg

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Such das Stöckchen, Hasso,

wo ist hier die Satire und / oder der Humor?
Hier wird nur wild in die abgegriffene "die Amerikaner sind an allem Schuld-Kiste" gegriffen.
Nix neues. Vor allem nix humoriges.
Das die Sache letztendlich gr√ľndlich in die Hose gegangen ist, ist sattsam bekannt. Aber tote Pferde reiten macht ja bekanntlich Spass.
Viel schlimmer ist die Tatsache, dass nur krampfhaft zwangshumorig draufgedroschen wird. Ist ja auch so einfach, nicht wahr.
In einer anderen Rubrik hätte der Artikel gut werden können, wenn er denn auch einen Lösungsversuch angedeutet hätte. Kein Mensch verlangt das Patentrezept in Sachen Irak, aber Gedanken sollte man sich in solch einen Artikel schon machen, ansonsten ist er wertlos.
Da der Artikel als Satire untauglich ist, h√§tte ein wenig mehr Distanz m√∂glicherweise die Sache retten k√∂nnen. Da der b√∂se "Ami" aber immer wieder bem√ľht wird, ist die Richtung dieser rhetorischen Keule nur allzudeutlich.

Uwe

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Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Aurelio
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USA - Irak

quote:
Urspr√ľnglich ver√∂ffentlicht von Duisburger
Such das Stöckchen, Hasso,

wo ist hier die Satire und / oder der Humor?
Hier wird nur wild in die abgegriffene "die Amerikaner sind an allem Schuld-Kiste" gegriffen.
Nix neues. Vor allem nix humoriges.
Das die Sache letztendlich gr√ľndlich in die Hose gegangen ist, ist sattsam bekannt. Aber tote Pferde reiten macht ja bekanntlich Spass.
Viel schlimmer ist die Tatsache, dass nur krampfhaft zwangshumorig draufgedroschen wird. Ist ja auch so einfach, nicht wahr.
In einer anderen Rubrik hätte der Artikel gut werden können, wenn er denn auch einen Lösungsversuch angedeutet hätte. Kein Mensch verlangt das Patentrezept in Sachen Irak, aber Gedanken sollte man sich in solch einen Artikel schon machen, ansonsten ist er wertlos.
Da der Artikel als Satire untauglich ist, h√§tte ein wenig mehr Distanz m√∂glicherweise die Sache retten k√∂nnen. Da der b√∂se "Ami" aber immer wieder bem√ľht wird, ist die Richtung dieser rhetorischen Keule nur allzudeutlich.

Uwe


Hallo Uwe,
danke f√ľr die Kritik, wenn sie auch nicht konstruktiv ist.
1. Es ist nicht Aufgabe einer Satire irgendwelche Verbesserungsvorschläge zu machen.
2. Man muss schon sehr abgestumpft sein, wenn man das tägliche Töten, das Foltern und das unbegreifliche Leid als "abgegriffene Schuld-Kiste" bezeichnet. Kann es sein, dass Du so ein Thema einfach durch das Ablegen in den Papierkorb lösen willst?
3. Satire soll durch √úbertreibung und √úberspitzung das Thema ad absurdum f√ľhren.

aurelio

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Hallo aurelio,


quote:
1. Es ist nicht Aufgabe einer Satire irgendwelche Verbesserungsvorschläge zu machen.
Vollkommen richtig. Doch es ist nach meinem Daf√ľrhalten keine Satire, wie ich in meinem ersten Kommentar schon darlegte. Meine Kritik bezieht sich demnach auch auf deinen Text als anklagenden Artikel und nicht als Satire.

Hier klicken

Hier findest du eine gute Definition. Davon ist dein Text noch weit weg.

quote:
2. Man muss schon sehr abgestumpft sein, wenn man das tägliche Töten, das Foltern und das unbegreifliche Leid als "abgegriffene Schuld-Kiste" bezeichnet. Kann es sein, dass Du so ein Thema einfach durch das Ablegen in den Papierkorb lösen willst?

Den moralischen Zeigefinger klapp mal ganz schnell wieder ein. Wo, bittesch√∂n, habe ich so etwas behauptet bzw. wo in meiner Kritik ist diese mir von dir unterstellte Einstellung herauszulesen? Meine Kritik bezieht sich ausschlieslich auf den Text (meinethalben auf das Schreibhandwerk), nicht auf die Intention, denn diese gereicht dir zur Ehre. Auch das habe ich in meine ersten Kritik deutlich dargelegt (Zitat: Das die Sache letztendlich gr√ľndlich in die Hose gegangen ist, ist sattsam bekannt) Also spar dir das. Die "abgegriffene Schuld-Kiste" bezieht sich ausschlie√ülich auf deine Wort- und Satzwahl, die gr√∂√ütenteils fremd entliehen und nicht deines Geistes Kind ist. Mit etwas Sorgfalt und Zeit h√§ttest du mehr von deinen eigenen Gedanken einbringen k√∂nnen. Das, und nur das habe ich bem√§ngelt.

quote:
3. Satire soll durch √úbertreibung und √úberspitzung das Thema ad absurdum f√ľhren.
SOLLTE, siehe 1

Uwe
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Urspr√ľnglich ver√∂ffentlicht von Duisburger
Hallo aurelio,


quote:
1. Es ist nicht Aufgabe einer Satire irgendwelche Verbesserungsvorschläge zu machen.
Vollkommen richtig. Doch es ist nach meinem Daf√ľrhalten keine Satire, wie ich in meinem ersten Kommentar schon darlegte. Meine Kritik bezieht sich demnach auch auf deinen Text als anklagenden Artikel und nicht als Satire.

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Hier findest du eine gute Definition. Davon ist dein Text noch weit weg.

quote:
2. Man muss schon sehr abgestumpft sein, wenn man das tägliche Töten, das Foltern und das unbegreifliche Leid als "abgegriffene Schuld-Kiste" bezeichnet. Kann es sein, dass Du so ein Thema einfach durch das Ablegen in den Papierkorb lösen willst?

Den moralischen Zeigefinger klapp mal ganz schnell wieder ein. Wo, bittesch√∂n, habe ich so etwas behauptet bzw. wo in meiner Kritik ist diese mir von dir unterstellte Einstellung herauszulesen? Meine Kritik bezieht sich ausschlieslich auf den Text (meinethalben auf das Schreibhandwerk), nicht auf die Intention, denn diese gereicht dir zur Ehre. Auch das habe ich in meine ersten Kritik deutlich dargelegt (Zitat: Das die Sache letztendlich gr√ľndlich in die Hose gegangen ist, ist sattsam bekannt) Also spar dir das. Die "abgegriffene Schuld-Kiste" bezieht sich ausschlie√ülich auf deine Wort- und Satzwahl, die gr√∂√ütenteils fremd entliehen und nicht deines Geistes Kind ist. Mit etwas Sorgfalt und Zeit h√§ttest du mehr von deinen eigenen Gedanken einbringen k√∂nnen. Das, und nur das habe ich bem√§ngelt.

quote:
3. Satire soll durch √úbertreibung und √úberspitzung das Thema ad absurdum f√ľhren.
SOLLTE, siehe 1

Uwe


Hallo Uwe,
gut, dann ist es keine Satire. Mir ist nun klar, warum ich in Deutschlands Zeitschriften nicht landen kann. Das dumme Aufsagen von gekauften Spr√ľchen mit einer Lachmaschine im Hintergrund - man nennt dies auch Comedy - wird als Satire pr√§sentiert. Dazu beleidigende Artikel in verschiedenen Satirezeitschriften. Und dieser Artikel, der f√ľr Dich keine Satire ist, war in der wohl bekanntesten Satirezeitschrift der Welt - seit 130 Jahren erscheint sie ununterbrochen - ver√∂ffentlicht und hat sehr gute Kritik gehabt. Ich werde mich wohl umstellen m√ľssen.

aurelio
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Na, das freut mich aber.
Welche Zeitschrift. Wo. Wann.
Ich lerne gerne dazu.

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