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Leselupe.de > Ungereimtes
Über das Leben und das Schreiben
Eingestellt am 21. 08. 2005 22:30


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Bokatis Holdenfried
Hobbydichter
Registriert: Aug 2005

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Kommentare: 2
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Drei kurze Gedichte - über das Leben und das Schreiben und beides zusammen...

Problemzonen


viel wertvolle Lebenszeit
habe ich
darauf verwandt
mir viele, sorgenvolle Gedanken
über Größe und Beschaffenheit
meiner sichtbaren
Problemzonen
zu machen

nun haste ich
und beeile meine phantasie
mir einige bedeutungsvolle Gedanken
über Größe und Beschaffenheit
meiner unsichtbaren
Problemzonen
zu machen.



Poesie


Gewaltig
sind meine Worte wenn ich sie spreche
und
mächtiger noch
sind diese wenn ich sie denke
als Gedanken in mir
die andere Gedanken beflügeln
und sie verdrehen zu Ideen
die dann
so gewaltig werden
dass ich sie sprechen muss
als Worte
oder
wenn gar niemand hinhört
schreibe ich sie nieder
dann werden sie schön
gewaltig schön
ich nenne sie dann
poesie.



Fluss meiner Worte

heute spucke ich
Gedichte auf Papier
wie kleine Mädchen
Kirschkerne auf Sommerwiesen
nur dass
auf diesen Wiesen
im Anschluss
nicht so schöne Wahrheiten blühen
wie auf meinem Papier

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo Bokatis,
ich hoffe, Du hast Dir da nicht zuviel vorgenommen.
Ich lese nur Selbstbeweihräucherung, obwohl als Satire könnte es gerade noch so durchgehen (lächel).
LG
Manfred

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Bokatis Holdenfried
Hobbydichter
Registriert: Aug 2005

Werke: 2
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Lieber Manfred,
blöd, dass du das so verstehst.
Gemeint ist es jedenfalls ganz und gar nicht als "Selbstbeweihräucherung", und wenn es tatsächlich so rüberkommt, tut mir das leid. Danke trotzdem oder gerade deshalb für die Kritik.
Das erste Gedicht soll vielmehr diesen bescheuerten Umstand beschreiben, der allgegenwärtig unser Leben bestimmt: Immer schauen alle auf das AUSSEN und operieren an sich herum, anstatt mal INNEN anzufangen...
Die anderen beiden Gedichte sollen eigentlich die Macht der Worte und der Poesie beschreiben, wirklich dumm, wenn das nach hinten los ging. Im Grunde will ich damit nur sagen, wie wunderbar sich Worte (nicht zwingend meine!) anfühlen, anhören, lesen lassen und wie herrlich es ist, sie zu formen und sich darin zu verlieren.
Und wenn das nun alles heisser (Weih-)Rauch ist, soll's halt so sein!
Mit einem Lächeln,
Bokatis

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