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Leselupe.de > Gereimtes
Unbewußtes Wissen
Eingestellt am 24. 12. 2003 08:46


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Feder
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Im Bewusstsein an das Feuer,
dort, wo jene Kerze brennt,
zahlt die Liebe stete Steuer –
alle Zeit – nicht nur Advent.

Im Bewusstsein um das Eine,
das sich strahlend hell erhebt
bleibt die Einsamkeit alleine,
sieht den Stern, der höher steht.

Im Bewusstsein um das Wahre
zeigt sich Gott in seiner Macht.
Weist uns im Verlauf der Jahre
darauf hin, was Glück entfacht:

Allein Glaube, niemals Wissen,
wirkt in Dem, das nicht vergeht.
Fließend wird das Ziel umrissen
während unsere Spur verweht ...
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebes Federchen,

WIE WAHR und AUSDRUCKSVOLL du dich hier wiederum äusserst.
Und es ist ja auch etwas Wahres dran.
Und die Wenigsten wissen doch, worin das wahre Glück zu finden ist.
Ich gehe davon aus, dass DU es weißt

Bis bald
deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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Feder
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Es ist so einfach und doch nicht

Liebe Brigitte!

Glaube ist für mich eine Plattform im Leben.
Wissen enthält nicht immer das Gleiche.

Was beide gemeinsam haben ist, dass man sie sich erarbeiten muss - ein Leben lang.

Wissen kann "überholt" werden durch neue Erkenntnisse der Wissenschaft. Glauben ist etwas, dass uns "überholt", wenn wir es richtig angehen. Es kann ein Licht im Dunkeln sein, in Form von Mut, wenn wir zu wissen meinen, dass es nicht weiter geht. Es kann ein Ziel sein, wovon wir überzeugt sind, dass wir es erreichen, auch wenn alle Logik dagegen spricht. Für mich ist Glauben etwas Allgegenwärtiges, und das sage ich in Demut, denn diese Betrachtung ist ein Geschenk mit Verantwortung, Alles im Leben nicht selbstverständlich zu nehmen. Alles was kommt, anzunehmen, weil es einen Zweck hat, den wir manchmal nicht begreifen - jedenfalls nicht sofort.
Während wir auf der Suche nach den Hintergründen sind, werden wir älter - und hoffentlich geduldiger und weiser.

Wie immer sind auch diese Zeilen für Alle geschrieben, hegen aber nicht den Anspruch, dass sie Jeder auch nachvollziehen kann. Allenfalls den Wunsch für Jedermann (-Frau), an irgendetwas im Leben glauben (zu können) und insgeheim (wenn auch unbewußt) zu wissen, dass dies etwas ist, das bleibt - egal, was kommt. Trost gibt, Mut spendet und vielleicht Freude - allein aus der Gewissheit heraus.

Alles Liebe und einen guten Rutsch,

deine Feder
__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Liebe Feder,

ich verstehe, was du ausdrücken willst. Ich glaube auch, aber was, wenn dieser Glaube, egal worum es sich handelt, in seinen Grundfesten erschüttert wird? Wenn man plötzlich mit dem Wissen dasteht, dass das, woran man glaubte, am Ende ein Trugschluss ist.

Oftmals fehlt auch der Mut und die Kraft, wieder zum Glauben zu finden, denn er ist letztendlich wohl das Fundament, das uns aufrecht hält.

Ich wünsch dir auch all das, was du dir selbst wünschst.
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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Enza ost
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Liebe Feder!

Dein Gedicht ist wunderschön, nur dass die Liebe Steuern zahlt, finde ich ein wenig kalt, aber das ist Geschmackssache! Deine nachfolgenden Gedanken zum Thema finde ich ebenfalls sehr weise und jetzt, wo ich Dich entdeckt habe, werde ich gern mehr von Dir lesen!

Lieber Gruß von Enza ost

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Feder
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Hallo Enza ost!

Danke für deinen Beitrag.

Was ich dir jetzt sage, wird dich vielleicht verwundern. Als mir die Strophe ...

Im Bewusstsein an das Feuer,
dort, wo jene Kerze brennt,
zahlt die Liebe stete Steuer –
alle Zeit – nicht nur Advent.

... in den Sinn kam, war ich selbst ganz erschrocken, denn von Natur aus bin ich alles Andere als ein METALL-Mensch. Allerdings bin ich - bei allem Gefühl für das Schreiben auch Niemand, der grundsätzlich gerne die heile Welt mit seinen Zeilen beschwört.
Kurz: ich schreibe so, wie ich im Moment empfinde, wenn ich schreibe. Als das Gedicht zu Papier ging, habe ich überlegt, wie sich Menschen fühlen, denen es weniger gut geht als mir, die Kummer haben in ihrer Beziehung zu anderen Menschen, die ihnen wichtig sind. Meist ist es doch so, dass man in einer solchen Situation einen Text, der allzu "rund" erscheint, am liebsten überliest, weil man meint, er träfe auf einen selbst nicht zu.

Sicher geht es mir nicht anders als all den Anderen hier, die ihre Werke veröffentlichen. Man will etwas mitteilen. Hoffnung in dem Fall. Ich wollte mit der Zeile, die dich irritiert hat (weil sie den Autor innerhalb des Werkes vielleicht in ein konträres Licht rückt) ausdrücken, dass all das, was uns wichtig ist, Spuren hinterläßt. Fröhliche Erinnerungen, wenn es Anlass zur Freude gab, traurige Passagen, wo man verletzt wurde oder selbst verletzt hat. Und damit der Satz: was uns bewegt, worüber wir nachdenken, besonders zu einer Zeit wie Weihnachten, über die Zuneigung zu Anderen, hinterläßt Spuren und mir kommt es immer vor, als wenn wir, solange wir nicht aufhören zu fühlen, Steuern zahlen. Dies ist nicht materiell gemeint. Gemeint ist der TRIBUT DES HERZENS. Das Bedürfnis, immer gerecht zu sein, nie zu fehlen, wo man gebraucht wird. Ein hehres Ziel sicherlich. Aber wen überfällt dieser Wunschtraum nicht zumindest einmal im Jahr ... in der Adventszeit???

So, die Erklärung gleicht einem Roman. Aber es war mir wichtig Stellung zu nehmen. Wäre das Gedicht nicht von mir, hätte ich sicher die gleiche Frage gestellt wie du. Ich hoffe, du kannst die Perspektive, aus der ich diesen Satz "ließ", nun besser nachvollziehen.

Lieb, dass du mehr von mir lesen willst. Ich würde auch gerne mehr schreiben, als dies seit 11 Monaten der Fall ist. Grund dafür ist meine kleine Tochter, die knapp diese Zeit "jung" ist.
Drück mal die Daumen, dass sie im Laufe dieses Jahres ihrer Mama etwas mehr Zeit für deren Schreibleidenschaft gönnt. Vielleicht hilft es ja .

Ein gutes Jahr für dich!

LG,
Feder
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copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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