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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Über den Wolken
Eingestellt am 25. 05. 2004 18:10


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Dreimeier
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Über den Wolken

Hans Burgdorf kam durch die große Schwingtür gehetzt und schaute hinauf zu den Monitoren, die überall an den Säulen der Abflughalle angebracht waren. Kolonnen von Flugnummern und Abflugzeiten wurden angezeigt. Die Nummer seines Fluges blinkte. Das bedeutete, daß er sich beeilen mußte.
In der Abflugzone verschwanden gerade die letzten Passagiere in der Gangway. Burgdorf zeigte seinen Flugschein vor und folgte ihnen. Am Eingang des Jets nickte er der Stewardeß freundlich zu, nahm sich eine Tageszeitung und betrat den Gang. Man hatte ihm gesagt, der Flug sei nur zur Hälfte gebucht, doch die Plätze waren schon fast alle besetzt. Er wartete, bis die Leute vor ihm, einer nach dem anderen, ihre Sachen in den Gepäckablagen verstaut hatten und fand schließlich seinen Platz. Von der Dreierreihe war nur noch der Platz am Gang frei. Der junge Mann am Fenster beobachtete das Treiben auf dem Rollfeld und nahm von ihm keine Notiz. Der Mann in der Mitte, ein Herr um die Sechzig, schaute auf und lächelte freundlich. Er hätte nicht sagen können wieso, aber ihm war, als gehörten die Männer zusammen. Beide trugen schlichte graue Anzüge und wirkten überhaupt auf sonderbare Weise grau. Burgdorf verglich noch einmal die Platznummer mit der auf seinem Flugschein. Alles hatte seine Richtigkeit. Beim Einchecken hatte er um den Fensterplatz gebeten, aber der Flug sollte kaum mehr als eineinhalb Stunden dauern und darum ärgerte er sich auch nicht.
Er hatte nur wenig Gepäck. Den Regenmantel verstaute er im oberen Fach über den Sitzen, und nachdem er sich gesetzt hatte stellte er die Aktentasche im Fußraum ab. Bei der Fummelei nach dem Sicherheitsgurt stieß er versehentlich seinen Sitznachbarn an. Ihre Blicke trafen sich und Burgdorf nickte freundlich. Der Blickkontakt war nur kurz aber seltsam intensiv. Irgendwie war es ihm unangenehm. Er vermied es, den Mann noch einmal anzusehen und versuchte, sich auf die Stewardessen zu konzentrieren, die, wie üblich, die Sicherheitsvorkehrungen erklärten und sich danach ebenfalls anschnallten.
Mit sanftem Schaukeln rollte die Maschine über das Flughafengelände zu ihrer Startposition. Am rechten Fenster zogen die Lichter der Hallen vorüber. Positionslichter und Markierungsleuchten brachen sich in den Regentropfen auf der Scheibe und zerflossen in prächtigen Farbstrahlen vor dem schwarzen Hintergrund der Nacht. Das Flugzeug zog eine Kurve, die Lichter verschwanden und Burgdorf wandte sich darauf dem linken Fenster zu und schaute direkt in die Augen seiner beiden Nachbarn. Der junge Mann am Fenster schien sich ertappt zu fühlen und kehrte sich ab, doch der Ältere sah ihn weiter unverwandt und ohne ein Wort zu sagen an. Burgdorf lächelte kurz, ergriff die Zeitung und schlug sie auf.
Das Flugzeug hatte die Rollbahn erreicht. Die Triebwerke wurden auf Touren gebracht. Polternd jagte die Maschine über die Startbahn, hob ab und ging steil in den Steigflug über. Hans Burgdorf nahm immer eine Zeitung für den Start. Für ihn war das Schlimmste am Fliegen, wenn die Mitpassagiere während des Steigfluges nicht mehr vor ihm, sondern über ihm saßen. Er las dann irgendeinen Artikel, egal ob er ihn interessierte oder nicht, Hauptsache er lenkte ihn ab. Jetzt aber war er nicht im Stande auch nur einen Satz zu lesen. Er hing an den Buchstaben und spürte Blicke auf sich ruhen. Wahrscheinlich hatten die Männer auch nur das Farbenspiel am Fenster auf der anderen Seite betrachtet, genau wie er selbst, aber irgend etwas in seinem Innersten sagte ihm: „Jemand beobachtet dich.“
Bald hatte die Maschine die normale Flughöhe erreicht, und die Triebwerke wurden ruhiger. Burgdorf hatte sich vorgenommen, nicht seinen Nachbarn anzusehen. Er nahm die Zeitung herunter, schaute nach vorn, in den Gang und direkt in das Gesicht eines Mannes, der eine Reihe vor ihm auf der anderen Seite saß. Kaum hatte dieser ihn bemerkt, wandte der Mann sich wieder um.
Hans Burgdorf versuchte, seine überzogenen Gefühle zu ordnen. War das alles nur Zufall oder wurde er wirklich beobachtet? Zunächst versuchte er, es dem anstrengenden Tag zuzuschreiben. Ständig in Hetze, schwierige Gespräche und zum Rückflug wäre er beinahe zu spät gekommen. Wer weiß, wonach sich der Mann umgesehen hatte, doch nicht unbedingt nach ihm. Er sah eigentlich auch nicht unangenehm aus. Vielleicht um die Vierzig, gepflegt, grauer Anzug.... Ja, irgendwie wirkte auch er grau. Und er war ein südländischer Typ. Ein südländischer Typ im Flugzeug. Ein grauer Anzug, wie die beiden Männer neben ihm. Das beklemmende Gefühl wurde stärker. Burgdorf neigte sich etwas zur Seite und schaute den Gang entlang weiter nach vorn. Dann drehte er sich um und schaute zurück. Ihm war, als säßen überall gleichmäßig auf die Maschine verteilt graue Menschen. Männer ebenso wie Frauen. Uniformen ohne Rangabzeichen? Burgdorf lehnte sich zurück und versuchte, sich zu entspannen, doch er konnte seine Gedanken nicht von diesen grauen Menschen losreißen.
Er nahm wieder die Zeitung auf und las. Anfangs fiel es ihm schwer, sich zu konzentrieren. Der Reiz, zu seinem Nachbarn hinüberzuschauen oder sich umzusehen, war fast übergroß. Nach einer Weile wurde er aber doch von interessanten Beiträgen gefesselt und entspannte sich.
Der Flug verlief ruhig. Das monotone Brummen der Triebwerke wirkte ermüdend und der anstrengende Tag tat sein Übriges. Burgdorf war erschöpft. Das Papier glitt auf seinen Schoß, und er schloß die Augen. Er wollte nicht schlafen. Wenn er im Streß war oder große Probleme ihn plagten, hatte er es sich zur Gewohnheit gemacht, zu meditieren. Er schaffte sich Distanz zu den Dingen, so konnte er objektiver urteilen. Langsam entspannte er sich, und der Druck ließ nach.
„Sie sind auf Geschäftsreise?“ Burgdorf schreckte auf. Die Frage riß ihn mit Macht in die Wirklichkeit zurück. Die Zeitung fiel gänzlich zu Boden. Bei seinen hastigen Bemühungen, das Papier wieder aufzuheben, fing er wieder den Blick des Mannes aus der Reihe schräg vor ihm auf. Verlegen lächelte er seinen Nebenmann an und klaubte das Papier zusammen. „Ja, das stimmt,“ piepste er und mußte sich räuspern. Ungeordnet schob er die Blätter in die Sitztasche vor sich und lehnte sich wieder zurück. Er wußte nicht, wie lange er meditiert hatte oder vielleicht war er tatsächlich eingenickt. An einen Traum konnte er sich nicht erinnern, aber das Grau hatte ihn im Unterbewußtsein begleitet. Er war verwirrt und das Gefühl, beobachtet worden zu sein hatte sich tief in seine Gedanken gegraben.
„Na, dann sind sie ja bald wieder bei ihrer Familie, was?“ Die Frage klang nicht so, als wolle Jemand nur eine harmlose Unterhaltung anfangen. Da schwang noch etwas anderes mit. Was war denn an ihm, daß andere sich für ihn interessierten? Burgdorf versuchte, seine Aufregung zu kontrollieren und nüchtern zu denken.
Er war doch nur Angestellter einer Bank, ohne die ganz große Kariere gemacht zu haben. So bedeutend war er nicht, daß er um besonders wichtige Firmengeheimnisse wußte. Doch vielleicht waren kleine Details wichtiger, als er sie selbst einstufte. Er kannte schon einige Konten, über die er sich so seine Gedanken machte. Burgdorf sah den Mann immer noch völlig erstaunt und verwirrt an.
„Sicher wartet ihre Familie auf sie.“ Das Lächeln des Mannes wurde eine Spur freundlicher, was Burgdorf aber nicht ruhiger machte. Er hatte ja nicht geantwortet. Wurde der Mann ungeduldig? Jetzt fiel ihm die Stimme auf. Es war eine sonderbare Stimme, mit einem eigenartigen Klang, fremdländisch aber angenehm weich.
„Nein, ich lebe allein.“ Warum hatte er das gesagt? Was ging Fremde sein Privatleben an?
Ein Schatten lenkte ihn ab und zu seiner Rechten nahm er eine Bewegung wahr. Eine Stewardeß stand mit ihrem Getränkewagen vor ihm. Noch bevor sie etwas anbieten konnte, schüttelte er den Kopf und sie zog lächelnd weiter nach vorn. In der Reihe vor ihm bekam eine Dame eine Tasse Kaffee gereicht. Sie saß direkt neben dem Mann, der sich vorhin nach ihm umgesehen hatte. Die Stewardeß schien ihn völlig zu ignorieren. Wieder sah sich der Mann um und schaute ihm direkt in die Augen. Jetzt fragte er sich, ob die Männer neben ihm auch ignoriert worden waren. Vielleicht hatten sie nur eine Zwischenlandung als er zustieg oder gehörten sie zum Personal. Als die Stewardeß da war, hatte er nicht darauf geachtet. Der junge Mann am Fenster schaute noch immer teilnahmslos hinaus und sein Nachbar sah ihn immer noch freundlich an.
„Ja, das war eine schlimme Geschichte mit ihrer Frau, nicht wahr?“
Die Worte trafen ihn wie ein Hammerschlag. Als wäre ein Schalter umgelegt worden, begann sein Herz zu rasen und eine Hitzewelle jagte durch seinen Körper. Der Mann lächelte jetzt nicht mehr.
Sie wußten genau über ihn Bescheid. Alle! Wie gehetzt sah er sich im Flugzeug um. Er schaute in mindestens drei Gesichter. Grau gekleidete Leute und es schien, als seien auch ihre Gesichter grau. Sein Magen brannte, und ein Schwindel überkam ihn. Er wollte etwas sagen, aber er wußte nicht was. In seinem Innern war ein heilloses Durcheinander.
In Bruchteilen von Sekunden jagten ihm die Gedanken durch den Kopf. Was wollten diese Leute? Es ging eindeutig um ihn. Sie hatten Erkundigungen eingezogen.
„Sie haben nichts zu befürchten, Herr Burgdorf.“ Er hatte wirklich eine angenehme Stimme.
„Nichts liegt mir ferner, als sie zu erschrecken.“ Er kannte diese Art von Stimme aus Filmen. Die grausamsten Mörder sprachen oft ganz ruhig und freundlich mit ihren Opfern und lächelten, während sie ihnen langsam ein Messer in den Leib schoben.
Burgdorf hatte Angst. Sie waren viele und sie wollten ihn. Ganz sicher hatte er Informationen, die diese Männer haben wollten. Sie würden ihn unter Druck setzen. Aber wie?
Er war nicht erpressbar. Vor einem Jahr, ja, da lebte seine Frau noch. Da wäre es möglich gewesen. Und wie sehr, wußte er eigentlich erst seit ihrem Tod. Er vermißte sie so unendlich. Damals hätte man ihn unter Druck setzen können. Aber heute? Die Kinder waren im Ausland und lebten ihr eigenes Leben. Er war allein.
Nein, er war nicht mehr erpressbar.
Immer, wenn er an Julia erinnert wurde, glitten seine Gedanken ab, selbst jetzt. Was konnten sie ihm tun?
Ihn bedrückte die vergeudete Zeit. Die Zeit, in der er das Glück in Händen hielt, ohne es wirklich zu würdigen. Die Zeit, in der sie mehr hätten lachen sollen, mehr fühlen, sich mehr berühren sollen. Gott, und wie sehr sie ihm fehlte, ihre Wärme, ihr Trost. Die Gedanken an seine Frau gaben ihm aber auch Kraft. Ein wenig straffte er sich, setzte sich aufrecht und schaute den Mann unverwandt an.
„Sagen sie doch direkt, was sie von mir wollen.“ In der Aufregung war er etwas lauter geworden. In der Reihe vor ihm wandten Leute ihre Köpfe um. Augenpaare funkelten ihn empört an.
Er war nicht erpressbar. Er hatte nichts zu verlieren, rein gar nichts.
Die Maschine sackte ab und verlor zum Landeanflug an Höhe. An den Konsolen über ihnen leuchtete das Signal zum Anschnallen auf, und im vorderen Teil des Flugzeuges sicherten die Stewardessen ihre Gerätschaften. Der Fremde schien eine Spur nervöser geworden zu sein und kurzzeitig abgelenkt.
„Wer sind sie?“ Burgdorf suchte nach seinen Gurten, schloß die Verriegelung und zog die Riemen stramm. Seine Stimme war gedämpfter, verriet aber deutlich mehr Sicherheit. Der Mann schien sich im Moment mehr für das Geschehen im vorderen Teil des Flugzeuges zu interessieren.
„Wenn sie mich nicht augenblicklich sagen, was sie von mir wollen, werde ich das Flugpersonal informieren.“
Im selben Moment ging ihm der Gedanke an eine Flugzeugentführung durch den Kopf. Was würden die machen, wenn er sich tatsächlich an die Stewardessen wenden würde. Alles war möglich. Ihm wurde klar, wie gefährlich eine Auseinandersetzung in der Luft sein konnte. Er nahm sich vor, Meldung zu machen, sobald sie gelandet waren.
Der Fremde setzte sich bequemer und neigte sich wieder Burgdorf zu.
„Ich kann verstehen, daß sie beunruhigt sind, Herr Burgdorf.“ Hätte er diesen Mann in einer anderen Situation kennengelernt, hätte er ihn überaus sympathisch gefunden. Was für ein schwachsinniger Gedanke.
„Ich würde ihnen gerne erklären, warum ich mich für sie interessiere, aber ich bitte sie noch eine Weile Geduld zu haben.“ Seine Stimme klang jetzt leise und verschwörerisch.
„Das Personal zu verständigen wäre jetzt völlig falsch. Die Stewardessen würden ihre Sicherheitsgurte lösen, andere Passagiere wohl auch. Alle wären unnötig in Gefahr. Sie würden das Leben vieler Menschen gefährden.“
Diese Worte waren deutlich. Burgdorf nahm sich vor, ruhig zu bleiben und die Landung abzuwarten. Aus den Augenwinkeln beobachtete er den Mann. Er war nicht angeschnallt. Unauffällig musterte er auch die anderen Grauen. Der Mann schräg gegenüber, mit dem südländischen Aussehen, gab sich unauffällig. Schweißnaß gruben sich Burgdorfs Hände in die Sitzlehnen. Ihm war warm und das mußte auch dem Mann neben ihm auffallen. Unablässig wurde er beobachtet. Auch der Jüngere am Fenster hatte nun mehrmals zu ihm herübergesehen und mit dem Älteren Blicke ausgetauscht.
Die Maschine verlor wieder an Höhe. Der Flughafen mußte schon in Sicht sein. Burgdorf machte sich bereit, davonzustürmen, sobald das Flugzeug den Boden berührt haben würde. Wieder ging ein Ruck durch die Maschine. Es war gleich soweit. Noch ein Ruck, das Flugzeug kippte über die linke Tragfläche. Burgdorf schaute durch das Fenster hinaus und sah Häuser. Der Mann neben ihm sah ihn immer noch an.
Dann gab es urplötzlich zwei heftige Schläge. Die Triebwerke heulten auf. Eine ohrenbetäubende Explosion zerriß irgend etwas im hinteren Teil. Die riesige Maschine vollführte ruckartige Schlingerbewegungen, die ihn aus dem Sitz gerissen hätten, wäre er nicht angeschnallt gewesen. Die Schreie der Menschen gingen in infernalem Kreischen und Brechen von Metall unter. Gegenstände flogen wie Geschosse durch den Raum. Die Schwerkraft schien aufgehoben und die Welt ging unter in einer Wolke aus Schmerz und Schreien.
Hans Burgdorf spürte Schläge und Stöße. Ein Metallsplitter drang tief in seine Brust. Direkt in der Explosion des Schmerzes fühlte er eine Berührung an seiner linken Hand. Ihn durchströmte augenblicklich eine Wärme, die jede Pein überdeckte. Die Zeit wurde zu einer zähen Masse, schreiende Menschen grotesk verlangsamt, bis sie im Leid erstarrten. Er schaute auf seine Hand, auf der die seines Nachbarn ruhte. Er sah in warme, freundliche Augen, die ihm Zuversicht gaben. Aus dem in der Zeit verharrten Chaos richteten sich graue Gestalten aus den Sitzen auf und neigten sich über die Leidenden. Lächelnde Gesichter.
„Sie haben nichts zu befürchten.“ Der Mann neben ihm hielt noch immer seine Hand.
Ein Prickeln auf der Haut und dann eine weitere Berührung ließ Burgdorf nach rechts schauen. Auch die Frau war ganz in Grau gekleidet. Die sanften Augen waren Julias Augen und das Lächeln war ihres. Eine zärtliche Umarmung empfing ihn, richtete ihn auf und zog ihn sanft fort.




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Jarolep
???
Registriert: Dec 2003

Werke: 24
Kommentare: 59
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Schauderig schön!

Hi,

Eine sehr schöne Geschichte! Liest sich wie ein kurzer Albtraum, eine Vision, eine Paranoja. Klasse gemacht, vor allem von dem Spannungsaufbau her!

Was mich etwas gestört hat, war das ständige Wiederholen von "er sah in an", "sie sahen ihn an", "er sah sie an" usw. Du könntest Deine Geschichte noch einmal durchlesen und die überflüssigen Blickkontakte entweder entfernen oder überarbeiten. Das wird der gesammten Spannung gut tun, denke ich jedenfalls.

Danke für den guten Text!

VG
jarolep

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Monfou Nouveau
???
Registriert: Aug 2003

Werke: 2
Kommentare: 497
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Lieber Herr Dreimeier,

ein dreimeierisches Hoch!

Auch mir hat die Geschichte gefallen, vor allem der Anfang. Es ist recht gut geschildert, wie der Mensch ins Flugzeug hetzt. Die Angst, beobachtet zu werden, ist kafkaesk dargestellt. Sehr sensibel.

Die Auflösung war für mich etwas unklar, jedenfalls habe in den Schluss nicht recht einordnen können. Sollte das ganze als Halluzination / Angstvorstellung aufgelöst werden? Oder gibt es tatsächlich einen Crash?

Das könnte man vielleicht für den normalen Leser etwas stärker verdeutlichen und herausstellen.

Auf sprachliche Dinge hat Jarolep ja schon verwiesen. Hier könnte manche feinere Formulierung die Qualität der Geschichte noch steigern.
Beste Grüße

Monfou

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Dreimeier
Autorenanwärter
Registriert: May 2004

Werke: 2
Kommentare: 13
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Hallo Jarolep
Hallo Monfou Nouveau,
ich freue mich, daß euch meine Geschichte gefallen hat.
Um die überflüssigen Blickkontakte werde ich mich kümmern.
.........
Sollte das ganze als Halluzination / Angstvorstellung aufgelöst werden? Oder gibt es tatsächlich einen Crash?
.........da sollte schon ein Unglück passieren. Ich werde mir überlegen, ob ich das deutlicher machen kann.

Danke fürs lesen
Gruß
3meier

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