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Leselupe.de > Ungereimtes
Unangetastene Stille
Eingestellt am 10. 10. 2002 13:49


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Wiske
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Registriert: Oct 2002

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Ich vermisse etwas, was ich nie kennengelernt habe
Ich entbehre etwas, was ich nie gehabt habe

So bist Du ... .....jetzt

Eine Wut gegen das Leben davor


Wir beide, zusammen, ein Paar, gemeinsam...
Mein Wunsch; meine Wut; meine Gedanken
-Subjektivit├Ąt gegen Zusammengeh├Ârigkeit-
Gemeinsam und doch irgendwie einsam

So f├╝hle ich mich



Das Leben welches ich f├╝hre ist von Dir gepr├Ągt
24 Stunden am Tag
7 Tage die Woche
Du bist an meiner Seite; was ich auch tue, wo ich auch bin
Du begleitest mich
Du bist meine Zukunft
Ich liebe Dich

Das was ich zu vermissen scheine (obwohl ich es nie kannte)
Das was ich scheinbar entbehre (ohne es je gehabt zu haben)
Das ist f├╝r mich so schwer zu begreifen.....

Ich will es nicht zulassen, da├č Teile Deiner Vergangenheit in unsere Zukunft reichen...
Ich versuche immer wieder mich dagegen zu wehren..
Oft bin ich machtlos - es ├╝berkommt mich wie ein dunkler Schatten
Ich kann diese Wellen nicht ertragen; es zieht mich runter, es macht mich traurig,
auf gewisse Weise verzweifele ich.......
Ich f├╝hle mich hilflos -
von der Realit├Ąt f├╝r einen Moment verlassen, ein kurzer Moment der mich zerrei├čt

Viele Fragen und kaum Antworten
Ich kann so vieles nicht verstehen......

Was war es damals was Dich so handeln lie├č?
Wieso hast Du es ohne weiters zugelassen?
Was war damals so anders?
Was ist es, was Dich heute davon abh├Ąlt?
Liegt es an mir?

Immer wieder wird aus der unangetastenen Stille etwas, was mich aus dem Gleichgewicht bringt..
Ich suche nach Halt
Ich will das Du mich mit Worten beruhigst
Ich m├Âchte das Du mir eine L├Âsung bietest

Glaubst Du an uns?
Glaubst Du an eine gemeinsame Zukunft?

Immer wieder plagt mich in jenen Momenten diese Ungewi├čheit - Zweifel an allem

Ich hasse Dich f├╝r das was Du damals gewagt hast und heute unmittelbar nicht mehr zu geben bereit bist.

Deine bisherigen Erkl├Ąrungen will und kann ich so nicht akzeptieren... - sie sind aus Deinem Mund so verlogen plausibel

F├╝r diese Wut Dir gegen├╝ber sch├Ąme ich mich
Wie kann ich etwas hassen was Dich auf bestimmte Weise heute ausmacht?

Ich wei├č das wir "alle Zeit der Welt haben"; ich wei├č das "eine solide Basis" geschaffen werden muss;
ich wei├č das "Geld die Welt regiert" ....

Fachtermologie der heutigen Gesellschaft - Willkommen im 21. Jahrhundert..

Und nun??....

Ich sollte wissen, das ich mich nicht vergleichen darf!
Ich sollte wissen das ich mich nicht an etwas messen kann, was ich selbst nie (mit) erlebt habe!

Ich schaufele mir mit solchen Gedanken ein Loch in das ich selbst nur allzu bereitwillig hineinfalle-
Die gleiche Ursache, ├ähnliche Gedankeng├Ąnge, bestimmte Situationen
- Das Fallen ist immer wieder anders...

Ich weine weil ich mich selbst nicht verstehe
Ich weine weil ich mich Dir nicht erkl├Ąren kann
Ich weine weil ich auf viele Dinge keine Antwort finde
Ich weine um etwas was ich nicht habe

In mir ist ein ureigener Instinkt den ich nicht beherrschen kann
In mir fri├čt eine Eifersucht auf die ich nicht vorbereitet war


Ich hoffe, da├č Du verstehst;
Hoffe das Dich meine innere Unruhe nicht vertreibt
Ich will das Du bei mir bleibst

Ich m├Âchte mich selbst gerne ├ťberzeugen; m├Âchte mich zur Geduld zwingen;
ich will diese Gedanken verschieben k├Ânnen, ich w├╝nsche mir zeitweilig vergessen zu k├Ânnen, ich m├Âchte mich auf andere Dinge konzentrieren....


Tue ich dieses - so bel├╝ge ich mich selbst


Also schwebt sie weiter da - diese unangetastene Stille

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Elijah
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 83
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Mein Kompliment Wiske!

Es ist schon mutig,in sich zu gehn und sich so ehrlich zu betrachten.
Wenige hinterfragen ihr wahres "Ich" und noch viel mehr wenige gehen
damit an die ├ľffentlichkeit!!!
Denke jedenfalls,dass Dein Text so eine ehrliche Selbstbespiegelung ist.

Liebe Gr├╝sse
Elijah
__________________
"Ged├Ąchtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen."
Oscar W i l d e

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