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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Um die Mittagszeit
Eingestellt am 26. 07. 2001 16:39


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Opasonnenschein
Bl├╝mchendichter
Registriert: Jul 2001

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Um die Mittagszeit

Es war ein schw├╝ler, und vor Schwei├č triefender Tag. So gegen die Mittagszeit. Die Uhr von st. Thomas dr├╝ben sagt es. Da trat aus den Schatten, der Linde, die auf den Marktplatz stand eine zierliche kleine Person hervor. Es war die Frau, des wortkargen Nachbarn Seidel. Er der nicht mal Hallo oder Guten Tag sagen konnte, wenn man ihn traf. Sie dagegen eher eine aufgeschlossene Person. Als sie nun so in der Sonne stand, mitten auf den Markt, sah sie etwas glitzern und blinken in der Sonne.

Sie ging darauf zu, wollte sich gerade danach b├╝cken, da kam ein kleiner junge mit blonden Haaren, zu ihr gerannt. Man sah ihn an das er,gerade geweint hatte.Die Tr├Ąnen hingen noch an seiner Wange, und fragte,ob sie nicht helfen k├Ânne.Er hat gerade sein f├╝nf Markst├╝ck verloren,und wenn er es nicht wieder finden w├╝rde,er sollte Milch und Brot kaufen, bek├Ąme er m├Ąchtig ├ärger zu Hause.Frau Seidel,schaute ihn an,und fragte wo er es denn verloren h├Ątte,er wisse es nicht genau,antwortete er.Sie dachte bei sich, wenn ich ihn jetzt sage ich habe es gefunden,dann w├╝rde sie, die nur eine sp├Ąrliche Rente bekommt, ihren Mann der ja immer schlecht Gelaunt war,auch nichts zu Essen bieten heute Abend.Denn die Rente kam ja erst morgen, und der Geldbeutel war leer. Sie sagte den jungen er solle doch noch mal nach schauen, in seinen Taschen, ob das Geld nicht doch da w├Ąre. Sie hoffte ins geheimen das er es noch hat. W├Ąhrend er noch in seinen Taschen danach suchte, b├╝ckte sie sich, und hob schnell das F├╝nfmarkst├╝ck auf. Er fand es nat├╝rlich nicht in seinen Hosentaschen.

Sie dachte bei sich, ich werde jetzt Einkaufen gehen, der Junge werde schon jemand finden mit Herz, der ihn die F├╝nfmark schenkt. Sie sagte zu ihn, leider k├Ânne sie nicht beim suchen helfen, sie m├╝sse weiter. Und lie├č ihn stehen. Sie ging r├╝ber zu den gro├čen Supermarkt. Als sie den Laden betrat, sie ├╝berlegte noch, was sie jetzt kaufen wolle, kamen ihr Gewissensbisse. Die Tr├Ąnen des Kindes konnte sie nicht vergessen. Sie entschloss sich Brot und Milch zu kaufen, und den Jungen zu suchen. Als sie aus den Supermarkt wieder heraus kam. Sah sie den Kleinen zusammen gekauert unter der Linde sitzen. Sie ging auf ihn zu, gab ihn das eingekaufte
Brot und die Milch, und sah wie sich sein Gesicht erhellte. Er konnte es nicht glauben, nahm den Einkauf dankend an, und sprang fr├Âhlich davon. Frau Seidel, stand da und f├╝hlte, das sie nach langer Zeit einen Menschen gl├╝cklich gemacht hatte.
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Denke Positiv,Negativ ist das Leben von selbst.
Albert Einstein

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