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Leselupe.de > Gereimtes
Überlegungen mein Mundwerkbetreffend
Eingestellt am 28. 02. 2007 12:46


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Marot
Festzeitungsschreiber
Registriert: Dec 2003

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Überlegungen mein Mundwerk betreffend

Oh wie sie dasteht, goldgelockt und prächtig.
Aus einem Guss und gutgemeint gerundet
Und ich steh rum als wär ich kriegsverwundet
Und bin auch meiner Sprache nicht mehr mächtig

So ist es stets, wenn Frauen mich verzücken,
Dann ist`s als wäre ich KO geschlagen.
Wenn es um Mut ging würde ich mich wagen.
Mir will das Sprechen einfach nicht mehr glücken

Es wäre leicht die Kleine zu verführen,
Man sieht es klar in ihren Augen blitzen.
Ich müsste jetzt nur schnell man rüber flitzen,
Der Rest wär dann wie Fertigpudding rühren

Ich bin doch sonst nicht auf den Mund gefallen,
Ein Dichter und ein Schreiberling von Güte,
Doch ganz egal wie sehr ich mich bemühte,
Bei schönen Frauen fang ich an zu lallen

Mein Mund kann denk ich in die Zukunft schauen
Und sieht die Scherereien die sie machen
Und denkt, die dummen Weiber anzulachen
Ist dann, Tags drauf, nur schwerlich zu verdauen.

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LAW
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Marot,

das ganze ist ja amüsant..aber für einen Dichter "von Güte"
möchte ich Dir die Überarbeitung des Rhytmus nahelegen.
ich meine die unterschiedlichen Längen..also ich denke das "swing´t " nicht

Und es sind Stilbrüche drin wie:

quote:
So ist es stets, wenn Frauen mich verzücken,
Dann ist`s als wäre ich KO geschlagen.
Wenn es um Mut ging würde ich mich wagen.
Mir will das Sprechen einfach nicht mehr glücken

Also wenn Du ne Sprache der "höfischen Höflichkeiten" wählst,
passen begriffe wie KO geschlagen wie die Faust aufs Auge(stilmässig)

So würde ich es vor der Überarbeitung mit ner 3-4 Bewerten wollen

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

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Hallo und willkommen

Weitestgehend prächtig gereimt und schön erzählt. Ein paar kleine Anmerkungen muss ich aber doch noch anbringen:

"Und bin mir meiner Sprache nicht mehr mächtig"

Hier tut zwar das "mir" wegen der Metrik not, macht aber die Redewendung falsch. Ein "jetzt" oder "schon" wäre sicherlich besser.

"Wenn es um Mut ging würde ich mich wagen."

Es geht aber nicht um Mut, sondern ums Ansprechen. Besser:
's ist nicht der Mut, ich würde es schon wagen

Auch fehlen ein paar Kommata aber dennoch scheint es mir durchaus glaubhaft, wenn Du behauptest, Du seist ein

"Ein Dichter und ein Schreiberling von Güte"

So einen können wir hier immer gebrauchen!

LG

Jürgen





__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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